Mittwoch, 29. Januar 2014

Spätzle-Auflauf mit Romanesco

So, jetzt kommt endlich mal wieder was neues von mir :-) Nach dem unser Großer schon den vierten Tag knapp 40° Fieber hatte, war mir nicht so nach bloggen. Jetzt ist er schon wieder frech und streitet mit seinem Bruder, also nähern wir und wieder dem Normalzustand ;-)
Vor einer Weile habe ich beim Einkaufen das wohl hübscheste Gemüse der Welt entdeckt :-) Romanesco! Diese kleinen Türmchen und Spiralen... und die Farbe, wie ein kleiner Wald :-) Und schmecken tut er auch noch gut.
Bei uns ist er in einem Auflauf gelandet. Mit Spätzle und Hähnchenbrust.Und aufgewärmt am nächsten Tag hat er mindestens genauso gut geschmeckt. Schöne Fotos vom Auflauf gibt es leider nicht, der Hunger war zu groß ;-)






Rezept-pdf


Für 5 Personen:
400-500g Hähnchenbrustfilet
ca. 600g fertige Spätzle
ein kleiner Romanesco (ca. 800g)
50ml Gemüsebrühe
1 Dose gehackte Tomaten
½ Becher Sahne
1 EL Tomatenmark
Oregano
Salz
Pfeffer
Zucker
Chilipulver
100g geriebener Gouda
2 EL geriebener  Parmesan


Zuerst heizt ihr euren Backofen auf 200°C vor (Umluft). Das Hähnchenbrustfilet schneidet ihr in Streifen und würzt es mit Salz und Pfeffer. Von dem Romanesco trennt ihr die einzelnen Röschen hab und halbiert oder viertelt die Größeren noch einmal.
In einer großen Pfanne erhitzt ihr etwas Öl und Braten das Fleisch darin rundherum an. Jetzt kommen die fertigen Spätzle und der Romanesco dazu. Das Ganze wird mit der Brühe abgelöscht und muss jetzt zugedeckt ca. 3 Minuten garen. In der Zwischenzeit gebt ihr die Tomaten, das Tomatenmark und die Sahne in ein hohes Gefäß und püriert das Ganze. Anschließen wird die Sauce kräftig mit Salz, Pfeffer, Zucker und Oregano angeschmeckt. Wer mag gibt noch etwas Chilipulver dazu.
Das Fleisch mit den Spätzlen und dem Romanesco gebt ihr in eine Auflaufform, schüttet die Sauce darüber und bestreut alles mit dem Käse.
Jetzt noch ca. 20 Minuten überbacken, fertig :-)


Liebe Grüße,
Sandra

Freitag, 24. Januar 2014

Fischfilet im Backpapier

Fisch steht bei uns leider nicht sooo hoch im Kurs. Lachsfilet oder Fischstäbchen gehen schon :-) Aber so was einfaches wie Seelachs oder Kabeljau... Manchmal kauf ich es aber doch und dann muss es natürlich auch gegessen werden. Panieren wollte ich es nicht (auch wenns lecker ist), aber es gibt da ja zum Glück noch andere Möglichkeiten :-)





Rezept-pdf

Für 2 Personen:
400g Fischfilet, z.B. Kabeljau oder Seelachs
½ rote Paprika
100g Feta
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Pesto
ca. 20 kleine schwarze Oliven
Zitronensaft
Salz und Pfeffer
2 Backpapiere


Das frische oder aufgetaute Fischfilet wird mit dem Zitronensaft beträufelt und anschließen mit Salz und Pfeffer gewürzt. Der Paprika, der Knoblauch und die Zwiebel werden in kleine Stücke bzw. in dünne Streifen geschnitten. Die Oliven halbieren und die Steine entfernen.
Jetzt legt ihr jeweils eine Portion Fisch auf das Backpapier und bestreicht es mit dem Pesto. Die anderen Zutaten nach Belieben darauf verteilen und alles gut mit dem Backpapier verschließen. Notfalls hilft dabei auch  ein Tacker.
Im vorgeheizten Backofen bei 200°C ca. eine halbe Stunde backen. Dazu passen Kartoffeln, Reis oder auch Hirse.
 

Wenn das Filet noch gefroren ist, muss man die Hitze evtl. etwas erhöhen und 15-20 Minuten länger backen. 



Liebe Grüße,
Sandra

Mittwoch, 22. Januar 2014

Käsekuchen!

