Samstag, 30. November 2013

Advents"kranz" und doch noch ein Kalender :-)

Als mein Mann die Tüten von Finns Kalender gesehen hat, meinte er "die sind ja so groß, da kannst du für mich ja auch noch was rein tun ;-)". Damit mir aber nicht die Lampe von der Decke fällt, weil der Kalender zu schwer wird, habe ich einfach noch einen gebastelt. Einen ähnlichen gab es letztes Jahr auch schon :-)


 



 Dann habe ich auch endlich unseren diesjährigen Adventskranz fertig gemacht. Naja, eigentlich nicht Kranz. Aber auch nicht Gesteck. Unseren Advents-Weinstock" vielleicht. Meine Eltern haben mir von einem Ausflug ein Stückchen von einem Weinstock mitgebracht. Mein Mann hat mir 4 kleine Löcher reingebohrt (er hatte Angst ich brech seinen Bohrer ab. tststs, würd ich nie machen :-)) und ich habe ganz einfache Kerzenhalter dran befestigt. Ein bisschen Deko, 4 Kerzen und fertig. 



Und beim Bilder durchsehen habe ich die Kränze von den letzten beiden Jahren gefunden :-) Letztes Jahr war ganz ok. Aber was mich 2011 geritten hat? Keine Ahnung... Aber schön bunt ist er doch, oder? ;-)




Liebe Grüße und einen schönen ersten Advent!
Sandra



Freitag, 29. November 2013

gebrannte Mandeln

Dass mich Schupfnudeln mit Sauerkraut immer an Weihnachtsmarkt erinnern, habe ich ja schon geschrieben :-) Der zweite Duft der unbedingt zum Weihnachtsmarkt gehört, ist der von frischen gebrannten Mandeln. Die kann man, wie die Schupfnudeln, auch ganz einfach zu Hause selber machen. Und dann sind sie wirklich absolut frisch und super lecker :-) Es ist nur schwierig nicht alle auf einmal zu essen. Am besten in großer Runde verteilen, das macht es leichter :-)





Rezept-pdf

200g ganze Mandeln mit Haut
150g Zucker
120ml Wasser
1 Päckchen Vanillezucker
etwas Zimt


In einer Pfanne das Wasser mit dem Zucker, dem Vanillezucker und dem Zimt aufkochen lassen. Dann werden die Mandeln dazugegeben und das Wasser bei hoher Hitze verkocht. Ab und zu umrühren. Wenn der Dampf weniger wird öfter  rühren. Sobald der Zucker anfängt zu karamellisieren (das riecht man), wird die Temperatur runtergedreht. Unbedingt die ganze Zeit weiterrühren. Nach und nach werden die Mandeln immer trockener und der Zucker haftet daran. Er ist aber immer noch hell und nicht karamellisiert. Wenn die Mandeln trocken und bröselig sind, wird die Temperatur wieder erhöht. Immer weiterrühren. Jetzt karamellisiert der Zucker und bildet eine dünne, glänzende Zuckerschicht um die Mandeln. Wenn es soweit ist, die Mandeln aus der Pfanne auf ein Backpapier schütten und mit einem Löffel auseinander brechen. Das wichtigste ist das rühren. Lieber zu früh anfangen und zu viel rühren. Sonst kann es passieren dass man einen Klumpen zu stark karamellisierten Zucker mit verbrannten Mandeln hat :-)

Liebe Grüße,
Sandra

*edit* was mir noch eingefallen ist, um die Pfanne wieder sauber zu bekommen: Einfach mit Wasser füllen und stehen lassen bis der Zucker sich aufgelöst hat. Bloß nicht anfangen zu schrubben :-)

Mittwoch, 27. November 2013

Adventskalender

Gestern Abend habe ich es endlich geschafft, den Adventskalender für unseren Großen fertig zu machen. Naja, fast fertig. 5 Tütchen warten noch auf ihre Füllung (das hat Finn natürlich innerhalb der ersten 30 Sekunden bemerkt).
Trotzdem kam er ganz gut an und ich habe ja auch noch ein paar Tage Zeit zum befüllen :-)
Gesamtkosten ohne Füllung ungefähr 2,50 Euro. Damit kann ich leben :-)









