Donnerstag, 31. Oktober 2013

Palatschinken!

Wenn ich Palatschinken mache, muss ich immer an Früher denken. Es gab immer Suppe vorher und man hat die so schnell leer gelöffelt wie man konnte und gehofft dass es keinen Nachschlag gibt. Dann wurde der Suppenteller umgedreht und man konnte endlich mit dem "richtigen" Essen anfangen. Palatschinken drauf, mit irgendwas leckerem bestrichen, zusammengerollt und los gings :-) Das mit der Suppe vorher hab ich jetzt auch übernommen. Bei vier hungrigen Menschen, muss man sonst Unmengen Palatschinken backen. Mit der Suppe vorher, ist der erste Heißhunger schon "gegessen".
Als ich den Ersten in der Pfanne hatte, hab ich gedacht: Aus irgendeinem Grund wollte ich die Dinger doch nicht mehr machen... Und natürlich ist der dann auch absolut nichts geworden. Der hat sich nicht mal umdrehen lassen. Zuviel Fett in der Pfanne und zu viel Teig. Mit einem Hauch Fett und sehr dünn ausgeschwenktem Teig ging dann aber alles ohne Probleme und ich hab wieder was dazugelernt :-)
Für die Suppe hab ich einfach Wasser gekocht, Instant-Gemüsebrühe rein, und als Einlage Karotten, Sellerie, Lauch und Suppennudeln. Das Gemüse in sehr dünnen Scheiben, damit es schnell gar wird :-)







Rezept-pdf

Für ungefähr 12 Stck.
3Eier
230g Mehl
1 Prise Salz
1 Pck. Vanillezucker
2 EL Zucker
450ml Milch
150ml Mineralwasser mit Kohlensäure
Margarine zum Ausbacken


Alle Zutaten zu einem flüssigen Teig verrühren.  Eine Pfanne (am besten Teflon) erhitzen und ein wenig Margarine darin schmelzen. Eine kleine Kelle Teig in die Pfanne geben und durch schwenken dünn darin verteilen. Backen bis die äußeren Ränder braun werden (nach ungefähr 2 Minuten), dann wenden und die andere Seite backen.
Mit Nutella oder Marmelade bestreichen und aufrollen. Sehr gut passt dazu auch Quark mit Zimt und Zucker oder zur Nutella Bananen.


Liebe Grüße,
Sandra

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Kürbis-Lasagne

Wenn ich die letzten paar Tage den Kühlschrank aufgemacht habe, hat mich immer so ein kleiner Butternut-Kürbis vorwurfsvoll angeschaut und daran erinnert, dass er auch noch da ist. Am Montag konnte ich dann einem anderen Kürbis nicht widerstehen, schon allein durch seine Farbe und seinen Namen :-) "Rosa-Riesen-Banane". Rosa ist er zwar nicht (zumindest nicht von außen), aber er hat so ein schönes helles grün-blau und soll ganz toll für Suppen sein. Naja, aber immer nur Kürbissuppe ist auch langweilig und eigentlich hätte ich ja auch viel mehr Lust auf Lasagne. Aber der Kürbis muss weg :-) Und weil uns der Butternut auch aus dem Backofen (eben nicht nur als Suppe) sehr gut schmeckt, wurde der kurzer Hand in der Lasagne versteckt. 
Meine Jungs lieben Nudeln, aber bei Lasagne haben sie bis gestern immer gestreikt. Warum auch immer. Bei der Kürbislasagne waren die Teller leer und sie waren auch einer zweiten Portion nicht abgeneigt. Entweder sie waren sehr hungrig, oder es hat ihnen tatsächlich geschmeckt :-) Ich bilde mir jetzt einfach ein, dass es das Letztere war.




Rezept-pdf

Für die Béchamelsauce
30g Butter
30g Mehl
500ml Milch
1TL Thymian
Salz+Pfeffer


Für die Kürbisfüllung:
1kg Kürbisfleisch (Butternut)
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
50g Schinkelwürfel
(roh)
1 Dose gehackte Tomaten
2 EL Tomatenmark
100ml Weißwein
30ml süße Sahne
2 TL Basilikum
2 TL Oregano
1 TL Thymian
Salz+Pfeffer
1 Prise Zucker


ca. 16 Lasagneblätter
150g geriebener Käse
(z.B. Gouda)


Der Kürbis wird geschält, von den Kernen befreit und in sehr kleine Stücke geschnitten. Die Zwiebel und den Knoblauch ebenfalls schälen und fein würfeln.
In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und Zwiebel und Knoblauch kurz darin anschwitzen. Dann kommt der Kürbis und der Schinken dazu und wird unter rühren einige Minuten mitgebraten.
Mit den gehackten Tomaten und dem Wein aufgießen und das Tomatenmark und die Sahne zugeben. Köcheln lassen bis der Kürbis nur noch leicht bissfest ist. Dann wird kräftig mit den Kräutern, Salz, Pfeffer und Zucker abgeschmeckt.
Für die Béchamelsauce wird die Butter in einem kleinen Topf geschmolzen. Das Mehl wird untergerührt und die Milch nach und nach dazu gegeben. Immer schön rühren damit nichts klumpt :-)  Die Sauce ca. 5 Minuten köcheln lassen und dann mit Thymian und Salz und Pfeffer abschmecken.
In eine ausreichend große Form etwas von der
Béchamelsauce geben (so dass der Boden gerade bedeckt ist. Darauf eine Schicht Lasagneblätter, dann Kürbissauce und nochmal Béchamel. So lange schichten bis alles aufgebraucht ist. Auf die letzte Schicht Kürbis wird dann noch der Käse verteilt. Das Ganze dann im vorgeheizten Backofen (Umluft 200°c) ca. 30 Minuten backen. Wenn es gegen Ende zu dunkel wird, die Temperatur auf 180°C reduzieren.