Am Wochenende habe ich mal wieder gebacken. Leider nicht für nur für uns und so gibt es von dem Käsekuchen nur die Außenansicht :-) Von innen sah er aber aus wie man sich einen Käsekuchen so im Allgemeinen vorstellt ;-)
Für uns gab es einen Butterkuchen, den ich hier auch schon mal vorgestellt habe (ich werde das Rezept noch mal als pdf nachreichen).
Dass ich schon lange keinen Käsekuchen gebacken habe, habe ich spätestens gemerkt, als ich ihn aus dem Ofen holen wollte und er noch wie wild geschwabbelt hat (da wusste ich nämlich nicht, ob der noch länger backen muss). Hat sich beim abkühlen aber wieder gegeben :-)





Rezept-pdf

Für den Teig:
200g Mehl
75g Zucker
75g Margarine
1 Ei
1/2 Pck.Backpulver

Für die Füllung:
125g Margarine
225g Zucker
1 Beutel Vanillezucker
1 Beutel Puddingpulver, Vanillegeschmack
3 Eier
1 Becher Quark (500g)
1 Becher saure Sahne
1 Becher süße Sahne





Aus den Zutaten für den Teig knetet ihr einen Mürbteig und stellt ihn zur Seite.
Für die Füllung gebt ihr Margarine, Zucker Vanillezucker, das Puddingpulver und die Eier in eine Schüssel und verrührt alles gründlich. Danach werden der Quark und die saure Sahne untergearbeitet. Jetzt schlagt ihr noch die süße Sahne steif und hebt diese als Letztes unter.
In einer gefetteten Springform (am besten ein Backpapier in den Boden klemmen) verteilt  ihr jetzt den Teig und zieht ihn am Rand 2-3cm nach oben.
Darauf kommt jetzt die Füllung und wird etwas glatt gerüttelt oder gestrichen. Im vorgeheizten Backofen (180°C) 1- 1 ¼ Stunden backen.


Liebe Grüße,
Sandra

Dienstag, 21. Januar 2014

Bananenbrot!

Irgendwann hatte ich mal wieder sehr, sehr reife Bananen übrig und habe nach einer Idee gesucht, diese zu verwerten. Klar, Milchshake geht immer. Aber manchmal muss es auch was anderes sein. Da bin ich auf ein Rezept für Bananenbrot gestoßen. Ausprobiert und für gut befunden :-) Jetzt habe ich darauf gewartet, dass die Bananen endlich wieder braun werden, damit ich das Brot backen kann :-) 
Und dank den besten Eltern der Welt, habe ich im Moment ein bisschen Frühling in der Vase :-) Ein kleiner Lichtblick bei dem trüben Wetter....














Rezept-pdf

für 1 kleine Kastenform

3 reife Bananen
300g Mehl
100g Zucker
1 Ei
1/2 TL Salz
1 Pck. Backpulver
1 Pck.Vanillezucker
4 EL neutrales Öl


Die Bananen zerdrückt ihr mit einer Gabel oder püriert sie einfach mit dem Zauberstab. Zucker, Vanillezucker, Salz,  Ei und Öl rührt ihr dazu und hebt zum Schluss das mit Backpulver gemischte Mehl unter.
Die Kastenform gut fetten und den Teig hinein geben und das Brot bei 180°C (vorgeheizt) ca. 45 Minuten backen. Schmeckt sehr lecker zum Frühstück mit Nutella oder auch pur zum Nachmittagskaffee :-)


Liebe Grüße,
Sandra

Freitag, 17. Januar 2014

Schwarzbrot mit Buttermilch

Vor kurzem habe ich mal wieder eine Bestellung bei einer Mühle gemacht. Seit ich bei meiner Tante mal ein selbst gemachtes Schwarzbrot gegessen habe,wollte ich es unbedingt auch mal ausprobieren . Außer mir mag das hier aber leider keiner und so habe ich es immer verschoben.  Als das Mehl dann da war, musste es natürlich gleich losgehen und ich konnte nicht warten bis ich das Rezept von meiner Tante hatte :-) Jetzt habe ich also erst mal ein anderes probiert. Und das ist auch sehr lecker. Das originale werde ich aber sicher machen , sobald ich das jetzige aufgegessen habe :-)