Nach den Tütchen musste ich etwas suchen. Irgendwie gibt es fast nur noch Plastik-Butterbrottüten. Schade eigentlich. Die Klammern habe ich bei tedi gefunden. 20 Stck. für einen Euro. 
Die Schnur nennt sich Wurstgarn und ist auch super zum Geschenke einpacken oder für Geschenkanhänger, oder, oder, oder :-) Gibt es z.B. hier. Kann man natürlich auch zum Rouladen wickeln nehmen oder so :-)
Die Sterne habe ich mit einem Papierstanzer gemacht. Meiner wurde mal aus Amerika mitgebracht. Einen ähnlichen gibt es z.B. hier 
Die Zahlen habe ich einfach mit Edding aufgemalt :-) 
Mehr Kalender wird es bei uns dieses Jahr wohl nicht geben. Außer es überkommt mich noch beim Einkaufen :-)

Liebe Grüße,
Sandra

Dienstag, 26. November 2013

Wirsing-Hack-Rolle

Weder mein jüngerer Bruder noch ich können uns daran erinnern, ob es bei uns jemals Wirsing gab. Blumenkohl, Rosenkohl, Spinat...ja, aber Wirsing? Bei meinem Mann gab es das aber wohl öfter und so hat dieses Gemüse auch bei uns Einzug erhalten. Meistens kochen wir den Wirsing einfach in Salzwasser und essen ihn mit ein bisschen Butter. Zu Fisch oder Kotelett oder so. Mein Bruder hatte mir aber etwas von Hackfleisch und "füllen" erzählt und das hatte ich noch im Kopf. Rezept gesucht und gefunden. Etwas abgewandelt und fertig war ein sehr leckeres Abendessen. Deswegen wurden auch die Bilder nicht so toll. Abends ist es hier so schummrig, da muss man nach ein bisschen Licht suchen. Wird Zeit für neue Leuchtmittel (Glühbirnen sagt man scheinbar nicht mehr...) :-)




 Rezept-pdf

für 4 Personen
Wirsing, einige große Blätter
1 altbackenes Brötchen
oder etwas Paniermehl
500g Hackfleisch
1 Zwiebel
1  Ei
Salz und Pfeffer
6 Scheiben Schwarzwälder Schinken (ca. 70g)


Die Wirsingblätter waschen und anschließend einige Minuten in Salzwasser blanchieren. Aus Hackfleisch, Zwiebel, Ei und dem Brötchen (vorher einweichen) einen Teig zubereiten (wie für einen Hackbraten). Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ein Stück Alufolie mit Öl bepinseln, darauf den Hackfleischteig rechteckig "ausrollen" und den Schinken darauf verteilen. Darauf dann die Wirsingblätter legen. Mit Hilfe der Alufolie den Teig zusammen rollen (nicht mitbacken). Ein Backblech mit Backpapier auslegen, die Rolle darauf legen (offene Seite nach unten) und bei 200°C ca. 1 Stunde braten. In Scheiben schneiden und servieren.
Wenn Reste bleiben, die Scheiben am nächsten Tag in der Pfanne anbraten. Oder einfach kalt essen. Schmeckt auch sehr gut :-)


Liebe Grüße,
Sandra




Montag, 25. November 2013

flammende Herzen und Duftsterne

Letzte Woche habe ich noch mal ein paar Plätzchen gebacken. Damit auch was schokoladiges dabei ist, hab ich mal an "flammende Herzen" gewagt. Mal abgesehen davon, dass ich mir beim spritzen fast die Handgelenke gebrochen habe (ich übertreibe ein bisschen...) sind sie wirklich gut geworden und vor allem sehr lecker. Allerdings werde ich das nächste Mal einach kleine Taler aus dem Teig formen. Das schmeckt genauso gut,  sieht auch hübsch aus und ist weniger anstrengend :-) 

 

Rezept-pdf

für ca. 25 Stück
250g weiche Butter
150g Puderzucker
4 Eigelb
300g Mehl
1 Pck. Vanillezucker
100g Kuvertüre (Zartbitter oder Vollmilch)
50g Sahne
50g Nougat
100g Kuvertüre zum verzieren


Die Butter mit dem Zucker und dem Eigelb schaumig rühren. Das Mehl langsam zugeben und kurz aufschlagen. Den Teig in einen Spritzbeutel füllen und mit einer Sterntülle "Herzen" auf ein mit Backpapier belegtes Backblech spritzen.
Im vorgeheizten Backofen bei ca. 150°C goldgelb backen.
Die Sahne aufkochen. Die Kuvertüre klein hacken und in die kochende Sahne geben. Rühren bis die Kuvertüre sich aufgelöst hat. Sobald die Kuvertüre abgekühlt ist, Nougat dazugeben und gut verrühren. Mit dieser Creme die ausgekühlten Plätzchen bestreichen und zusammensetzen.
Die übrige Kuvertüre im Wasserbad schmelzen, die Flammenden Herzen eintauchen und auf einem Backpapier (damit sie nicht festkleben) auskühlen lassen. Bis zum Verzehr in einer Blechdose aufbewahren.