Liebe Grüße,
Sandra

Dienstag, 29. Oktober 2013

Pralinen als Mitbringsel

Letztes Wochenende waren wir bei unseren Nachbarn zum Essen eingeladen. Das ist jetzt nicht unbedingt ein Anlass große Geschenke mitzubringen. Aber eine Kleinigkeit ist da immer ganz nett. Ich habe dieses Mal einfach ein paar "Pralinen" gemacht und eine kleine Schachtel dafür gebastelt. Ich glaube das Geschenk kam ganz gut an :-)
Wäre vielleicht auch eine Idee für Weihnachten. Sie sind schnell gemacht, sehen hübsch aus, schmecken gut und kosten nicht die Welt :-)




Rezept-pdf

Für die Kokoskugeln:

200g weiße Schokolade
50g Butter
125g Kokosflocken
125ml Sahne
eine Prise Salz
Kokosflocken zum Verzieren




Für die Trüffel:

400g Marmorkuchen
(Fertigkuchen)
1,5-2 Fläschchen Rumaroma
6El Mineralwasser
150g Zartbitterschokolade

zum Verzieren entweder (ca. 200g ) Vollmilchkuvertüre,
Schokostreusel oder Kakaopulver


Kokoskugeln:
Die Schokolade hacken. Die Butter mit der Sahne aufkochen, vom Herd nehmen  und die Schokolade darin schmelzen. Anschließend die Kokosflocken und das Salz unterrühren. Über Nacht im Kühlschrank aushärten lassen und am nächsten Tag Kugeln daraus formen und diese in Kokosflocken wälzen.  Wer mag kann vorher auch noch eine Mandel in die Mitte drücken.



Trüffel:
Den Kuchen gut zerkrümeln und in eine Schüssel geben. Die Schokolade wird geschmolzen und mit den übrigen Zutaten zu den Krümeln gegeben. Alles gut vermischen und ca. eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen (nicht länger, sonst wird die Masse zu hart).
Kugeln formen und entweder mit geschmolzener Schokolade überziehen oder in Schokostreuseln oder Kakaopulver wälzen.

Beide Sorten sind im Kühlschrank ca. 10-14 Tage haltbar


Ich habe in die kleinen Papierchen einen Klecks flüssige Schokolade getan um die Pralinen zu fixieren. Hält super :-)

Liebe Grüße,
Sandra

Samstag, 26. Oktober 2013

schwäbischer Zwiebelkuchen (aus Baden)

Zwiebelkuchen! Das war die letzte Koch-Idee auf meiner Tafel. Aber irgendwie war es mir die ganze Zeit noch nicht herbstlich genug dafür. Komisch, ich weiß, aber so bin ich halt :-)
Gestern überkam es mich dann und ich hab mich weinend daran gemacht Zwiebeln zu schneiden. Nein, so schlimm war es nicht. Ich schneide die Zwiebeln immer unter der Dunstabzugshaube, da gibt es dann kaum Tränen :-) Einen frischen grünen Salat als Beilage und wir hatten ein Mittagessen, welches (endlich) wieder mal ausnahmslos allen geschmeckt hat.



Rezept-pdf

Für den Hefeteig:

250g Mehl
50g Butter,
sehr weich
1/2 Würfel Hefe
1 gestr. TL Salz
1 gestr. TL Zucker
150ml lauwarme Milch


Für den Belag:

500g Zwiebeln, in Würfeln
50g Butter
1 EL Mehl
2  Eier
100ml süße Sahne
1 leicht geh. TL Salz
Kümmel
75g geräucherter Schinkenspeck
, in Würfel geschnitten


Die Hefe wird in der lauwarmen Milch aufgelöst. Das Mehl in eine Rührschüssel geben und Salz, Zucker und Butter hinzufügen. Die Hefe-Milch dazugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. An einem warmen Ort gehen lassen bis er sein Volumen verdoppelt hat. Eine Springform (26-28cm) fetten und mit dem Teig auslegen.
Die Zwiebeln in der Butter unter rühren glasig dünsten (ca. 10 min). Sie dürfen nicht braun werden, also am besten  nur mittlere Temperatur. Das Mehl wird dann gleich eingerührt und die Masse muss etwas abkühlen. Wenn der Hefeteig in der Form gegangen ist, werden die Eier mit der Sahne und dem Salz verquirlt und unter die Zwiebeln gerührt. Alles auf den Teig geben und mit dem Speck und Kümmel bestreuen. Im vorgeheizten Backofen (200°C, Ober- und Unterhitze) 35-40 Minuten backen. Gegen Ende der Backzeit evtl. auf 180°C runterschalten damit der Kuchen nicht zu dunkel wird.


Liebe Grüße,
Sandra

Freitag, 25. Oktober 2013

Tiramisu

Tiramisu ist ein Dessert das es bei uns öfter gibt. Der Aufwand ist gering und das Ergebnis immer lecker. Auch toll wenn man viele Gäste hat. Bei einer Geburtstagsfeier oder so. Da braucht man nur eine ziemlich große Form :-) Oder man schichtet es gleich in Gläser, das sieht dann auch noch edel aus. Ich habe für uns nur eine kleine Portion gemacht und vor dem bestäuben mit Kakao noch gepresste Blätter auf die Creme gelegt. Dann geht es auch als Herbstdessert durch :-)




Rezept-pdf

für 6 Personen
2 Eier
75g Zucker
40 ml Amaretto
500g Mascarpone
250ml Espresso
250g Löffelbiskuits
2 EL Kakaopulver


Die Eier trennen und die Eigelbe in eine Schüssel geben. Diese werden mit dem Zucker und der Hälfte des  Amarettos mit dem Schneebesen aufgeschlagen. Danach wird die Mascarpone eingerührt. Auf keinen Fall das Handrührgerät nehmen, sonst wird die Creme flüssig. Das Eiweiß wird zu einem steifen Schnee geschlagen und
unter die Creme gehoben. Der Espresso wird mit dem übrigen Amaretto gemischt. Darin werden die Löffelbiskuits kurz eingetaucht und dann in eine Form gelegt. Darüber eine Lage Creme und nochmal Löffelbiskuits. Zum Abschluss nochmal Creme und darüber wird großzügig das Kakaopulver gestäubt. Das Ganze jetzt mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Lecker schmecken dazu z.B. frische Beeren.

