Mittwoch, 4. Mai 2016

Rhabarberkuchen mit Baiser

So, ich dachte ich lasse euch mal nicht zu lange auf das nächste Rezept warten :-) Wenn ich schon eins hab und diesmal auch an Fotos gedacht hab... Bei meinem Ausflug zum Markt hab ich nämlich auch Rhabarber gekauft :-) Der war sonst überall gleich ausverkauft und ich hab mich sehr gefreut dass es da welchen gab. Ich liebe nämlich Rhabarber. Bis jetzt hab ich keinen im Garten weil ich gelesen hab, dass der erst im zweiten Jahr wirklich geerntet werden kann. Und dafür bin ich zu ungeduldig ;-) Aber jetzt hatte ich ja welchen und hab ihn fast sofort in einem leckeren Kuchen versteckt. 




Rezept-pdf

für eine Springform 26-28cm
135g zerlassene Butter
135g Zucker
1Pck. Vanillezucker
2Eier
2Eigelb
165g Mehl
1 Prise Salz
65g Speisestärke
1TL Backpulver

1kg Rhabarber
135g Zucker
65g gemahlene Mandeln
2TL Zitronensaft
2 Eiweiß


Zuerst wascht ihr den Rhabarber und schneidet ihn anschließend in 1-2cm breite Stücke.  Für den Teig verrührt ihr die zerlassene Butter mit Vanillezucker und Zucker und gebt nacheinander die Eier und das Eigelb dazu. Mehl, Speisestärke, Salz und Backpulver mischen und ebenfalls unterrühren. Den Teig gebt ihr in eine gefettete Springform und verteilt ihn gleichmäßig darin. Darauf kommt jetzt der Rhabarber und dann stellt ihr den Kuchen für 25-30 Minuten in den vorgeheizten Backofen (180°C Umluft). In der Zwischenzeit schlagt ihr das Eiweiß mit dem Zitronensaft steif und gebt dabei nach und nach den Zucker dazu. Zum Schluss hebt ihr noch die gemahlenen Mandeln unter und verteilt den Guss auf dem gebackenen Kuchen. Den stellt ihr dann nochmal für ca. 20 Minuten in den Ofen bis das Baiser schön knusprig ist. Am selben Tag serviert habt ihr eine knackige Kruste, einen Tag später ist der Kuchen durchgezogen und das Baiser weich (aber fast noch leckerer).
 

Ganz liebe Grüße,

Montag, 2. Mai 2016

Spargeltarte

Hallo zusammen! Ich hoffe ihr seid alle fit und konntet euer Wochenende genießen. Mich hat leider wieder der nächste Infekt erwischt. Ich glaub das hört gar nicht mehr auf... Immerhin war ich am Freitag fit genug um zum Wochenmarkt zu laufen und den schönsten Kopfsalat der Welt zu kaufen :-) Der helle Wahnsinn :-) Aber um den gehts heute nicht. Die Spargelsaison ist ja im vollen Gange und ich konnte mich auch nicht dagegen wehren. Den weißen gab es ganz klassisch mit Kartoffeln und Sauce Hollandaise, da kann man nichts verkehrt machen. Beim grünen dachte ich erst an Suppe, dann an Salat. Letztlich wurde es dann eine Tarte und ich denk das war keine schlechte Entscheidung :-) Sehr einfach und sehr lecker.  
Meine Form ist übrigens ca. 18x26cm. Dürfte aber auch ein bißchen größer sein.



Rezept-pdf

für 4 Personen
für den Teig:
250g Mehl
1 Prise Salz
150g kalte Butter
1 Ei
Butter und Mehl für die Form


für den Belag:
500g grüner Spargel
50g Katenschinken (Würfel)
50g Kochschinken (Würfel)
3 Eier
100g Schlagsahne
100g Creme fraîche
80g geriebener Emmentaler
Salz
Pfeffer
Muskat





Zuerst hackt ihr die Butter in kleine Würfel und knetet sie mit den anderen Zutaten zu einem Teig. Diesen lasst ihr dann für eine Stunde im Kühlschrank ruhen (ich hab ihn schon einen Tag vorher gemacht, klappt auch super).
Für die Füllung müsst ihr zunächst den Spargel im unteren Drittel schälen und die holzigen Enden abschneiden/brechen. Dann in 3-4cm lange Stücke schneiden.
Für den Guss verquirlt ihr die Eier mit Creme fraîche, Sahne und Käse und würzt alles mit Salz, Pfeffer und Muskat.  Die Tarteform wird gebuttert und mit Mehl bestäubt. Den Teig rollt ihr passend aus und kleidet die Form damit aus.  Dann gebt ihr die Spargelstücke und die Schinkenwürfel hinein und gießt den Guss darüber. Die Tarte bäckt jetzt bei 200°C (vorgeheizt, Ober-Unterhitze) ca. 35 Minuten bis sie goldbraun ist. Am besten noch warm servieren. Die Tarte lässt sich auch gut nochmal im Backofen aufwärmen. Lecker mit einem Glas Wein und einem knackigen Salat!




Liebe Grüße,