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Damit es, auch wenn der Backofen nicht gerade mit Plätzchen beladen ist, schön weihnachtlich riecht, habe ich Duftsterne "gebacken". Aus Zimt und Apfelmus. Die Idee habe ich bei chefkoch.de im Forum gefunden.





 Einfach 2 Gläser Zimt (je 40g) mit ungefähr 170g (lieber erst ein bisschen weniger)Apfelmus zu einem Teig verkneten. Ich habe noch einen Teelöffel Lebkuchengewürz untergemischt, aber davon riecht man nicht viel. Den Teig zwischen Frischhaltefolie ausrollen und Sterne ausstechen. Die kann man jetzt 2-3 Tage trocknen lassen. Ich habe meine immer beim vorheizen und abkühlen in den Backofen geschoben, da waren sie recht schnell trocken. Wer mag macht vorher noch ein Loch rein, dann hat man schöne Geschenkanhänger :-) Zum verzieren habe ich einen Rest Eiweißglasur genommen. Die war zum essen schon zu alt, aber als Deko gerade recht. Alternativ kann man auch einen Plusterstift nehmen, der hält auch besser.

Liebe Grüße und einen schönen, sonnigen Tag!
Sandra


Samstag, 23. November 2013

Papiersterne als Wanddeko

Weil ich die Schmetterlinge langsam nicht mehr so passend fand, habe ich nach einer Alternative gesucht. Ich habe eine Anleitung für Papiersterne gefunden, die wirklich schön waren. Die Anleitung hat mich aber fast um den Verstand gebracht und auch nicht das erwünschte Ergebnis geliefert. Vielleicht bin ich auch einfach zu doof :-) Ich habe dann selbst ein bisschen rumprobiert und habe die Sterne dann so hinbekommen wie ich sie mir vorgestellt habe. Und ich hab versucht eine eigene Anleitung zu erstellen. Ich hoff sie ist halbwegs nachvollziehbar :-) 

Ich hab die Sterne einfach mit Stecknadeln befestigt. Schöner wäre natürlich wenn man die Befestigung nicht sehen würde. z.B. mit Posterklebeband oder sowas.






Weil es grad so viel Spaß gemacht hat, hab ich fürs Schlafzimmer auch ein paar gefaltet. Wie gut dass mein Mann kein Problem mit ein bisschen Pink hat ;-)
So, und hier ist die Anleitung als PDF!

Liebe Grüße,
Sandra

PS: Die Suche funktioniert gerade nicht. Ich hoffe das klärt sich bald :-(

Freitag, 22. November 2013

Dampfnudeln

Bei Dampfnudeln ist man sich hier im Badischen wohl nicht ganz einig. Süß oder salzig? Ich persönlich kenne nur die salzigen und kann mir süße gar nicht vorstellen. Aber vielleicht probiere ich sie irgendwann mal aus :-)
Dampfnudeln mach ich nicht sehr oft, aber zwischendurch ist es mal ganz lecker. Vor allem wenn ich nicht einkaufen war und trotzdem was warmes auf den Tisch bringen will. Mehl, Milch und Hefe sind eigentlich immer verfügbar. Ich kenne Dampfnudeln von zu Hause mit Vanille- oder Weinsauce. Weinsauce mag ich nicht so gerne und weil unsere Kinder ja auch mitessen, gabs Vanillesauce. Dafür habe ich einfach nur ein halbes Päckchen Vanillepudding mit einem halben Liter Milch gekocht. Nicht so toll wie selbstgemacht, hat aber auch gut geschmeckt :-)