Liebe Grüße,
Sandra

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Rote-Bete-Schokokuchen

Manchmal muss ich einfach etwas backen um meine Laune zu verbessern. Komischerweise funktioniert das auch eigentlich immer. Das Abmessen, Zusammenrühren, wenn später das ganze Haus nach Kuchen riecht. Irgendwie hellt das die Stimmung auf :-) Ich habe nach einem einfachen Rezept gesucht und bin dann in der Lecker Bakery (Special 2013 - N° 1) auf einen Schokoladenkuchen gestoßen. Einen Schokoladenkuchen mit rote Bete. Naja, es gibt ja auch Kuchen mit Karotten oder Zucchini. Wieso nicht rote Bete? Das Ergebnis überzeugt auf jeden Fall. Der Kuchen ist saftig und schokoladig und einfach lecker :-) Weil ich so eine große Kastenform nicht habe, habe ich den Teig auf zwei kleine aufgeteilt. Hat auch gut funktioniert und so haben meine Eltern gleich einen von den Kuchen mitnehmen können :-)







Rezept-pdf

für eine Kastenform (ca. 2,5 l Fassungsvermögen)

Fett für die Form
etwas + 275 g Mehl
375 g vorgegarte Rote Bete (vakuumiert)
300 ml neutrales Öl (z. B. Rapsöl)
5 Eier (Gr. M)
3 gestrichene TL Backpulver
100 g + ca. 2 TL Kakao
375 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
Salz


 Die Kastenkuchenform fetten und mit Mehl ausstäuben. Backofen vorheizen (Umluft 150°C) Rote Bete klein schneiden. (Achtung! Sie färben stark, am besten Einmalhandschuhe tragen.) Rote Bete und Öl in einer Rührschüssel mit einem Stabmixer pürieren (sieht dann ein bisschen aus wie Heidelbeereis). Eier einzeln mit den Schneebesen des Rührgeräts unterrühren. 275 g Mehl, Backpulver, 100 g Kakao, Zucker, Vanillezucker und 1 Prise Salz mischen. Rote-Bete-Püree zufügen. Alles kurz zu einem glatten Teig verrühren. In der Form glatt streichen. Im heißen Ofen ca. 1 1⁄4 Stunden backen (Kuchen soll innen noch leicht feucht sein). Nach ca. 1 Stunde evtl. mit Alufolie zudecken.
Kuchen aus dem Ofen nehmen. In der Form 20–30 Minuten abkühlen lassen. Dann vorsichtig aus der Form stürzen, auskühlen lassen und mit ca. 2 TL Kakao bestäuben.


Liebe Grüße,
Sandra






Mittwoch, 23. Oktober 2013

schnelle Pasta mit Thunfisch

Manchmal muss es schnell gehen und das Essen in ein paar Minuten auf dem Tisch stehen :-) Gestern war es mal wieder soweit und das schnellste sind ja meistens doch Nudeln. Die sind in 10 Minuten fertig und in der Zwischenzeit kann man eine Sauce zaubern. Salat putzen dauert natürlich auch noch einen Moment, aber auf den wollte ich nicht gerne verzichten. 



für 3 Personen
1 Dose Thunfisch in Wasser
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Dose gehackte Tomaten
1 handvoll schwarze Oliven
1/4 Dose Wasser (die Tomatendose)
1 EL Tomatenmark
1EL Balsamico
Oregano
Basilikum
Zucker
Salz
Pfeffer
Olivenöl

Einen Topf mit kochendem Wasser aufsetzen und Nudeln kochen. Die Zwiebel und der Knoblauch werden fein gehackt. Den Thunfisch abtropfen lassen. In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Zwiebel und den Knoblauch darin andünsten. Dazu kommt das Tomatenmark und der Balsamico. Kurz aufkochen lassen und dann die gehackten Tomaten, die Oliven und den Thunfisch dazu geben. Mit Oregano, Basilikum (beides getrocknet), etwas Zucker und Salz und Pfeffer abschmecken. 3-4 Minuten köcheln lassen und mit den Nudeln zusammen servieren. Wir mögen gerne Parmesan dazu :-) Manchmal gebe ich auch noch ein paar Esslöffel Mais mit in die Sauce, das schmeckt auch sehr lecker.

Liebe Grüße,
Sandra


Dienstag, 22. Oktober 2013

Bratkartoffeln und Trifels

Letzte Woche haben wir das schöne Wetter genutzt und sind zum Wandern in die Pfalz gefahren (bei uns war es richtig schön, in der Pfalz nicht mehr so ganz). Das Wetter war mäßig aber die Landschaft so schön, dass uns das wenig gestört hat. Wir hatten uns die Gegend um Annweiler ausgesucht. Von da kann man durch den Wald zur Burg Trifels hochwandern und zwischendurch ein paar Esskastanien auf dem Weg einsammeln :-) Wenn man dann immer noch nicht genug hat, kann man auch noch eine Rundwanderung machen und die übrigen Ruinen anschauen. Dabei hat man auch immer wieder einen tollen Blick auf die Burg. Unser Großer hat nur die Ritter vermisst. Warum die auch nie da sind wenn wir eine Burg anschauen? :-)
Leider war ich den ganzen Tag nicht ganz fit und am nächsten Tag noch weniger. Da gabs für meine  Männer nur Pellkartoffeln und Fischstäbchen (was die aber ganz toll fanden  (-:). Ich habe gleich ein paar mehr gekocht und gestern gabs dann sehr leckere Bratkartoffeln mit Speck und Zwiebeln.








