Mittwoch, 28. Januar 2015

bunter Weißkohlsalat und neuer Vorsatz

Neues Jahr, neues Glück? Hoffentlich. Letztes Jahr hatte ich mir fest vorgenommen ein paar Kilo abzunehmen. Naja, im Endeffekt waren es Ende des Jahres dann 2 mehr als am Anfang. Leider ist es mir nicht vergönnt durch Stress abzunehmen (ich weiß, das ist auch nicht immer toll), eher das Gegenteil. Durch den Umzug, die neue Umgebung und die dazugehörige Vorgeschichte war es doch ein eher stressiges und angespanntes Jahr. Jetzt sieht aber alles wieder ganz gut aus und ich bin hoch motiviert :-) Zum einen weil meine allerliebste Freundin heiratet (jippiehhhh!) und zum anderen weil mein Mann dieses Jahr mit uns in Urlaub fahren/fliegen will. Der letzte ist schon sehr lange her. Bis jetzt hab ich immer Punkte gezählt um abzunehmen. Hat bisher auch immer gut geklappt. Dieses Mal hab ich aber einfach nicht richtig reingefunden und mich nach einer Alternative umgeschaut. Da ich ja jetzt auch stolze Besitzerin eines Smartphones bin (danke Papa!) hab ich mir eine Abnehm-App gesucht. Bis jetzt läuft es auch ganz gut und die ersten 1,5 kg sind schon runter :-) Die App (Noom) zeigt die Kalorien für die Lebensmittel an die man verspeist und so konnte ich sie bei diesem Rezept mal dazuschreiben. Ich versuche das mal bei den kalorienfreundlichen Rezepten so beizubehalten :-)
Keine Angst, es wird jetzt nicht nur noch Diätrezepte geben ;-) Ohne Kuchen und ein richtig leckeres Abendessen geht es gar nicht! Nur vielleicht nicht ständig :-D Ich habe übrigens nicht nur den Salat gegessen. Mittags habe ich mir aus einem Rest Pizzateig eine kleine Pizza gebastelt und abends gab es eine Scheiben Roggenvollkornbrot mit Salami dazu. Und ich war beide Male sehr satt :-)




Rezept-pdf

Für 4  Personen (ca. 150kcl/Person)
400g Weißkohl
4 Karotten
8 EL Mais aus der Dose
1 roter Apfel
2 rote Paprika


für das Dressing:
200g Naturjoghurt (1,5%)
2TL neutrales Öl
2TL Senf
2TL Ketchup
2EL Essig
Salz
Pfeffer
Zucker/Süßstoff


Der Weißkohl wird  gehobelt, die Karotten geschält und geraspelt. Den Apfel schneidet ihr mit Schale in kleine Stücke, den Paprika genauso. Der Mais muss nur abtropfen. Den Joghurt gebt ihr in eine kleine Schüssel und vermischt ihn mit Öl, Senf, Ketchup und Essig. Dann gut mit Salz, Pfeffer und Zucker bzw. Süßstoff abschmecken. Alles gut vermischen. Etwa eine halbe Stunde durchgezogen schmeckt der Salat noch besser.
Die Kalorienangabe bezieht sich auf das Dressing mit Süßstoff :-)

Ganz liebe Grüße,

Freitag, 23. Januar 2015

Lecker Linsensuppe!



Von Zeit zu Zeit nervt es mich, dass ich momentan unter der Woche nur für mich und Liam koche. Mein Mann isst in der Kantine und unser Großer bekommt sein Mittagessen im Kindergarten. Aber manchmal finde ich das auch gar nicht so schlecht. Dann kann ich wenigstens kochen was mir schmeckt und mein Mann nur essen würde weil es eben auf dem Tisch steht :-) Ich liebe z.B. Linsensuppe. Meine drei Männer würden sich dafür nicht anstellen. Ich esse auch gerne die fertige Linsensuppe aus der Dose, aber nachdem ich sie jetzt selbst gemacht habe, werde ich die wohl nicht mehr so genießen können :-) Bis auf das Gemüseschnippeln geht es auch wirklich flott und einfach. Die Kartoffeln habe ich übrigens nicht mal geschält. Ich hatte nur noch Drillinge zu Hause und hab die einfach nur gut gewaschen und komplett in Stückchen geschnitten. Von der Schale hat man nichts gemerkt :-) Liam wollte die Suppe allerdings auch nicht. Lag aber vielleicht auch an der Virusgrippe die er natürlich gleich von mir übernommen hat....