für 4 Personen
500g Mehl
310ml lauwarme Milch
20g frische Hefe
12g Salz

4 EL neutrales Öl, zum Garen
2 gestr. TL Salz, zum Garen
2 Tassen (jeweils ca. 150ml) Wasser zum Garen

Die Hefe in der warmen Milch auflösen und mit dem Mehl und Salz zu einem Teig kneten. An einem warmen Ort auf gehen lassen bis er sein Volumen verdoppelt hat. Dann wird er zu einer etwa 2 Finger dicken Teigplatte auseinander gezogen. Anschließen mit einer Tasse oder einem Glas Kreise ausstechen (Durchmesser ca. 7cm). Diese dürfen abgedeckt noch mal eine halbe Stunde gehen.
In einer Pfanne werden jetzt 2 EL Öl mit einer Tasse Wasser zum kochen gebracht. Darauf wird ein gestrichener TL Salz verteilt. Jetzt komme die Teiglinge in die Pfanne. Sie gehen noch stark auf, also nicht zu viele auf einmal. Deckel drauf und warten bis das Wasser verdampft ist. Am Besten zwischendurch einmal die Pfanne schwenken, damit das Kondenswasser vom Pfannendeckel in die Pfanne läuft und nicht später auf die Dampfnudeln tropft. Wenn alles Wasser verkocht ist, noch einen Moment weiter braten. Erst dann den Deckel öffnen und die Dampfnudeln rausnehmen und im Backofen warm stellen. Vor der zweiten Ladung die Pfanne kurz säubern (mit einem Küchentuch auswischen).

Liebe Grüße und ein schönes Wochende (mit hoffentlich schönerem Wetter )!
Sandra


Mittwoch, 20. November 2013

was zum knabbern - Grissini

Am Wochenende waren wir zu einer Fotopräsentation über Australien eingeladen. Auf der Einladung stand, dass man gerne was zum knabbern mitbringen darf. Chips sind natürlich unschlagbar, aber die kann ich leider nicht selber machen. Zumindest nicht so dass sie toll schmecken :-) Ich hab mich dann für Grissini entschieden. Die sind einfach zu machen und passen zu Cola genauso gut wie zu einem Glas Wein oder einer Flasche Bier :-)














500g Mehl, Typ 405
1 Pck. Trockenhefe oder 10g frische Hefe
275ml lauwarmes Wasser
2 TL Salz
3 EL Olivenöl
Thymian, Rosmarin oder andere Kräuter
evtl. Sesam, Mohn oder grobes Meersalz


Mehl, Hefe, Wasser, Salz und Olivenöl in eine Schüssel geben und zu einem elastischen Teig verkneten. Gehen lassen bi sich das Volumen sichtbar vergrößert hat.
Den Teig zu einem Rechteck von ca. 1 cm Dicke ausrollen, bedeckt wiederum 10 Minuten ruhen lassen.
Den Teig in schmale Streifen schneiden und jeweils bleistiftdick rollen (Die Grissini gehen beim backen noch auf). Die einzelnen Streifen auf ein Backblech legen, mit Wasser bestreichen und mit Kräutern, Salz, Sesam oder Mohn bestreuen. Oder vor dem Schneiden die Teigplatte mit Wasser befeuchten und Kräuter oder Körner direkt darauf streuen und dann erst schneiden und rollen.
Im vorgeheizten Backofen ca. 15 Minuten bei 200°C backen.
Auf einem Drahtrost auskühlen lassen.


Liebe Grüße,
Sandra

Dienstag, 19. November 2013

Weihnachtsdeko die 1.

Beim Aufräumen im Keller ist uns eine Tüte mit Fichtenzapfen in die Hände gefallen. Ich hab keine Ahnung wie die da hin gekommen sind :-) Egal, ich wollte sowieso welche sammeln, das hab ich mir dann gespart. Ein Rest Wandfarbe von unserem Treppenhaus war auch noch da und so hab ich kurzerhand die Zapfen damit angepinselt.
Ein paar Tage später habe ich die Drachen am Fenster nicht mehr ertragen und einfach abgeschnitten.
So kahl ist das natürlich auch nicht schön. Aber, "ich habe da mal was vorbereitet"  ;-)
Einen rot-kariertes Schleifchen und ein weißes Band mit einem Tropfen Heißkleber dran befestigt und fertig war die neue Fensterdeko. Ich hoffe ich komme in den nächsten Tagen noch ein bisschen zum dekorieren und basteln. Die dritte Sorte Plätzchen kam heute auch schon aus dem Ofen, wobei die ersten schon wieder fast aufgegessen sind.... :-)





Liebe Grüße,
Sandra

Montag, 18. November 2013

schwäbischer Kartoffelsalat :-)

Ob das jetzt wirklich ein schwäbischer Kartoffelsalat ist, weiß ich gar nicht. Es stand zumindest so im Rezept. Irgendwie kann ich mich bei Kartoffelsalat noch nicht so richtig auf einen festlegen. Mit Speck oder Essiggurken oder beidem? Mit Mayo oder ohne? Frische oder saure Gurken? Deswegen gibt es bei uns immer wieder mal einen anderen. Jetzt also mal schwäbisch, ohne Speck, ohne Gurken und ohne Mayo :-) 
Ich hab dazu kleine Hähnchenschnitzel gemacht. So wie hier. Die werden richtig saftig und passen sehr gut zum Kartoffelsalat. 