Ich hatte ca. 700g Pellkartoffeln (festkochende, vom Vortag), eine Zwiebel und ungefähr einen Esslöffel Speckwürfel. Die Kartoffeln habe ich geshält und in ca. 5mm dicke Scheiben geschnitten. In einer Pfanne (wer hat eine Stahlpfanne oder Teflonpfanne) etwas Margarine erhitzen und die Zwiebeln und den Speck darin anbraten. Wieder aus der Pfanne rausnehmen und die Kartoffeln portionsweise (auch mit etwas Margarine) darin anbraten. Ich habe die Scheiben einzeln reingelegt, damit nichts überlappt. Einmal wenden und von der anderen Seite anbraten. Etwas salzen und zu Speck und Zwiebeln geben. Die übrigen Scheiben genauso anbraten und zum Schluss alles zusammen wieder in die Pfanne geben und noch mal erhitzen.

Liebe Grüße,
Sandra

Montag, 21. Oktober 2013

würzige Hähnchenflügel mit süss-saurer Sauce

Wenn wir asiatisch essen gehen, suche ich mir immer was von den kräftig gewürzten und scharfen Gerichten aus. Die habe ich zu Hause nämlich noch nie so gut hinbekommen :-) Von der süß-sauren Sauce bin ich allerdings oft enttäuscht. Mal zu sauer, mal zu süß, mal zu langweilig... Die bekommen wir aber mittlerweile selbst richtig gut hin, und sie schmeckt immer gleich gut :-) Dieses mal gab es dazu Hähnchenflügel mit süß-scharfer Chilisauce und Reis. Da waren sogar die Kinder mal wieder begeistert :-)

Rezept-pdf

für 4 Personen

1 kg Hähnchenflügel

für die Marinade
3 EL süß-scharfe Chilisauce
1,5 TL Salz
1 TL Paprikapulver
1 TL Sesamöl


für die Sauce
1 Dose Ananas in Scheiben
6EL Essig
6EL Zucker
1 TL Salz
2EL Tomatenmark
2EL Sojasauce
2TL Sesamöl
2EL Speisestärke
1 Paprika (gelb oder grün)
2 Karotten


Aus den Zutaten eine Marinade herstellen. Mit den Hähnchenflügeln zusammen in eine Schüssel geben und gut vermischen. Ca. eine halbe Stunde marinieren lassen und dann auf einem Backblech verteilen. Bei 200°C ca. eine halbe Stunde garen.
In der Zwischenzeit die Sauce herstellen. Dazu werden die Ananasscheiben abgetropft (Saft unbedingt auffangen) und in kleine Stücke geschnitten. Die Karotten schälen und in dünne Ringe schneiden. Die Paprika waschen und in kleine Stücke schneiden. Essig, Zucker, Salz, Tomatenmark, Sojasauce und Sesamöl werden in einem Topf erhitzt. Dazu kommen dann der aufgefangene Ananassaft, die Ananas, Karotten und Paprika. So lange kochen bis das Gemüse weich ist. Dann wird noch die Speisestärke in etwas Wasser gelöst und die Sauce angedickt. Als Beilage passt Reis oder auch Glasnudeln.


Liebe Grüße,
Sandra

Samstag, 19. Oktober 2013

die leckersten Burger die wir je hatten :-)

Diese Woche gab es bei uns Burger. Mit selbst gebackenen Burgerbrötchen und karamellisierten Zwiebeln. Als Beilage habe ich eine Art Coleslaw gemacht. Nur nicht ganz so gehaltvoll wie das Original. Und ich finde, es waren wirklich die besten Burger die wir je hatten :-) Da braucht man auch keine Pommes dazu.





Rezept-pdf Burger, Coleslaw

für 8 Stück

für die Brötchen
170 ml warmes Wasser
20g frische Hefe
40g Butter, sehr weich
435g Mehl

1 Ei
40g Zucker
1 TL   Salz


1 Eiweiß
Sesam


für die Burger
800g Rinderhack
Salz und Pfeffer

2 Zwiebeln
4 TL Zucker
3 TL Balsamico
Salz

Salat
Essiggurken
Tomaten
Senf
Mayonnaise
Ketchup




Die Hefe wird in dem Wasser aufgelöst und einen Moment stehen gelassen. Die anderen Zutaten in eine Schüssel geben, das Wasser mit der Hefe dazu und zu einem Teig kneten. Dieser muss jetzt abgedeckt ca. 1 Stunde gehen bis er sein Volumen sichtbar vergrößert hat. Dann auf eine bemehlte Fläche geben, durchkneten und in 8 gleichgroße Stücke Teilen. Die werden jetzt zu schönen Kugeln gerollt. Wobei man darauf achten sollte, dass die Oberfläche schön glatt ist, damit beim Backen nichts aufreißt. Auf ein Backblech setzen und platt drücken (ca. 1,5cm hoch). Die dürfen jetzt abgedeckt (bemehltes Küchenhandtuch) noch mal eine Stunde gehen. Dann mit dem Eiweiß bestreichen und mit Sesam bestreuen. Im vorheizten Backofen (Ober-Unterhitze 185°C) ca. 15 Minuten backen bis sie goldbraun sind.
Für die Burger das Fleisch ordentlich mit Salz und Pfeffer würzen, in 8 Stücke â 100g teilen und rund formen. Sehr flach drücken (ca. 1cm) und in einer heißen Pfanne mit Öl scharf anbraten. Im Backofen warm halten.
Die Zwiebel schälen, halbieren und in Ringe schneiden. In die Pfanne (evtl. etwas Fett abschütten) geben und Zucker und Balsamico zugeben. Köcheln lassen bis die Zwiebeln weich sind.