Rezept-pdf

Für 2-3 Personen

200g     Linsen
(trocken)
300g     Kartoffeln
1 Karotte
100g Knollensellerie
100g Lauch
2EL Schinkenwürfel
500ml Gemüsebrühe
500ml Rinderbrühe
1 EL Butter
3 EL Essig
(Branntwein)


Zuerst wascht ihr die Linsen und kocht sie (je nach Packungsangabe) 30-45 Minuten in der Gemüsebrühe bis sie weich sind. Evtl. müsst ihr noch etwas Wasser zugeben. Dann schüttet ihr sie ab und stellt sie für später zur Seite. In der Zwischenzeit schneidet ihr das Gemüse in sehr kleine Würfel. Die Kartoffeln dürfen etwas größer sein. Erhitzt die Butter in einem Topf und bratet den Schinken darin etwas an. Dann kommen Gemüse und Kartoffeln dazu und werden ein paar Minuten angeschwitzt. Dazu gebt ihr dann die  Rinderbrühe und lasst es so lange köcheln bis die Kartoffeln gar sind. Ca. 15 Minuten. Gebt dann die Linsen dazu und schmeckt die Suppe mit dem Essig ab.   

Liebe Grüße,

Montag, 19. Januar 2015

marinierter Paprika

Langsam verabschiedet sich meine Grippe und ich bin froh dass auch die Kräfte wieder zurückkommen. Das nervt doch ganz schön wenn man nicht so kann wie man will. Die richtig große Motivation zum kochen und backen ist noch nicht wieder zurück, aber zum Glück gab es ja auch eine Zeit vor dem Kranksein :-) Silvester z.B. Da waren wir zum Raclette-Essen eingeladen und wir haben unter anderem diese marinierten Paprikas mitgebracht. Die konnte ich morgens vorbereiten und bis abends waren sie dann gut durchgezogen. Vermutlich hätte ich sie auch schon einen Tag vorher machen können. Hätte sicher nicht geschadet. Ich hab gleich ein ganzes Kilo gemacht. Da lohnt sich die Sauerei der Aufwand wenigstens. War doch ein kleines Gematsche bis alle Schoten geschält und geputzt waren :-) Aber lecker wars! Man sollte nur schauen dass auch jeder was davon isst, damit man nicht alleine mit Fahne rumläuft ;-)







Rezept-pdf

1000g roter Spitzpaprika
50ml Balsamico
100ml Olivenöl
6 Knoblauchzehen
Pfeffer


Die Parikaschoten werden zuerst gewaschen und dann auf einem Backblech verteilt. Die Kerne und der Strunk werden erst später entfernt. Lasst die Paprika bei 200°C (Umluft) so lange im Ofen bis die Haut Blasen wirft (ca. 20-30 Minuten). Dann deckt ihr sie mit einem feuchten Geschirrtuch ab und lasst sie abkühlen. In der Zwischenzeit könnt ihr aus den übrigen Zutaten eure Marinade herstellen. Dazu den Knoblauch schälen, in dünne Scheiben oder Würfelchen schneiden und mit Essig, Öl und etwas frisch gemahlenem Pfeffer verrühren. Jetzt zieht ihr die Haut von den Paprikas ab , schneidet sie auf und entfernt die Kerne und die Scheidewände. Das klappt gut mit einem Teelöffel. Scheidet die Paprika in Stücke und schichtet sie in eine schöne Schale oder Schüssel. Zwischendurch gebt ihr immer etwas von der Marinade dazwischen.  Jetzt muss das Ganze noch mindestens fünf Stunden im Kühlschrank durchziehen.

Liebe Grüße,


Mittwoch, 14. Januar 2015

So backt die junge Hausfrau

Hallo zusammen! Ich hoffe euch gehts allen gut und ihr habt es nicht so gemacht wie ich und gleich "hier" geschrien als die nächste Portion Viren ausgeteilt wurde. Puh, die kleinen Biester können einen ganz schön fertig machen. Da denkt man nichts böses und plötzlich liegt man mit 40° Fieber im Bett und schafft es kaum sich aufzuraffen um sich auch nur mal umzudrehen... Naja, das Fieber hat sich zum Glück mittlerweile verzogen und mir ist nur noch die Erschöpfung, Kopfschmerzen und ein böser Husten geblieben. Und ein Muskelkater von letzterem ;-) Gestern hatte ich so sehr das Bedürfniss etwas  sinnvolles zu machen (nicht nur Filme schauen und Mützen häkeln) dass ich dann einen Kuchen gebacken habe. Kuchen ist immer sinnvoll :-) Aber ganz ehrlich, ich war noch nie so froh, einen Kuchen endlich im Backofen zu haben. Ich bin fast zusammengeklappt. Klarer Fall von Selbstüberschätzung :-) Aber gelohnt hat es sich trotzdem. Nach einer Runde auf der Couch war auch alles wieder ok. Das Rezept hab ich übrigens aus einem Flohmarktfund :-) "So backt die junge Hausfrau" von Dr. Oetker. Von 1979. Da sind auch sehr nette Bilder drin :-)