Rezept-pdf

für 3 Personen

800g Kartoffeln (keine mehligen)
1 Zwiebel
ca. 200ml Fleischbrühe
3EL Essig (5% Säure)
2 TL Salz
Pfeffer
3 EL Öl (z.B. Sonnenblume)


Die Kartoffeln kochen, schälen und noch warm in Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen, in feine Würfel schneiden und etwas in der heißen Brühe ziehen lassen.
Essig, Öl, Salz und Pfeffer zu einem Dressing verrühren und mit den Zwiebel und der Brühe zu den Kartoffeln geben. Vorsichtig mischen und ziehen lassen. Vor dem servieren evtl. nochmal mit Salz oder Essig nachwürzen.


Liebe Grüße,
Sandra

Freitag, 15. November 2013

Punsch und die ersten Plätzchen

Weil wir hier alle schon fast 2 Wochen nicht richtig fit sind und kaum raus kommen, hatte ich irgendwie das Bedürfnis es ein bisschen gemütlicher und langsam schon weihnachtlicher zu machen. Mit der Deko habe ich auch schon angefangen und nachdem meine Mama schon ganz fleißig am Plätzchen backen ist, habe ich beschlossen mich da auch nicht länger zurückzuhalten :-) Nach Weihnachten hat sowieso keiner mehr Lust auf die Dinger, also warum nicht ein bisschen früher anfangen? Letztes Jahr habe ich nur verschiedene Cookies gebacken. Lebkuchencookies und Schoko-Minz-Cookies und andere. Aber so richtig weihnachtlich war das nicht. Dieses Jahr gibt es wieder ganz klassische Plätzchen. Die schmecken doch immer noch am Besten :-) Und weil man ja auch was zum Trinken braucht, habe ich mich mal an einem Punsch versucht. 

Rezept-pdf

800ml Wasser
400ml Apfelsaft
200ml Orangensaft
2 Beutel Früchtetee (z.B. Johannisbeere)
2 Zimtstangen
6 Nelken
2 Sternanis
1 EL Zucker


Das Wasser wird mit dem Apfelsaft aufgekocht. Die Gewürze in einen Teebeutel geben (oder später den Punsch durch ein Sieb schütten) und zusammen mit dem Tee in den Topf geben. Nach der Ziehzeit des Tees wird dieser wieder entfernt.
Den Zucker einrühren und die Gewürze noch eine viertel Stunde ziehen lassen. Zum Schluss den Orangensaft zufügen und umrühren.





Rezept-pdf

500g Mehl
250g Zucker
250g Butter/Margarine
1 Ei
2 Pck. Vanillezucker
Mark von ½ Vanillestange
oder ¼ Fläschchen Vanillearoma
Puderzucker

ca. 400g Gelee oder Marmelade
nach Geschmack z.B. Himbeere, Johannisbeere, Aprikose


Die Butter  wird mit Zucker und Vanillezucker verrührt. Das Ei und die Vanille unterrühren und nach und nach das Mehl zugeben. Zu einem glatten Teig verkneten und bis zur weiteren Verarbeitung  im Kühlschrank ruhen lassen (geht gut über Nacht). Ungefähr 5mm dick ausrollen und Plätzchen ausstechen. In die Hälfte der Plätzchen noch ein Loch stechen. Im vorgheizten Backofen (Umluft 160-170°C) 10-12 Minuten backen. Die Plätzchen mit Loch nach dem abkühlen mit Puderzucker bestreuen. Die anderen mit erwärmtem Gelee bestreichen und beide zusammensetzen.


Und zum Schluss noch was Nettes :-) Als ich das letzte mal bei Depot war, kam ich an diesem Keks-Stempel nicht vorbei. Bei meinem ersten Versuch war ich etwas enttäuscht, weil man die Schrift nach dem Backen nicht mehr lesen konnte. Das lag aber an meinem Rezept, der Teig ist zu stark aufgegangen. Dieses Mal hat es ganz gut geklappt :-)

Liebe Grüße,
Sandra

PS: Seid ihr auch schon am dekorieren und backen?