Die fertigen Brötchen halbieren und mit den Zwiebeln und den übrigen Zutaten servieren. Nach Geschmack belegen.



Coleslaw 
für 5 Personen 

800g Rotkraut/Weißkraut

400g Karotten
2TL Salz
4TL Zucker
6EL saure Sahne
4 EL Mayonnaise
2 TL Senf
2 EL Essig
1 Zwiebel


Die Karotten werden geschält und geraspelt, das Kraut fein gehobelt. Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Alles zusammen in eine Schüssel geben und mit Salz und Zucker vermischen.  Aus den übrigen Zutaten ein Dressing herstellen und mit dem Gemüse vermischen. Etwas ziehen lassen und evtl. nochmal abschmecken.

Liebe Grüße,

Sandra 

Freitag, 18. Oktober 2013

Rotkohlsalat mit Orangenfilets

Manchmal mach ich zum Abendessen (also Vesper oder Brotzeit (-:) gerne noch einen Salat. Ich finde das wertet das Ganze noch mal auf und ist eine Abwechslung zu sauren Gurken (obwohl wir die auch alle lieben). 
Diese Woche gabs dann mal einen Rotkohlsalat. Oder heißt es Rotkraut? Da bin ich mir nie sicher. 
Ein paar Walnüsse vom letzten Jahr waren noch da und die Orangen schmecken auch schon überraschend gut. Alles zusammen war eine leckere, knackige Angelegenheit und wird es bestimmt noch öfter geben.






Rezept-pdf

für 2 Personen
400g Rotkraut
2TL Öl
1 TL Essig
1 TL Honig
½ TL Senf
Salz
Pfeffer

1 Orange
2 EL gehackte Walnüsse


Das Rotkraut wird fein gehobelt und mit etwas Salz vermischt. Gut vermischen und zur Seite stellen. Die Orange filetieren und den Saft auffangen. Zu dem Saft kommen jetzt noch Öl, Honig, Essig und Senf. Zu einem Dressing verrühren und mit Pfeffer und evtl. noch etwas Salz abschmecken. Dressing und Orangenfilets zum Rotkraut geben und vorsichtig mischen. Die gehackten Walnüsse darübergeben und servieren.

Liebe Grüße,
Sandra

Donnerstag, 17. Oktober 2013

ein übermütiges Zimt-Zupfbrot

Meine Schwägerin hat mir schon öfter von einem Zimt-Zupfbrot erzählt dass ihre Familie unheimlich gerne isst. Ich hatte auch immer Lust es mal auszuprobieren, hatte aber damals noch keine Kastenform (wie konnte das passieren?!). Dann hatte ich endlich eine, aber ich hab nicht mehr an das Zupfbrot gedacht. Jetzt wo es langsam auf Weihnachten zugeht (es sind wirklich nur noch knapp 10 Wochen) hab ich auch immer mehr Lust auf Zimt und mir fiel das Brot wieder ein. Naja, Brot ist eigentlich nicht richtig. Eher ein super-fluffiger Hefekuchen mit Zimtkruste. Zumindest war das bei mir so. Obendrauf ein bisschen knusprig, unten in der Form karamellisiert.
Und es ist aufgegangen wie blöd :-) Das nächste Mal muss ich eine größere Form nehmen. Und die Scheiben akurater schneiden. Und ordentlicher schichten. Und... aber eigentlich ist es egal wie es aussieht. Es schmeckt super lecker. Vor allem lauwarm und man muss aufpassen dass es nicht aufgegessen ist, bevor es eine Chance hatte abzukühlen.
Gefunden habe ich das Rezept bei usa-kulinarisch.de Da ist auch nochmal eine Anleitung zum Schneiden und Schichten verlinkt.



Rezept-pdf

für den Teig:
20 g Frischhefe
150 ml Milch
50 g Zucker
375 g Mehl
1/2 TL Salz
2 Eier
50 g geschmolzene Butter

für die Füllung:
75 g geschmolzene Butter
100 g brauner Zucker
2 TL Zimt




Zuerst fettet ihr eine kleine Kastenform und stellt sie zur Seite. Die Hefe in der lauwarmen Milch mit 10g (von den 50g) Zucker auflösen und einige Minuten stehen lassen. Dann mit den restlichen Teigzutaten zu einem Teig verkneten.
Jetzt ca. 1 Stunde gehen lassen bis er sein Volumen sichtbar vergrößert hat.
Den Teig auf eine bemehlte Fläche geben und nochmal durchkneten (ich habe hier noch etwas Mehl zugeben müssen, damit er schön glatt wird). Dann zu einem Rechteck (ca. ½ Zentimeter dick) ausrollen, mit der flüssigen Butter bestreichen und mit dem Zimt und dem Zucker bestreuen (jeweils einen Esslöffel zurückbehalten). Jetzt in Streifen schneiden, die der Breite eurer Kastenform entsprechen und diese aufeinander stapeln. Dieser Stapel wird dann in „Pakete“ geschnitten die der Höhe der Kastenform entsprechen. Die setzt ihr dann hintereinander in die Kastenform und lasst sie nochmal gehen bis die Form gut ausgefüllt ist. Zuletzt gebt ihr die  übrige Butter obendrauf und bestreut das ganze mit dem restlichen Zimt-Zucker. Backofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen und das Brot auf der zweiten Schiene von unten 30 bis 35 Minuten backen lassen. Jetzt darf es noch 20 Minuten in der Form abkühlen und dann stürzt ihr es auf ein Kuchengitter zum vollständigen abkühlen.
Jetzt Stück für Stück abziehen und genießen :-) 

Liebe Grüße,
Sandra

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Gnocchi-Auflauf mit Lachs und Spinat

So, heute also das versprochene Rezept. Ich hab mich nicht ganz an das Rezept gehalten, dass mein Mann gefunden hat :-) Viel zu viel Spinat und zu wenig Gnocchi. Da hätten die Kinder gar nichts gegessen :-) 
Es macht allerdings ziemlich satt, aber das ist ja auch nicht unbedingt schlecht. Auf jeden Fall wird es Gnocchi bei uns jetzt öfter geben :-) Mal sehn was mir dazu noch so einfällt.





