Mittwoch, 31. Juli 2013

Zwetschgendatschi

Beim Einkaufen hab ich ein Kilo Zwetschgen mitgenommen. Weil mir der Hefeteig von den Buchteln so gut gefallen hat, hab ich gar nicht erst nach einem neuen Rezept geschaut. Ich hab die Menge halbiert und 6 kleine Zwetschgenkuchen gebacken.


für 6 Stück

250g Mehl
1/4 Würfel frische Hefe
30g     Zucker
1 Prise Salz
30g    weiche Butter
125ml  lauwarme Milch

1/2 Ei (ja, das ist blöd. Ich hab 2 Wachteleier genommen. Nehmt einfach ein kleines und vielleicht etwas mehr Mehl oder ihr macht einfach 12 Stück)

1kg Zwetschgen, entsteint und  halbiert
1 TL Zimt
3EL Zucker (je nachdem wie süß/sauer die Zwetschgen sind)


Aus den Zutaten einen Hefeteig kneten und ungefähr eine Stunde gehen lassen (bis sich das Volumen verdoppelt hat). In sechs Stücke teilen und ca. 5mm dick ausrollen. Mit den Zwetschgen belegen und wieder gehen lassen bis sich der Teig sichtbar vergrößert hat. Dann den Zucker mit dem Zimt mischen und die Hälfte davon über die Zwetschgen geben. Backofen auf 200°C aufheizen und die Kuchen ungefähr 15 Minuten backen. Noch heiß mit dem restlichen Zucker bestreuen. Am besten mit frischer Sahne servieren :-)

Liebe Grüße,
Sandra

Dienstag, 30. Juli 2013

Mariniertes Kaninchen vom Grill

Ob das, was wir da am Wochenende gegrillt haben, wirklich ein Kaninchen oder doch ein Hase war, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht. Da müsste ich nochmal meinen Bruder fragen. Egal, es war wirklich saulecker! :-)

Mein Bruder hat gefragt, ob wir vielleicht ein Häschen zum grillen brauchen können. Klar, immer! :-) Weil ich weiß, dass er seinen Hasen manchmal nach einem Rezept aus einem meiner Kochbücher grillt, hab ich mich gleich auf die Suche gemacht und wurde in "Jamie Oliver-Genial italienisch" fündig. Coniglio marinato alla griglia - Mariniertes Kaninchen vom Grill.
Schnell den Mann noch Bacon einkaufen lassen und los gehts :-)







Originalrezept Jamie Oliver


Für 2 Personen

1 Kaninchen, etwa 1,2 kg, zerlegt (ich finde Wildkaninchen optimal)
1 Hand voll frische Thymian- und Rosmarinzweige, die Blätter abgezupft, und Thymianzweige zum Bestreichen (nach Belieben)
4 Knoblauchzehen, geschält
Olivenöl
abgeriebene Schale und Saft von 1 unbehandelten Zitrone
1 TL Honig
4 dicke Scheiben Pancetta oder Frühstücksspeck (Bacon)
Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer



Die Fleischstücke in eine Schüssel füllen. Die Thymian- und Rosmarinblätter im Mörser oder Mixer zu einer Paste verarbeiten, dann den Knoblauch hinzufügen und ebenfalls fein zerkleinern. 8 EL Olivenöl, Zitronenschale und -saft und den Honig einrühren. Das Fleisch mit der Marinade übergießen und beiseite stellen. Während Sie jetzt den Grill startklar machen, nimmt es die Aromen wunderbar in sich auf. Außerdem bekommt es, falls es vorher im Kühlschrank lag, die richtige Temperatur.
Hier noch ein kleiner, feiner Trick während des Grillens: Wenn man einige frische Thymianzweige zu einer Art Pinsel zusammenbindet und damit das Fleisch bei jedem Wenden dünn mit Marinade bestreicht, bildet sich allmählich eine richtige Aromakruste. Hammerartig gut!
Die Fleischstücke aus der Marinade nehmen, salzen und pfeffern. Zwischen die beiden Bauchlappen 2 Speckscheiben legen und das »Sandwich« mit insgesamt 3 Spießen fixieren. Keulen und Läufe auf den Grillrost legen. Nach 10 Minuten folgt das vorbereitete Bauchstück, nach weiteren 10 Minuten die Rücken- und Rippenstücke. Vergessen Sie nicht, alle Fleischteile regelmäßig zu wenden und jedes Mal mit der Marinade zu bestreichen, und behalten Sie die Grillhitze im Auge. Die Nieren jeweils drei Viertel tief einschneiden und wie ein Buch aufklappen. Die Leber in 4 Stücke schneiden und jeweils 2 davon mit 1 Niere dazwischen auf die restlichen beiden Spieße stecken.
Sobald die Stücke auf dem Rost perfekt durchgegrillt sind, kommen noch die Spieße mit den Innereien und die restlichen 2 Speckscheiben dazu. Den Speck legen Sie, sobald er nach einigen Minuten schön kross ist, über die Fleischstücke, die Sie inzwischen an den weniger heißen Rand des Grillrosts verfrachtet haben. Spätestens jetzt sollten die Gäste antanzen.
Je nach Laune und Witterung reichen Sie dazu eine Schüssel weiße Bohnen oder Bratkartoffeln, ebenso passen verschiedene Salate oder gegrilltes Gemüse. Und als Getränk bietet sich ein frischer Weißwein an. Ein schlichtes und rustikales, aber verflixt gutes Essen!