Donnerstag, 14. November 2013

Gulasch-Gemüse-Auflauf

Manchmal hab ich einfach keine Idee was ich kochen soll. Ich hab zwar etwas gekauft, mir aber noch nicht wirklich Gedanken gemacht was daraus werden könnte. Manchmal blätter ich dann durch ein Kochbuch um mir ein paar Anregungen zu holen. Vor kurzem gings mir wieder so :-) Da war ein Pfund Gulasch, ein bisschen Gemüse und Champignons die unbedingt verbraucht werden mussten. Ich habe dann auch eine Idee gefunden und an meine vorhandenen Zutaten angepasst. Ist zwar völlig anders geworden als im Originalrezept, war aber trotzdem sehr lecker :-)



Rezept-pdf

für 4 Personen:

2 Paprika, rot+grün
2 kleine Zucchini
2 Zwiebeln
200g Champignons
3 Knoblauchzehen
1 Dose Tomaten in Stücken
1TL Oregano
2TL Basilikum
30g Parmesan, frisch gerieben
100g Gouda, frisch gerieben
500g Schweinegulasch
Salz
Pfeffer
Zucker


Den Knoblauch schälen und fein würfeln. In einem kleinen Topf etwas Öl erhitzen und den Knoblauch darin glasig dünsten. Die Kräuter dazugeben und mit den Tomaten aufgießen. Das Ganze etwas einkochen lassen und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.
Die Zwiebeln schälen, Paprika und Zucchini waschen, Champignons putzen und alles in schmale Streifen/Scheiben schneiden.
Die Zwiebel in etwas Öl andünsten und das übrige Gemüse dazugeben. Dünsten bis die Flüssigkeit verdampft ist. Dann mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Das Gemüse in eine Auflaufform geben. Das Gulasch wird scharf angebraten und zu dem Gemüse gegeben. Darüber die Tomatensauce verteilen und mit dem Käse (beide Sorten mischen) bestreuen. Im vorgeheizten Backofen (200°C) 20-25 Minuten überbacken. Dazu passen Nudeln oder frisches Baguette.


Liebe Grüße,
Sandra

Mittwoch, 13. November 2013

Schupfnudeln mit Sauerkraut und Speck

Langsam wird es Winter. Das habe ich zumindest gestern gedacht, als ich die zugefrorenen Autos und die weißen Wiesen gesehen hab. Lebkuchen und Dominosteine kann man ja auch schon seit Wochen kaufen :-)
(was ich auch schon gemacht habe...) Zum Winter gehören auch die Weihnachtsmärkte und dazu gehören für mich Schupfnudeln mit Speck und Sauerkraut. Ich liebe es mit diesem dampfenden Pappschälchen und einer Holzgabel durch die Gegend zu laufen und all die schönen Sachen anzuschauen :-) Leider kommen wir viel zu selten dazu.
Letzte Woche habe ich mich mal daran versucht das Ganze selber hinzubekommen und ich finde es ist ganz gut gelungen. Weil die Jungs beide immer noch kein Sauerkraut mögen, gab es für den Großen Ketchup und für den Kleinen Zimt-Zucker. Beide Teller waren leer :-) Und unsere sowieso.










Rezept-pdf

für 3-4 Personen:

750g mehlig kochende Kartoffeln
200g Mehl, ungefähr
Salz
1 Prise Muskat

500g Sauerkraut
125g Speck in Würfeln
Salz
etwas Zucker

Margarine zum braten


Die Kartoffeln werden als Pellkartoffeln gekocht, geschält und noch heiß durch eine Spätzlepresse/Kartoffelpresse gedrückt oder zerstampft. Gut ausdämpfen lassen und warten bis sie ziemlich abgekühlt sind (geht auch über Nacht). Dann das Salz, Muskat und nach und nach das Mehl unterkneten. Immer nur etwas Mehl nehmen und gut einarbeiten bis man einen geschmeidigen Teig hat. Kann sein dass etwas übrig bleibt. Den Teig etwa eine viertel Stunde ruhen lassen und dann die Schupfnudeln formen. Diese werden dann in siedendem (nicht mehr kochendem) Wasser gegart. Wenn sie an die Oberfläche kommen, gleich abschöpfen und in ein Sieb oder auf ein Geschirrtuch geben.
Etwas Margarine in eine Pfanne erhitzen (mittlere Hitze) und die Schupfnudeln darin knusprig anbraten. Die Schupfnudeln wieder aus der Pfanne nehmen und darin den Speck anbraten. Das Sauerkraut hinzufügen und heiß werden lassen. Zum Schluss gibt man die Schupfnudel wieder dazu, rührt sie vorsichtig unter und schmeckt mit Salz und etwas Zucker ab.




