Dienstag, 30. September 2014

Sauerteig

Hallo zusammen! :-) Auf vielfachen Wunsch (haha), zeig ich euch heute wie ich mir einen neuen Sauerteig gebastelt habe. Leider hat meiner den Umzug nicht lebend überstanden. Ich hatte ihn getrocknet und zerbröselt in einem Glas mitgenommen, aber er ließ sich leider nicht mehr zum Leben erwecken. Vielleicht lag es auch daran, dass er vorher schon nicht mehr ganz taufrisch war. Egal. Es ist ja zum Glück ganz einfach sich einen neuen herzustellen. Ich zeig euch hier meinen Weizensauerteig. Ich habe aber auch gleichzeitig noch einen Roggensauerteig gemacht. Kann man beides gut gebrauchen :-) Ich denke es gibt auch eine andere (vielleicht einfachere) Methode. Diese hier hat aber für mich gut funktioniert, also bleibe ich dabei :-)
Ihr braucht insgesamt 350g Mehl  (kein 405er, besser Vollkornmehl oder bei Weizen 1050er und bei Roggen 1150er) und 350g Wasser  (kaltes)

Tag 1: Hier verrührt ihr 100g Wasser mit 100g Mehl. Am besten mit einem Holzkochlöffel. Nehmt dafür eine ausreichend große Schüssel mit Deckel oder deckt sie anschließend mit einem Teller zu. Nur locker verschließen, sonst kann es euch passieren das der Deckel von der Schüssel springt :-) Lasst den Teig jetzt 12h bei ca. 24°C stehen



Tag 2: Nach den vergangenen 12h dürftet ihr schon die ersten Bläschen sehen. Heute rührt ihr 50g Mehl und 50g Wasser unter und lasst den Teig dieses Mal 24h Stunden abgedeckt stehen.



 

Tag 3: Heute gebt ihr wieder 100g Mehl und 100g Wasser dazu. Alles gut verrühren und wieder 12h abgedeckt stehen lassen.

Tag 4: Das letzte Mal vor dem Weiterverarbeiten :-) Heute gebt ihr nochmal 100g Mehl und 100g Wasser dazu und lasst alles für weitere 24h abgedeckt stehen.


Tag 5: Heute könnt ihr den Teig weiterverarbeiten.



Achtet darauf, euch immer ca. 50g Anstellgut von eurem Sauerteig aufzuheben (Glas mit Schraubdeckel im Kühlschrank). Mit dem setzt ihr dann in Zukunft je nach Rezept ca. 12-16h vor dem Backen einen neuen Sauerteig an. Wenn im Rezept 500g Sauerteig verlangt werden, nehme ich meistens 260g Wasser, 260g Mehl und das Anstellgut.
 


Mit Roggensauerteig backe ich z.B. gerne dieses Bauernbrot, und mit dem Weizensauerteig zum Beispiel das Wurzelbrot. Bei ploetzblog.de findet ihr ganz viele tolle Rezepte und Anleitungen. Sehr empfehlenswert :-)

Ganz liebe Grüße,
 




*edit*: Am Anfang ist es gut wenn ihr noch etwas Hefe zu eurem Teig gebt, weil der Sauerteig noch nicht so gut aufgeht. Nach dem 4. oder 5. Mal backen, kann man dann schon auf die Hefe verzichten.

*edit*2: Wenn ihr euren Sauerteig regelmäßig füttert, habt ihr ewig was davon und er wird immer besser. Einfach einmal in der Woche einen Esslöffel Mehl (am besten das gleiche wie beim ansetzen) und einen Esslöffel Wasser zum Teig geben, umrühren und wieder in den Kühlschrank stellen. 