Rezept-pdf

für 4 Personen
800g Gnocchi
(ein Rezept von hier)
300g TK Spinat
½ TL Gemüsebrühepulver
1 TL Speisestärke
1 EL Wasser
1 Knoblachzehe
250g Lachsfilet
½ Zitrone
150g Frischkäse
150g Milch
120g Gouda, gerieben
Salz
Pfeffer
Muskat


Der Spinat wird in einem kleinen Topf mit der gehackten Knoblauchzehe und dem Brühepulver ca. 10 Minuten gedünstet, bis der Spinat aufgetaut ist. Die Speisestärke in dem Wasser lösen und zum Spinat geben. Einmal kurz aufkochen lassen und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.  Das Lachsfilet wird in Würfel geschnitten, mit Zitronensaft und Salz und Pfeffer gewürzt und mit den Gnocchi und dem Spinat  zusammen in die Auflaufform gegeben.  Der Frischkäse wird mit der Milch, Salz und Pfeffer  gründlich verrührt und über die Gnocchi gegossen. Darüber kommt jetzt noch der Käse und dann wandert das Ganze für ca. 25 Minuten in den vorgeheizten (Umluft 180°C) Backofen.

Liebe Grüße,
Sandra

Dienstag, 15. Oktober 2013

Gnocchi

Ich musste 30 Jahre alt werden um zum ersten Mal in meinem Leben Gnocchi zu essen! Warum ich vorher nie die Gelegenheit hatte... keine Ahnung :-) Letzte Woche war ich mal wieder mit meinem Mann zusammen einkaufen. Kurz vorher hatte er mal ein bisschen in unseren Kochbüchern gestöbert (was ich nicht wusste) und ist auf ein paar Rezepte mit Gnocchi gestossen. Unter anderem eines mit Lachs und Spinat. Also ist er auch recht zielstrebig zur Truhe mit den Fischen gegangen und hat ein Päckchen Lachsfilet eingepackt. Er erwähnte dass er da so ein Rezept gesehen hätte. Mit Gnocchi. Die aus dem Kühlregal haben uns nicht gefallen (mit Tomatenfüllung) und ich hab beschlossen es mal selber zu versuchen. Kann so schwer ja nicht sein :-) Ja, und schwer war es wirklich nicht.
Was ich letztlich mit den fertigen Gnocchi gemacht habe, zeig ich euch morgen. Heute einfach mal pur :-)




Rezept-pdf




für 4 Personen

500g Kartoffel, vorwiegend festkochend
250g Mehl
50g Hartweizengrieß
etwas Salz



Die Kartoffel als Pellkartoffeln kochen bis sie gar sind. Dann werden sie noch heiß geschält und gleich durch eine Kartoffel- oder Spätzlepresse gedrückt. Jetzt mit den anderen Zutaten zu einem weichen Teig verkneten und etwas ruhen lassen.
Den Teig portionsweise zu ca. daumendicken Rollen formen und diese in 2 cm breite Stücke teilen. Jetzt werden die Gnocchi nach Belieben geformt und in einen Topf mit siedendem Wasser gegeben. Wenn sie oben schwimmen sind sie gar und man kann sie einfach abschöpfen.


Liebe Grüße,
Sandra

Montag, 14. Oktober 2013

Lauchsuppe mit Hackfleisch und Käse

Auf meiner Tafel im Esszimmer hatte ich mir ein paar Ideen fürs Kochen aufgeschrieben. Mittlerweile ist nur noch eine übrig :-) Unter anderem war es diese Suppe. Die gab es vor Jahren mal im Büro. Den Anlass weiß ich schon gar nicht mehr, nur dass ich sie ganz toll fand und unbedingt das Rezept haben musste :-) Für die schlanke Linie ist sie nicht unbedingt was, wobei man natürlich auch den Sahne-Schmelzkäse durch einen fettreduzierten ersetzen kann.





Rezept-pdf


für 4 Personen

300g Hackfleisch
400g Lauch
1,5 L Rinderbrühe
3 Pck. Sahne-Schmelzkäse
Salz
Pfeffer


In einem großen Topf wird etwas Öl erhitzt und das Hackfleisch darin krümelig gebraten.Der Lauch wird gewaschen und dann in feine Ringe geschnitten. Zu dem gebratenen Hackfleisch kommt die Rinderbrühe. Die wird nochmal aufgekocht und dann gibt man den Schmelzkäse dazu. Rühren bis er sich komplett aufgelöst hat. Den Lauch zugeben und ca. 20 Minuten köcheln lassen. Dann mit Salz und Pfeffer abschmecken. Vorsicht, die Suppe ist sehr heiß und kühlt nicht so schnell ab.
Lecker schmeckt dazu frisches Baguette.