Liebe Grüße,
Sandra

Montag, 11. November 2013

eine kräftige Kartoffelsuppe

Ich habe festgestellt dass ich dieses Jahr wesentlich mehr Suppen koche, als sonst. Vielleicht liegt es am Wetter, oder dass alle vier Familienmitglieder bei Suppe so gut wie nie etwas auszusetzen haben :-) Jedenfalls wird es wohl noch einige Suppen geben. Die letzte war eine ganz einfache, rustikale Kartoffelsuppe.




Rezept-pdf



für 4 Personen:

100g durchwachsener Speck in Würfeln
2 EL Öl
1 Bund Suppengrün (Lauch ,
Sellerie, Karotten, Petersilie)
1 Zwiebel
2 Lorbeerblätter
1 Liter Gemüsebrühe
Majoran
Salz
Pfeffer

Karotten, Sellerie und Kartoffeln werden geschält und in kleine Stücke geschnitten. Den Lauch waschen und in Ringe schneiden, die Zwiebel schälen und würfeln.
In einen großen Topf wird etwas Öl erhitzt und der Speck darin ausgelassen. Die Zwiebel dazugeben und glasig dünsten. Anschließend kommen das ganze Gemüse und die Kartoffeln in den Topf und werden mit der Brühe aufgegossen.Die Lorbeerblätter hinzufügen und das Ganze ungefähr eine halbe Stunde köcheln lassen.Die Lorbeerblätter entfernen und die gehackte Petersilie zur Suppe geben. Mit Salz, Pfeffer und Majoran abschmecken. Wer mag kann jetzt noch, in Scheiben geschnittene, Wiener Würstchen hinzufügen. Mit einem Klecks Crème fraîche servieren.


Liebe Grüße,
Sandra



 

Freitag, 8. November 2013

Arme Ritter

Weil das Ritterthema noch ganz aktuell ist, wollte ich gerne mal "Arme Ritter" machen. Ich kenn sie eigentlich eher herzhaft, mit Ei und Salz und Pfeffer. Weil meine Männer aber eher Süße sind, habe ich mich für diese Varianten entschieden. Ich habe beim Bäcker eine Tüte "Brötchen von gestern" mitgenommen. Man kann aber auch Toastbrot oder Milchbrötchen nehmen.



für 10 Stück

5 helle Brötchen
2 Eier
500ml Milch
eine Prise Salz
Zimt-Zucker
Margarine zum ausbacken

Die Eier in der Milch gut verquirlen und eine Prise Salz unterrühren. Eine Pfanne erhitzen (nicht zu heiß) und Margarine darin schmelzen lassen. Die Brötchen werden halbiert und kurz in der Milch-Ei-Mischung ziehen gelassen. Dann gut ausdrücken und von beiden Seiten in der Pfanne goldbraun braten. Ich habe sie dann bei 70°C im Backofen warm gehalten bis wir gegessen haben. Mit Zimt-Zucker bestreuen und eventuell mit Apfel- oder Zwetschgenkompott servieren. Das kam mir aber erst nach dem fotografieren :-) Hat aber sehr gut dazu gepasst.

Liebe Grüße,
Sandra

Mittwoch, 6. November 2013

Schinkenhörnchen und Muffins im Becher

So, hier der 2.Teil vom Geburtstag. Dieses Mal auch wieder mit Rezepten :-) Ich habe echt lange überlegt was ich Finn mit in den Kindergarten gebe. Einfach einen Kuchen? Oder Muffins? Oder belegte Brötchen? Oder, oder, oder.
Letztlich habe ich mich dann für die Muffins im Becher entschieden. Und für die Kinder (und Erzieherinnen) die nicht immer nur süß wollen, gab es dann noch die Schinkenhörnchen. Bis auf drei kleine Hörnchen wurde auch alles gegessen, also scheint es ja gepasst zu haben :-) Man macht sich halt immer zu viele Gedanken.



Rezept-pdf Muffins

Für je 24 Stck.