Rezept-pdf

für 2 kleine Kastenformen

250g Weizenschrot, mittel
250g Roggenschrot, mittel
1/2 Liter Buttermilch, warm
1/2 Würfel Hefe
50ml warmes Wasser
1/2 EL Salz
3EL Zuckerrübensirup
250 g Weizenvollkornmeh
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Die Buttermilch erwärmt ihr in einem Topf oder der Mikrowelle und vermischt damit den Weizen- und den Roggenschrot. In einer Schüssel mit Deckel muss das Ganze jetzt 12 Stunden bei Zimmertemperatur stehen bleiben.
Am nächsten Tag löst ihr die Hefe im warmen Wasser aus und gebt sie mit den restlichen Zutaten zu dem gequollenen Schrot. Das wird jetzt zu einem weichen Teig verknetet. Evtl. müsst ihr noch etwas warmes Wasser zugeben. Die Kastenformen fetten und mit Haferflocken ausstreuen. Den Teig einfüllen und gut festdrücken. Nochmal ca. 20 Minuten warm stellen. Die Formen werden jetzt mit Alufolie abgedeckt, in die ihr ein kleines Loch stecht (damit der Dampf entweichen kann).
Die Brote werden jetzt bei 160-180°C 2 ½ Stunden gebacken. Unter den Backrost kommt eine ofenfeste Form mit Wasser.
10 Minuten vor Ende nehmt ihr die Alufolie ab und backt das Brot fertig.  Mit einem Holzstäbchen eine Garprobe machen. Es darf nichts mehr kleben bleiben. Wenn ihr auf den Boden klopft muss es hohl klingen, dann ist es fertig. Jetzt noch mit Olivenöl einstreichen, damit die Kruste geschmeidig bleibt.

Wer mag kann natürlich auch Sonnenblumen-oder Kürbiskerne mit in den Teig geben :-) Schmeckt aber auch ohne sehr lecker.

Liebe Grüße,
Sandra


Mittwoch, 15. Januar 2014

Gulasch aus dem Römertopf

So, und jetzt gibt es schon wieder was aus dem Römertopf :-) Irgendwie hat der es mir gerade angetan. Dieses Mal habe ich mich an einem Gulasch versucht. Damit es nicht ganz so langweilig wird, kamen auch noch ordentlich Champignons mit rein. Was mir sehr gute gefällt, ist dass das Anbraten wegfällt. Kein Gespritze und das Öl spart man sich auch. Dem Geschmack hat das keinen Abbruch getan und wer ein paar extra Kalorien braucht, isst eine Portion Crème fraîche dazu. Das passt sowieso sehr gut :-) Ich habe mal wieder Nudeln dazu gemacht. Ich denke aber Reis oder frisches Baguette wäre genauso lecker.



Rezept-pdf

für 4 Personen
 
500g Rindergulasch
3 Zwiebeln (ca. 200g)
1 EL Essig
1 Knoblauchzehe
2 EL Tomatenmark
500ml Fleischbrühe
100ml Rotwein
½ TL Kümmel
2 TL Paprikapulver
2 gestr. TL Salz
1 Paprikaschote
250g Champignons
evtl. Speisestärke zum andicken




Zuerst wässert ihr den unteren Teil des Römertopfs ca. 10 Minuten. Das Fleisch wird in kleine Stücke geschnitten. Die Zwiebeln schälen und würfeln, die Champignons putzen und halbieren oder vierteln. Der Knoblauch wird fein gehackt und die Paprika in kleine Stücke geschnitten. In die Heiße Fleischbrühe kommen der Essig, der Knoblauch und die übrigen Gewürze.  Das Wasser aus dem Römertopf schüttet ihr aus und gebt das Fleisch, die Zwiebelwürfel, Paprika und Champignons dazu. Alles etwas vermischen und dann mit der Brühe aufgießen. Der Römertopf kommt mit geschlossenem Deckel in den kalten Backofen.  Der wird jetzt auf 230°C hochgeheizt. Jetzt darf das Gulasch 2-2,5h garen. Zwischendurch kann man probieren ob das Fleisch schon zart genug ist. Wem die Sauce zu dünn ist kann einfach etwas Speisestärke mit Wasser anrühren, unter die Sauce rühren und das Gulasch noch einige Minuten weiterbacken. Zum Schluss noch mal mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Liebe Grüße,
Sandra

Montag, 13. Januar 2014

gefüllte Windbeutel!