Liebe Grüße und einen guten Start in die neue Woche!
Sandra

Samstag, 12. Oktober 2013

Neue Kissen braucht der Mensch

So 2-3 mal im Jahr überkommt es mich und ich brauch unbedingt neue Kissen :-) Dieses Mal habe ich mich für Rot entschieden. Das passt noch gut zum Herbst und kann auch in der Weihnachtszeit so bleiben. Ein neues Bild musste auch mal wieder her, also hab ich meinen Wasserfarbkasten ausgepackt und im ganzen Haus nach einem Blatt Papier im A3 Format gesucht :-) Der Malblock von unserem Großen war leider schon voller Kunstwerke. Ich hab dann noch 2 Blatt Aquarellpapier im Keller gefunden und mich mal an einem Rehkitz versucht. Natürlich musste da auch noch ein Tupfer rot mit rein, soll ja zusammen passen :-)







Die Stoffe und das Biesenband sind von Stoff und Stil. Reißverschlüsse mag ich nicht so gern, darum näh ich die Kissen immer mit Hotelverschluss (hier gibts eine Anleitung auf youtube). Zum Geburtstag habe ich eine KAM SNAPS Zange bekommen (gibts z.B. hier ). Damit kann man ganz schnell Druckknöpfe anbringen. Der Stoffüberschlag muss dann nicht so groß sein und die Kissen bleiben trotzdem in Form. Bei dem Kissen mit dem Band habe ich zunächst ein Quadrat im Kissenformat (+ 2 cm) zugeschnitten und auf der Rechten Seite das Band aufgenäht. Die Rundung hat sich so ergeben wie das Band sich formen ließ. Für die Rückseite habe ich zwei sich ca. 8cm überlappende Stücke zugeschnitten, die offenen Seiten (wo später das Kissen reinkommt) schmal eingeschlagen und abgesteppt. Vorderseite und Rückseiten rechts auf rechts zusammenlegen, mit Nadeln fixieren und an der schon vorhandenen Naht (vom Band) entlang zusammen nähen. Jetzt kann man noch die Außenkanten mit einem Zickzackstich einfassen. Ich bin aber meistens zu faul dazu :-) Jetzt noch wenden und Kissen reinstecken. 

Liebe Grüße,
Sandra

Freitag, 11. Oktober 2013

Spaghetti Bolognese

Als ich meinem Großen erzählt habe, dass es Mittags Spaghetti gibt, war er ganz aus dem Häuschen :-) Vielleicht gibt es das einfach zu selten. Ich mag das Rezept gerne, weil ich die Sauce morgens kochen kann und sie dann einfach vor sich hin köchelt. Mittags ist sie dann richtig gut und ich muss nur noch ein paar Nudeln abkochen. Man kann sie natürlich auch gleich essen, aber ich finde sie wird besser je länger man sie kocht.


Rezept-pdf


für 4-5 Personen

125g Speck, gewürfelt
1 große Zwiebel
2 Karotten
1 kleines Stück Sellerie (ca. 80g)
1 Knoblauchzehe
500g Rinderhackfleisch
200ml Rotwein
200ml Wasser
2 Dosen gehackte Tomaten
2 EL Tomatenmark
2 TL Basilikum
2 TL Thymian
Salz
Pfeffer

500g Spaghetti



Der Speck wird in einer großen Pfanne angebraten. Dazu kommen Karotten, Sellerie, Zwiebel und Knoblauch und werden einige Minuten mitgebraten. Dann alles in eine Schüssel geben und zur Seite stellen. Etwas Öl in die Pfanne geben und das Hackfleisch darin krümelig anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen. Das Gemüse wieder dazugeben und mit dem Rotwein ablöschen. Reduzieren lassen und dann die Tomaten, das Wasser  und das Tomatenmark dazu geben. Dann wird mit den Kräutern und Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Am besten lässt man die Sauce jetzt mindestens 1-2 Stunden auf ganz kleiner Flamme köcheln. Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen und mit der Sauce und frisch geriebenem Parmesan servieren.




Liebe Grüße,
Sandra


Donnerstag, 10. Oktober 2013

Butternutkürbis aus dem Backofen

Weil Hokkaido auf Dauer auch langweilig ist, hab ich beim letzten Einkauf einen Butternutkürbis in den Wagen gelegt. Um meine Familie nicht zu ärgern habe ich ihn nicht zu Suppe verarbeitet :-) Dieses Mal kam er  in den Backofen und war so eine leckere Beilage. Weil grade nichts anderes da war, habe ich einfach Schnitzel geklopft und mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver gewürzt. Dazu gab es noch einen Feldsalat mit saure Sahne Dressing.
Ich könnte mir auch gut Schweinefilets mit Rahmsauce dazu vorstellen. Aber da gibt es sicher unzählige Möglichkeiten :-)





für 2-3 Personen

1 Butternutkürbis (ca. 1kg)
1 Knoblauchzehe
2 TL Öl
1 TL Oregano
Salz und Pfeffer

Der Kürbis wird gewaschen und dann halbiert. Die Kerne und die Fasern mit einem Löffel rauskratzen und dann den Kürbis in Spalten schneiden. Das geht nicht so einfach, also gut auf die Finger aufpassen :-)
Dann legt man die Spalten auf ein Backblech (am Besten Papier drunter) und bestreut sie mit Salz und Pfeffer. Der Knoblauch wird klein gehackt und mit dem Öl und dem Oregano vermischt. Das streicht man jetzt mit einem Pinsel auf die Kürbisspalten. Das Blech kommt dann bei 200°C für 30-40 Minuten in den Backofen. So lange bis die Kürbisspalten weich sind. Sehr lecker schmeckt dazu ein Klecks Crème fraîche.

Liebe Grüße,
Sandra

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Nudeln mit Spinatsauce

Eigentlich wollte ich ja Kürbis aus dem Backofen machen. Leider habe ich nicht dran gedacht, dass im Backofen zur Mittagszeit ja ein Brot vor sich hin bäckt :-) Eine schnelle Alternative musste her. Ein Blick in den Kühlschrank: Parmesan, Sahne, Schinken, Ei. Mmmh, sieht schon mal nicht schlecht aus. Ein Blick ins Gefrierfach: Spinat. Ok, passt. Nudeln mit irgendeiner spinatigen Sauce :-) Einfach mal anfangen, das entwickelt sich schon.