Mittwoch, 24. September 2014

Kinderzimmerdeko


Oh man, so lange wieder nichts geschrieben.... Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt. Aber ich bin wohl einfach ein ungeduldiger Mensch :-) Hier sind zig Projekte angefangen aber keines ist so dass man es mal schnell zu Ende bringen könnte. Entweder das Material fehlt oder das Wetter passt nicht oder man will am Wochenende einfach mal was mit der Familie machen statt am Haus zu werkeln... Ich hätte am liebsten alles sofort fertig und lerne mich grade in Geduld zu üben :-) "Gut Ding will Weile haben" oder so, sagt man doch? Heute hab ich immerhin schon wieder 2 Löcher in die Wand gebohrt :-) 
Und gestern ein paar Kleiderhaken für die Kinder aufgehängt. Kleinvieh macht auch Mist. So, genug dumme Sprüche für heute ;-) Ich hatte noch etwas Kleister übrig und habe versucht das Kinder(schlaf)zimmer ein bisschen zu verschönern. Die Buchstaben habe ich einfach freihand ausgeschnitten und mit Kleister an die Wand angebracht. Oben drüber auch nochmal Kleister und jetzt hält alles gut. Für die Flugzeuge habe ich nach Silhouetten gesucht, ausgedruckt, auf das Papier geklebt und ausgeschnitten. Wieder ordentlich eingekleistert und an die Wand geklatscht :-) Den Jungs gefällts und ich bin auch ganz zufrieden damit.









Das meiste Papier ist aus einem Block Scrapbook-Papier den ich mir vor 10 Jahren oder so gekauft habe (sowas in der Art). Das andere war von Aldi :-)

Liebe Grüße und hoffentlich bis bald,

Montag, 8. September 2014

Divertimento in Cucina


Hallo zusammen! Heute habe ich das Vergnügen euch ein schönes Kochbuch vorzustellen :-) Vor gut 2 Wochen habe ich eine Email vom Edel Verlag bekommen in der kurz ein neues Kochbuch vorgestellt wurde: Divertimento in Cucina. Geschrieben von der italienischen Prinzessin Emanuela Notarbartolo di Sciara :-)

Freundlicherweise hat mir der Verlag auch ein Rezensionsexemplar zukommen lassen und das darf ich euch heute zeigen :-) 


Das besondere an diesem Buch ist unter anderem, der beiliegende MP3 Downloadcode. Also nicht nur schöne Rezepte sondern auch gleich die richtige Hintergrundmusik zum Kochen.
Als das Buch ankam (zum Glück kamen wir genau da nach Hause als der Postbote schon wieder gehen wollte :-)) hab ich mich sehr gefreut. Vor allem auf die Musik :-) Erst mal ausgepackt  und das schöne Cover bewundert. Mir hat gleich gefallen dass es keinen Schutzumschlag gibt. Die mag ich nämlich nicht besonders. Dann habe ich mich gleich auf die Suche nach dem versprochenen Downloadcode gemacht. Ich habe das Buch bestimmt 3 Mal durchgeblättert, im Inhaltsverzeichnis geschaut und es dann erst mal frustriert weggelegt. Beim nächsten Versuch habe ich dann das Lesezeichen entdeckt. Warum ich das vorher übersehen habe, weiß ich auch nicht :-) Und da dran war dann ein Schildchen mit dem Code. Jippieh! Der Download funktionierte einwandfrei. Zum Glück hat Liam den PC erst zum abstürzen gebracht als schon alles gespeichert war :-) Es sind 2 Tracklisten. Einmal Opernarien und einmal Klassische Melodien. Überraschenderweise gefallen mir beide richtig gut. Vor allem beim Spülen und Schnippeln kommt so ein bisschen Unterhaltung nebenbei ganz recht. Meine Jungs haben sich aufgeführt wie kleine Balletttänzer  und sind durch die ganze Wohnung gesprungen :-) Viele der Melodien sind bekannt und man muss auch gleich an Italien denken wenn man sie hört. Aber das ist bestimmt so gewollt :-)

Das Buch beginnt mit Rezepten für Saucen und Brot, geht über zu Suppen, dem ersten und zweiten Gang, Eierspeisen und Gemüsegerichten bis hin zu den Nachspeisen. Das alles ist auf knapp 200 Seiten gepackt.
Was beim durchblättern gleich auffällt ist, dass es keine Fotografien von den Gerichten gibt. Stattdessen gibt niedliche, liebevoll gestaltete Zeichnungen und zu jedem Rezept eine kleine Anekdote der Autorin.