Vor Kurzem hatte ich das dringende Bedürfnis was Leckeres zum Nachmittagskaffee zu fabrizieren :-) Nach der Plätzchen- und Stollenzeit war es mal wieder Zeit für was weniger "massives" :-)
Brandteig bzw. Windbeutel habe ich das letzte Mal vor ungefähr 15 Jahren im Hauswirtschaftsunterricht gemacht. Ich kann mich nur noch schwach daran erinnern, aber ich fand es damals nicht sooo toll. Dieses Mal sah das anders aus. Vor allem war ich überrascht wie einfach das geht. Und wie schnell. Ich hatte noch tiefgekühlte Himbeeren, da war die Füllung auch gleich klar. Kurz hatte ich noch an Schokosahne gedacht. Aber das kann ich ja ein anderes Mal machen :-)




und ja, ich brühe den Kaffee immer von Hand auf :-) In der Küche ist kein Platz für eine Kaffeemaschine (nur für eine Espressomaschine (-:)

Rezept-pdf

für 12 Windbeutel

125ml Wasser
1 Prise Salz
25g Margarine
75g Mehl
2 Eier
1 Becher Sahne
2 Pck. Vanillezucker
150g Himbeeren (frisch oder TK)


Das Wasser gebt ihr zusammen mit der Margarine und dem Salz in einen kleinen Topf und bringt es zum kochen. Dann nehmt ihr den Topf von der Platte und rührt das Mehl darin glatt.  Solange rühren bis es sich in einem „Klumpen“ vom Topfboden löst. Jetzt lasst ihr das ganze abkühlen und rührt dann nacheinander die Eier unter. Das funktioniert am besten mit dem Handrührgerät. Solange rühren bis es ein glatter, zäher Teig ist. Am Anfang klumpt es vielleicht etwas, das gibt sich aber wieder :-)
Den Teig setzt ihr jetzt entweder als Häufchen auf ein Blech, oder ihr füllt ihn vorher in einen Spritzbeutel mit Sterntülle und spritzt recht flache Rosetten. Der Teig geht im Backofen noch stark auf. Und das eher nach oben als in die Breite.  Bei 225°C ca. 25-30 Minuten backen. Die Windbeutel schneidet ihr noch heiß auf und lasst sie abkühlen. Für die Füllung einfach die Sahne mit dem Zucker steif schlagen und die Himbeeren unterrühren. Die Windbeutel damit füllen und bis zum Verzehr kühl aufbewahren.


Liebe Grüße,
Sandra





Freitag, 10. Januar 2014

Hühnerbrust aus dem Römertopf!

Im Moment bin ich gerade etwas experimentierfreudiger was das Kochen angeht. Da kommen mittlerweile sogar mal Rosinen in die Sauce ;-) Auch gewürztechnisch darf es gerade etwas exotischer sein. Aber das ist noch stark ausbaufähig. Und ich habe zum ersten Mal meinen Römertopf benutzt. Den haben mir mein Bruder und meine liebe Schwägerin überlassen. Und zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich ihn seither noch nie benutzt habe... Aber das wird sich ändern :-) Der ist nämlich toll! Dieses Rezept war ursprünglich für eine Tajine. Funktioniert aber einwandfrei mit dem Römertopf. 




Rezept-pdf

für 4 Personen

500g Hühnerbrustfilet
1 Zwiebel
1 Paprikaschote
2 Knoblauchzehen, gehackt
2EL Rosinen
1 TL Öl
350ml Gemüsebrühe
1/2 TL Kreuzkümmel, gemahlen
gemahlene Chilischote
1 EL Currypulver
1 EL     Honig
1 Stück Ingwer, fein gehackt
Salz
Pfeffer


Zuerst füllt ihr den Römertopf mit Wasser und lasst in so 10 Minuten stehen. Das Fleisch schneidet ihr in recht große Stücke und bratet es von allen Seiten scharf an.
Anschließend legt ihr es in den Römertopf (vorher natürlich das Wasser raus :-) ).
Die Paprika waschen und in Stücke schneiden. Die Zwiebel schälen und Würfeln.
Paprika, Zwiebel und Knoblauch schmort ihr dann in der Pfanne etwas an und gebt sie danach zu dem Fleisch. Mit der Brühe wird jetzt der Bratensatz aus der Pfanne gelöst. Die Gewürze und den Honig einrühren und alles in den Römertopf geben. Dazu kommen jetzt noch der Ingwer und die Rosinen und dann stellt ihr den Römertopf verschlossen in den Backofen. Nicht vorheizen! Bei 175°C  das Ganze jetzt 45 Minuten garen.  Als Beilage passt z.B. Reis :-)

Weil wir knapp die Hälfte übrig hatten, habe ich am nächsten Tag die Reste noch etwas verlängert. Das Fleisch habe ich in Streifen geschnitten und in die restliche Sauce ein halbe Dose Kokosmilch gegeben. Ich könnte nicht sagen was besser geschmeckt hat. War beides wirklich gut :-)

Liebe Grüße,
Sandra



Mittwoch, 8. Januar 2014

Müsliriegel!