Zitrone
100g Margarine
100g Zucker
1/2 Fläschchen Zitronenaroma
2 Eier
125g Mehl
1/2 TL Backpulver
24 kleine Waffelbecher z.B. die hier
Puderzucker
Zitronensaft


oder Schokolade

100g Margarine
100g Zucker
2 Eier
115g Mehl
10g Backkakao
1/2 TL Backpulver
24 kleine Waffelbecher
Zartbitterkuvertüre


Die Margarine mit dem Zucker schaumig schlagen und die Eier nacheinander einarbeiten. Jetzt evtl. das Zitronenaroma zugeben. Mehl mit Backpulver (und Kakaopulver) mischen und unterrühren. In einen Spritzbeutel mit Lochtülle oder in einen Gefrierbeutel geben (beim Gefrierbeutel eine kleine Ecke abschneiden) und die Waffelbecher zu knapp 2/3 mit Teig befüllen. Diese auf ein Backblech stellen und im vorgeheizten Backofen (Umluft 160°c) ca. 15 Minuten backen.
Nach dem abkühlen entweder mit Kuvertüre oder Zuckerguss (aus dem Puderzucker und Zitronensaft) bestreichen und nach belieben verzieren.






Rezept-pdf Schinkenhörnchen

für den Teig:
250g Magerquark
250g Margarine
500g Mehl
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz

für die Füllung:
150-200g roher Schinken (Schwarzwälder)
1 Zwiebel
200g Kräuterfrischkäse

1 Ei zum bestreichen


Den Quark mit der Margarine gut verrühren. Die übrigen Zutaten hinzufügen und zu einem glatten Teig verarbeiten. Bis die Füllung fertig ist, in den Kühlschrank legen.
Den Schinken und die Zwiebel in feine Würfel schneiden und mit dem Frischkäse vermischen.
Der Teig wird ca. 2mm dünn ausgerollt und in längliche Dreiecke geschnitten.
Einen guten Teelöffel der Füllung auf die breite Seite geben und aufrollen.
Das Ei verquirlen und die Hörnchen damit bestreichen. Bei 180°C (Umluft) ca. 30 Minuten backen.
Die Hörnchen schmecken warm und kalt sehr lecker.


Liebe Grüße,
Sandra

Dienstag, 5. November 2013

Geburtstagskuchen und Pinata

Wow, ich glaube ich hatte gestern den 100. Post! Ist mir grad erst aufgefallen :-) Gestern ist unser Großer vier Jahre alt geworden. Kaum zu glauben wie schnell die Zeit vergangen ist. Grade lag er noch in seinem Stubenwagen und jetzt fährt er Fahrrad! Weil er noch neu im Kindergarten ist, wir die anderen Eltern und die anderen Eltern uns noch nicht kennen, haben wir keinen Kindergeburtstag gefeiert, sondern einfach die Familie dazu eingeladen. Damit das Geburtstagskind aber trotzdem einen schönen Tag hat, haben wir uns eben so was einfallen lassen. Morgens durfte er im Kindergarten feiern (was es da gab, zeig ich euch wahrscheinlich morgen) und Nachmittags gabs Kuchen mit der Familie. Weil er sich gerade ganz gerne verkleidet, haben wir beschlossen ihm ein Ritterkostüm zu schenken. Ritter, Drachen, kämpfen... das macht ihm im Moment viel Spaß. Passend dazu gab es eine Ritterburg. 
Das war ein einfacher Rührteig, unten mit Kirschen, in den Türmchen mit Äpfeln. Die habe ich in ausgespülten Tomatendosen gebacken. Die Grundform war in einer eckigen Springform gebacken. Zwischen den Türmchen haben wir mit Neapolitaner-Keksen gemauert und die Zinnen sind Dominosteine. Alles gut mit Schokolade überziehen und mit Zuckerguß und gefärbten Kokosflocken verzieren. Die Fähnchen sind von hier. Das Dach habe ich mit Fondant "gedeckt" :-)



Das Ritterhemd habe ich genäht, das Zubehör haben wir bestellt. Ritterhelm, Schwert, Schild


Weil ein echter Ritter ohne Drache langweilig wäre, habe ich ein paar Abende an einer Pinata gebastelt.




Leider konnte der kleine Ritter den Drachen nicht besiegen und er hat ihn dann von oben ausgenommen. Falls ich so ein Ding nochmal bastel, werde ich ein paar Sollbruchstellen einbauen :-) Ich habe zwei Ballons mit einer Kartonrolle verbunden und 4 Lagen (immer 2 an einem Abend) Zeitungspapier mit Kleister drangepappt :-) Flügel, Maul und Schwanz sind aus einfachem Tonkarton. Die "Schuppen" sind aus Krepppapier und einfach mit Klebestift befestigt.
Also, heut mal kein Rezept. Nur Ideen :-)

Liebe Grüße,
Sandra