Ungewohnt, aber wirklich wunderschön und ich vermisse die Fotos überhaupt nicht. Bis jetzt habe ich 4 Rezepte ausprobiert. Vom Panna Cotta gab es einfach kein schönes Bild und die Nudeln mit Mascarpone haben wir ganz spontan gekocht und der Hunger war groß :-) Geschmeckt hat beides toll. Die anderen beiden Rezepte kann ich euch aber zeigen:

Als erstes habe ich mich an den Frikadellen nach sizilianischer Art versucht.



Eine Beilage war nicht angegeben. Also habe ich einfach frische Pasta dazugemacht. Die Teller wurden alle leer gegessen :-)  Hier habe ich das Rezept für euch abgeschrieben. Die Bällchen werden in Paniermehl gewendet bevor sie in die Sauce kommen. Das würde ich das Nächste mal nicht mehr machen. Es kostet nochmal viel Zeit und ich glaube nicht dass das Essen dadurch besser oder schlechter wird. Und ich fand es etwas zu sauer. Ich habe zum Schluss nochmal mit Zucker abgeschmeckt. Also vielleicht weniger oder milderen Essig verwenden. Ansonsten aber sehr lecker und einfach zu machen :-)

Dann habe ich noch die Schokoladentorte ausprobiert. Mmmmmh! Die ist genial.





Hier wieder das Rezept. Ich würde diese Torte allerdings nur als Dessert servieren :-) Sie ist schon sehr mächtig und ohne einen geschmacklichen Kontrast (z.B. rote Grütze) ist mir schon zu schokoladig. Ich habe allerdings bevor ich die Torte in den Backofen geschoben habe, ein kleines Gläschen von dem Teig für eine Stunde in den Kühlschrank gestellt. Und ungebacken als Mousse, ist die Teigmasse auch schon genial :-) Die Torte ist in der Mitte nach einer halben Stunde im Ofen noch sehr weich. Ich glaube man könnte sie auch gut 15 Minuten länger backen und sie wäre immer noch schön saftig, aber etwas fester. Das würde das Servieren einfacher machen. 

Fazit: Mir gefällt das Buch richtig gut und ich werde sicher noch einiges ausprobieren. Vorallem weil es viele sehr einfache Rezepte gibt, die auch in ein paar Minuten auf dem Tisch stehen. Empfehlenswert :-) Das Erscheinungsdatum ist übrigens der 15. September.


Liebe Grüße,



Freitag, 5. September 2014

Mäuse im Haus!


Hallo mal wieder! :-) Genießt ihr auch alle den schönen Spätsommer? Endlich kann man mal wieder Gummistiefel und Regenschirm auspacken ;-) Ich hoffe das Wetter schlägt nochmal um und wir bekommen wenigstens den goldenen Oktober. Um es hier drin ein bißchen gemütlicher zu machen, sind wir grade viel am streichen, tapezieren und Regale aufhängen. Für kleine Dekosachen bleibt aber auch immer noch Zeit. 

Ich weiß absolut nicht mehr, wo uns diese Mäuse begegnet sind. Im Internet? In einer Zeitschrift? Keine Ahnung. Aber ist ja auch nicht so wichtig. Die Idee fanden wir damals schon toll und wollten sie auch gleich umsetzen. Wir haben es dann aber doch nicht gemacht. Jetzt fiel mir beim auspacken ein Rest Tafelfolie in die Hände und ich hab gleich losgelegt. Einfach nach Mäusesilhouetten gesucht, ausgedruckt, auf die Rückseite der Folie geklebt, ausgeschnitten und auf der Treppe plaziert. Ich mag meine Mäusefamilie :-)






Mal schauen wie wir das Treppenhaus noch etwas aufpeppen können. Da fällt uns bestimmt noch was ein :-) 


Ganz liebe Grüße und ein schönes Wochenende! (an dem ich vielleicht meinen ersten schwäbischen Flohmarkt besuchen werde, juhu!)