Ein neues Jahr ist ja manchmal ein Anlass zu schauen was man noch so hat, was weg kann, was fehlt. Naja, und in der Küche kommt das dann auch mal dran. Da fallen einem dann Müsli oder gepoppter Amaranth in die Hände, die "einfach so" keiner essen mag. Das war dann endlich ein Anlass mal selbst Müslirigel herzustellen. Die werden nämlich ganz gerne gegessen :-) Sie sind nicht so schön fest wie die gekauften, aber dafür umso leckerer. Vielleicht kann man an der Rezeptur noch was verbessern. Z.B. nur Zucker statt Honig und Zucker. Dann müssten sie auch etwas fester werden. Ich habe übrigens das doppelte Rezept gemacht und die Masse auf einem Backblech verteilt und sehr fest zusammengedrückt.

*edit* grade habe ich die Riegel ohne Schokolade eine gute halbe Stunde bei 100°C im Backofen gehabt. Nach dem abkühlen sind sie deutlich fester und die Nüsse haben durch das rösten noch ein besseres Aroma :-)





Rezept-pdf

200g Früchtemüsli oder kernige Haferflocken
100g gepoppter Amaranth oder gepoppter Hafer (z.B. Haferfleks von Kölln)
100g halbierte Haselnüsse
50g Sonnenblumenkerne
30g Kokosraspel
50g Margarine
100g Zucker
100g Honig
1TL Zitronensaft

Das Müsli  mischt ihr mit dem Amaranth, den Sonnenblumenkernen, den Kokosraspeln und den Haselnüssen. In einem Topf wird dann die Margarine mit dem Zucker, dem Honig und dem Zitronensaft erhitzt bis die Masse anfängt zu karamellisieren. Jetzt rührt ihr  die vorher gemischten Zutaten unter.  So lange weiterrühren bis die Masse etwas dunkler wird. Dann gebt ihr die Masse auf ein Backpapier und rollt das ganze zu einer 30x30cm großen Platte. Nach ungefähr 15 Minuten schneidet ihr die Platte dann in Riegel.  Wer mag kann jetzt noch mit einem Teelöffel flüssige Schokolade über den Riegeln verteilen.

Liebe Grüße,
Sandra

Dienstag, 7. Januar 2014

Apfelküchlein

Apfelküchlein oder, wie man hier sagt, Apfelküchle mach ich ganz gerne Mal wenn ich Lust auf ein süßes Mittagessen habe. Mit Milchreis, Grießbrei und Co. kann ich meine Jungs ja leider jagen :-) Nach dem wir Silvester Burger gemacht haben und einen Tag später noch an den Resten gegessen haben, war es mal wieder Zeit für was Süßes. War auch keiner böse darüber :-) 
Weil ich vorher noch eine Nudelsuppe gemacht habe, haben die Küchlein im Backofen gewartet und waren dann auch schön gar. Wäre also evtl. auch was für Allergiker (gell, Mama!).



Rezept-pdf

für 4 Personen

140g Mehl
100ml Milch
2 Eier
1 Prise Salz
1 Pck. Vanillezucker

etwas Mineralwasser
3 säuerliche Äpfel
Zimt-Zucker

Margarine zum ausbacken


Das Mehl wird nach und nach mit der Milch vermischt. Dann werden die übrigen Zutaten (bis auf das Mineralwasser) dazu gegeben und zu einem Teig verrührt (falls es klumpt, einfach kurz  mit dem Zauberstab rein).
Den Teig jetzt 15 Minuten ruhen lassen. In der Zwischenzeit die Äpfel mit einem Ausstecher entkernen, schälen und in Scheiben schneiden. In den Teig kommt jetzt noch ein Schuss Mineralwasser. In einer Pfanne etwas Margarine erhitzen. Die Apfelscheiben durch den Teig ziehen und in der heißen Pfanne goldbraun ausbacken.
Mit Zimt-Zucker bestreuen und servieren.

Liebe Grüße,

Sandra

Montag, 6. Januar 2014

"Pavlova"

Silvester gab es bei uns eine Art Pavlova. Nach dem ich vom Eierlikör machen 6 Eiweiß übrig hatte, bin ich über ein Jamie Oliver Rezept gestolpert, welches mir ganz gut gefallen hat. Aber irgendwie war mir das alles zu aufwändig und ich habe es sehr, sehr stark vereinfacht :-) Geschmeckt hat es aber trotzdem sehr gut. Unseren Großen mussten wir allerdings erst davon überzeugen. Dann hätte er aber alleine die Platte gekratzt ;-)
Optisch ist es leider nicht so der Hit, aber da kommt es ja nicht unbedingt drauf an.