Rezept-pdf

für 3-4 Personen

1 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
350g TK-Spinat
80g gekochter Schinken 
200ml Sahne
30g Parmesan, frisch gerieben
1 Ei
100ml Wasser
Salz
Pfeffer
Zucker

Die Zwiebel und den Knoblauch habe ich geschält und in kleine Würfel geschnitten. Den Schinken hab ich in kleine Stücke geschnitten. Dann etwas Öl in einer Pfanne erhitzt und  alles kurz angebraten. Dann kam der Spinat (vorher aufgetaut und das Wasser rausgedrückt) dazu. Sahne, Parmesan und Wasser in die Pfanne und kurz aufgekocht. Das Ei habe ich mit dem Pürierstab verquirlt und dann in die Sauce eingerührt. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken und mit Nudeln (in unserem Fall Bandnudeln) und frisch geriebenem Parmesan servieren.


Liebe Grüße,
Sandra

Dienstag, 8. Oktober 2013

Rindfleischsuppe mit Nudeln

Endlich gab es wieder Suppe! :-) Das Wetter war schmuddelig, die halbe Familie krank. Was ist da besser als eine heiße Brühe mit Gemüse (und ein bisschen Fleisch)? Hühnersuppe vielleicht... Ein Huhn hatte ich aber nicht da, also gab es Rindfleischsuppe. Genauso lecker und, denke ich, einfacher zu kochen. ( Das Fleisch vom Huhn puhlen mach ich nicht so gern...)


Rezept-pdf

für 4 Personen
Suppenfleisch vom Rind mit Knochen (ca. 500g)
1 Bund Suppengrün (Knollensellerie, Lauch, Karotten, Petersilie)
1,5-2 Liter Wasser
2 TL Meersalz (leicht gehäuft)
1 TL Pfefferkörner
1-2 Lorbeerblätter
150g Suppennudeln
1 Zwiebel
evtl.  Salz zum abschmecken
1 Stange Lauch
1-2 Karotten

Die Zwiebel schälen, halbieren und in einem kleinen Topf (ohne Fett) auf der Schnittfläche stark anrösten. Das Gemüse waschen, Sellerie schälen und alles in grobe Stücke schneiden. Die Karotten habe ich nur geschrubbt und dann in Stücke geschnitten. Die/den  Knochen in einen Topf legen, das Gemüse und die Gewürze dazu und das Fleisch oben drauf. Dann mit dem Wasser aufgießen. Ich habe zuerst 1,5 Liter genommen und als die Suppe fertig war noch mal einen halben Liter dazu getan. Jetzt alles zum kochen bringen und dann zugedeckt auf kleiner Stufe ca. 2 Stunden köcheln lassen bis das Fleisch weich ist. Dann das Fleisch rausnehmen und die Suppe durch ein Sieb schütten. Jetzt kann man mal probieren ob noch etwas Salz fehlt und kann bei Bedarf auch noch Wasser zugeben. Wieder in den Topf geben und heiß werden lassen. Die Karotten und der Lauch werden in feine Streifen geschnitten und in die Brühe gegeben. Das Fleisch in kleine Stücke schneiden und mit den Nudeln ebenfalls dazu geben. Dann müssen nur noch die Nudeln gar werden :-)



Liebe Grüße,
Sandra 

Montag, 7. Oktober 2013

Kohlrouladen

Bloggen und kranke Kinder bring ich noch nicht ganz unter einen Hut :-) Deshalb erst heute wieder was Neues von hier :-) Ich hatte seit Tagen einen kleinen Weißkohl im Kühlschrank liegen und der nahm einfach zu viel Platz weg. Hackfleisch war noch da und das Rezept von Mama nur einen Anruf weit entfernt :-) Also gab es Kohlrouladen. Die Kinder waren nicht begeistert (Wie kann man kein Sauerkraut mögen?). Mal sehen wann sich das ändert :-) . Mir und meinem Mann hat es aber dafür umso besser geschmeckt.



Rezept-pdf

für 4 Personen

500g Hackfleisch (gemischt)
200g Reis
200ml Wasser
25g Butter/Margarine
1 Weißkohl (ca. 12 Blätter davon)
350g Bauchspeck (in dicken Scheiben)
1 große Dose Sauerkraut (nicht abtropfen lassen)

Salz und Pfeffer

Von dem Kohl werden die äußeren 1-2 Blätter (die nicht so schön sind) entfernt. Dann kocht ihr einen großen Topf Wasser und gebt den Kohl komplett hinein. Nach einigen Minuten lassen sich die ersten Blätter leicht entfernen und sind schön biegsam. Kohl zurück ins Wasser und wieder ein bisschen kochen lassen. Solange bis ihr so 12 Blätter habt. Wenn es später doch zu wenig sind, kann man ja nochmal welche abmachen :-)
Der Strunk an den Blättern wird jetzt flach abgeschnitten, damit man die Rouladen gut wickeln kann. Das Hackfleich in einer Schüssel mit dem Reis, der Butter und dem Wasser vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Jetzt kommen ca. 2 EL von der Fleischmasse auf ein Blatt und dann wird gewickelt. Unten einschlagen, links und rechts einklappen und aufwickeln. Mit der Naht nach unten zur Seite legen. Der Speck kommt auf den Boden eines großen Topfs und darauf eine Schicht Sauerkraut. Darauf kommen jetzt die Kohlrouladen. Zum Schluss gebt ihr den Rest des Sauerkrauts oben drauf. Deckel drauf und auf den Herd. Ich habe mit recht hoher Hitze angefangen bis es angefangen hat zu blubbern und dann runter geschaltet auf kleine Hitze. Das Ganze kocht dann so eine gute Stunde. Wie so oft, am nächsten Tag noch besser :-)


Liebe Grüße,
Sandra