Den Kuchen hab ich gestern Nachmittag gebacken und mehr als das ist heute Mittag nicht mehr da :-) Das spricht für den Kuchen :-)




 und so sah der Teller fünf Minuten später aus :-)


Rezept-pdf

Für den Teig:
125g Butter oder Margarine
125g Zucker
3 Eier
Salz (eine Prise)
4 Tropfen Backöl Zitrone
200g Weizenmehl
2 gestr. TL Backpulver


Für den Belag:
750-1000g Äpfel
3EL Milch
50g Butter
25g Zucker
1 gestr. TL Zimt


Zuerst rührt ihr den Zucker zusammen mit dem Fett schaumig und gebt anschließend nach und nach die Eier dazu. Anschließend Salz und das Zitronenaroma. Dann rührt ihr das gesiebte, mit Backpulver vermischte Mehl esslöffelweise unter. 2/3 des Teiges gebt ihr dann in eine gefettete Springform (26cm) und streicht ihn glatt. Die Äpfel werden geschält, entkernt und in Spalten geschnitten. Die legt ihr dann kranzförmig auf den Teig (so wie man einen Obstboden belegen würde). Am Rand einen Zentimeter frei lassen. Den restlichen Teig vermischt ihr mit der Milch und verteilt ihn gleichmäßig über den Äpfeln. Obendrauf kommt jetzt noch die Butter in Flöckchen. Zucker und Zimt vermischen und auf dem ganzen Kuchen verteilen. Und dann nur noch backen. Ich hatte ihn bei 175°C Umluft (vorgeheizt) 40 Minuten im Backofen. Aber mit Stäbchenprobe geht nichts schief :-)

Liebe Grüße,

Donnerstag, 8. Januar 2015

Karamellbonbons

Wow, die erste Woche vom neuen Jahr ist schon wieder um. Nicht lange und es ist schon wieder Ostern ;-) Ich hoffe ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen und hattet auch schöne Feiertage mit euren Lieben. Unsere Plätzchenvorräte sind bald aufgebraucht und gestern brauchten die Jungs dringend was Süßes. Mit Schokoladennikoläusen ließen sie sich nicht mehr ködern :-)
Wir haben uns dann einfach einen Topf geschnappt und Karamellbonbons gemacht. Beim Rühren haben wir uns abgewechselt und so einen Muskelkater verhindert ;-) Das Ergebnis hat uns auf jeden Fall überzeugt und wir haben schon neue Ideen wie man das Ganze noch verfeinern könnte. Die aktuelle Sorte kann man lutschen oder sich damit die Plomben ziehen, ganz wie man mag :-)




Rezept-pdf

200g Sahne
200g Zucker
1TL Vanilleessenz oder
1TL Vanillezucker
1 EL Honig
 


Zuerst legt ihr eine kleine rechteckige (feuerfeste) Form mit Backpapier aus (ca.20x15cm). Dann gebt ihr die Sahne zusammen mit dem Zucker und der Vanille in einen breiten Topf. Bei mittlerer Hitze und unter Rühren kocht ihr das Ganze dann für ca. 10 Minuten. Die Masse wird irgendwann dicker und bekommt dann auch die bräunliche Farbe. Aufpassen das nichts anbrennt.
Dann rührt ihr den Honig unter und lasst alles noch einen Moment weiterköcheln. Und immer weiter rühren. Das gebt ihr jetzt in eure vorbereitete Form und lasst es etwas abkühlen. Anschließend schneidet ihr die Masse mit einem großen Messer zuerst in Streifen und dann in Stücke. Das Messer zwischendurch immer wieder in heißes Wasser tauchen. Die fertigen Bonbons lasst ihr am besten über Nacht fertig aushärten und wickelt sie dann einzeln in Papier. Ich habe dazu einfach Butterbrottüten zerschnitten.


Liebe Grüße und ein frohes neues Jahr,