Rezept-pdf

für 5 Personen

für das Baiser

6 Eiweiß
300g Zucker
1 EL Vanilleextrakt


für den Belag:
1-2 Orangen
2 Kiwi
150g Himbeeren

2 Becher Sahne
2 Pck. Vanillezucker
Zartbitterschokolade



Das Eiweiß in eine Rührschüssel geben und sehr schaumig schlagen. Dann das Vanilleextrakt und nach und nach den Zucker einrieseln lassen.  So lange weiterschlagen bis die Masse fest und glänzend ist und man keine Zuckerkörner mehr spüren kann. Drei Viertel der Masse auf ein Backblech (Backpapier!) geben und zu einer Platte verstreichen. Den Rest in 3 Häufchen auf ein weiteres Blech geben und beide Bleche in den vorgeheizten Backofen geben. Bei 100°C ca. 2h backen. Zwischendurch den Backofen öffnen, damit der Dampf abziehen kann.
Die Orangen filetieren, die Kiwis schälen und in kleine Stücke schneiden. Die Sahne wird mit dem Vanillezucker cremig geschlagen. Wenndas Baiser abgekühlt ist, wird die Hälfte der Sahne darauf verteilt. Dann die Früchte und die übrige Sahne darauf geben. Die drei einzelnen Baisers über der Sahne zerkrümeln und die Schokolade mit Hilfe eines Sparschälers darüber raspeln. Möglichst bald servieren. Ein frischer Espresso dazu ist bestimmt auch nicht verkehrt :-)


Liebe Grüße,
Sandra


Donnerstag, 2. Januar 2014

Schweinefilet mit Spätzle und Sauce

Weil wir Weihnachten die ganze Zeit unterwegs waren, hatte ich gar keine Gelegenheit ein richtig gutes Essen zu kochen (zu genießen schon :-)). Das haben wir dann ein paar Tage später nachgeholt.
Von den Spätzle habe ich gleich die doppelte Portion gemacht und einen Tag drauf gab es dann Käsespätzle :-) Auch sehr lecker.




Rezept-pdf

für 4 Personen
500g Schweinefilet

für die Spätzle
250g Mehl
4 Eier
10g Salz
50ml Wasser


für die Sauce
1 kleine Zwiebel
100g Champignons
130g Lauch
250ml Wasser
100ml Sahne
2 geh. TL Kräuter Crème fraîche
1 Schuss Rotwein
Salz+Pfeffer
Zucker
Speisestärke


Den Backofen auf 70°C vorheizen (Ober-und Unterhitze) und einen hitzebeständigen Teller mit aufwärmen. Das Filet wird in zwei Stücke geteilt und gesalzen. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Filets von allen Seiten scharf anbraten. Anschließend auf den vorbereiteten Teller im Backofen geben und mit Alufolie abdecken. Das Filet gart jetzt ca. 70-80 Minuten bei 70°C. In der Zwischenzeit wird der Spätzleteig vorbereitet. Dazu das Mehl sieben und mit den anderen Zutaten zu einem glatten Teig verrühren. Solange rühren bis der Teig Blasen wirft. Dann nach belieben zu Spätzle verarbeiten. Ich habe eine Spätzlepresse benutzt. Geht aber auch mit dem Spätzlehobel oder vom Brett geschabt. Einfach den Teig in kochendes Salzwasser geben. Wenn die Spätzle oben schwimmen, mit einem Schaumlöffel rausnehmen und zum abtropfen in ein Sieb geben. Vor dem Servieren kann man sie auch noch in Butter schwenken und mit Muskat würzen.
Für die Sauce die Zwiebel in feine Würfel und den Lauch in Ringe schneiden. Die Champignons putzen und in Scheiben schneiden.
In der Pfanne die Zwiebelwürfel mit den Champignons kurz anbraten. Danach den Lauch zugeben und mit Rotwein, Sahne und Wasser aufgießen. Kurz aufkochen lassen und Crème fraîche darin auflösen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Evtl. mit Speisestärke andicken. Das Filet in Scheiben schneiden und mit etwas Salz und Pfeffer bestreuen. Zusammen mit Sauce und Spätzle anrichten.




Liebe Grüße und und ein gutes neues Jahr!
Sandra