Wir sind noch nicht so die Profi-Griller und ich hab das Rezept (leider) auch nicht ganz bis zum Ende gelesen. Sonst hätten wir das Fleisch auch zwischendurch immer wieder mit der Marinade bestrichen. Tat dem Geschmack aber keinen Abbruch :-) Die Innereien haben wir nicht gegrillt, die mag bei uns leider keiner. Bei uns gab es einen einfachen Salat und Baguette dazu. Und keinen Weiß- sondern einen Rotwein. Hat perfekt gepasst :-)

Liebe Grüße,
Sandra





Montag, 29. Juli 2013

was zum abkühlen

Vor einer Weile hab ich ein paar Wassereis gekauft. Die waren schneller weg als ich gucken konnte. Ich bin mir am überlegen mir solche Wassereisformen aus Silikon zu kaufen, aber bis jetzt bin ich zu geizig. Weil es die letzten Tage aber so elendig schön warm war, brauchte mein Großer zwischendurch was zum abkühlen. Ich hab dann einfach Fruchtsaft in einen Gefrierbeutel gefüllt und mit einem Gummi verschlossen. Flach ins Gefrierfach legen, so dass der Saft nur so einen halben Zentimeter hoch steht. Wenn es angefroren ist, einfach ein bisschen zerdrücken und weiter gefrieren lassen. Wenn es genug gefroren ist, einfach in ein Glas geben und auslöffeln. Am Tag drauf war es schon sehr fest, da hab ich das Eis ein bisschen mit dem Schnitzelklopfer bearbeitet :-) Alternativ kann man es natürlich auch in einen Mixer stecken.





Ich habe Orangensaft und einen Mehrfruchtsaft verwendet, aber ich denke da kann man alles nehmen. Und für die großen könnte man das ganze ja mit Sekt aufgießen :-)

Liebe Grüße,
Sandra

Samstag, 27. Juli 2013

Chickennuggets und Krautsalat

Als die Mädels hier waren, gab es  Minihähnchenschnitzel. Ich  hab gleich soviel gemacht, dass wir am nächsten Tag auch noch genug für ein Mittagessen übrig hatten. Dazu hab ich dann Kartoffelecken und einen Kraut-Karottensalat gemacht.



500g Hähnchenbrustfilet
1 Ei
ein bisschen Milch
Paniermehl

500g Kartoffeln (welche die man mit Schale essen kann)
Salz

400g Weißkohl
250g Karotten
1 TL Salz
1 gehäufter TL Zucker
3 EL saure Sahne
2 EL Essig
2 EL Öl
1 TL mittelscharfer Senf
Pfeffer

Den Weißkohl hobeln, die Karotten schälen und raspeln. Beides in eine Schüssel geben und mit Salz und Zucker vermengen. Aus den restlichen Zutaten ein Dressing rühren und den Salat damit anmachen. Etwas ziehen lassen.

Die Kartoffeln waschen und vierteln. Dann mit Salz bestreuen und bei 200°C (Heißluft) ungefähr 20 Minuten in den Backofen. Am Besten zwischendurch mal reinpieksen ob sie schon weich sind. 

In der Zwischenzeit die Hähnchenbrüste in jeweils 4-5 Stücke schneiden und ein bisschen platt klopfen (ich stecke sie dazu immer in einen Gefrierbeutel). Salzen und pfeffern. Das Ei mit der Milch verquirlen und die Schnitzel panieren und anbraten.
Fertig :-)

Liebe Grüße,
Sandra




Freitag, 26. Juli 2013

Mousse au chocolat

Gestern  Abend habe ich für meinen Mann ein "Betthupferl" gemacht. Mousse au chocolat.  Das geht eigentlich recht schnell, muss nur eine Weile kühl gestellt werden. 







Für 2-4 Portionen (kommt drauf an wieviel ihr schafft :-) )

100g dunkle Schokolade (mindestend 70%)
2 Eier
100ml Sahne
20g Zucker
25g Butter 
2EL heißes Wasser

Die Schokolade wird in kleine Stücke gebrochen und mit der Butter in einem Topf bei kleiner Hitze geschmolzen. Etwas abkühlen lassen. Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Die Sahne auch steif schlagen. Das Eigelb und den Zucker gebt ihr in eine Schüssel und schlagt ihn zusammen mit dem heißen Wasser auf bis die Masse hellgelb und cremig ist. Hier rührt ihr jetzt die geschmolzene Schokolade ein und hebt die Sahne und anschließend den Eischnee unter. Jetzt für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank. 
Ich habe auch schon statt dem Wasser Espresso genommen, oder zusätzlich noch etwas Weinbrand beigefügt. 
Gut schmecken dazu frische Beeren, Nektarinen oder auch rote Grütze. Und ein Espresso :-)

Liebe Grüße,
Sandra


Donnerstag, 25. Juli 2013

Filzen und Pizzabrötchen

Wir hatten unsere Nichten zum Übernachten da und heute Vormittag haben wir mal versucht zu filzen. So richtig gut geklappt hat es nicht :-) Aber vielleicht war es einfach zu warm heute, (ich schiebe immer gerne alles aufs Wetter) da war die Ausdauer einfach nicht so groß. Ein Blümchen hab ich mit meinem Sohn gemacht, das ist ganz niedlich geworden. Vermutlich ist es einfacher mit kleinen Kindern zu filzen. Die machen einfach was man ihnen sagt :-) und die matschen auch gerne mit dem Schaum. 





Und auf Wunsch der zwei Damen gibts auch noch Bilder vom letzten Pizzabrötchen :-) Ich hatte von hier noch  Teig im Kühlschrank (für 1 Pizza), der war gestern eine Woche alt.Ich dachte, den sollte ich jetzt doch mal verarbeiten. Ich hab ihn in sechs Stücke geteilt, zu Bällchen geformt und mit einem Rest der Tomatensoße bestrichen. Dann für 8-10 Minuten in den Backofen (Ich hatte die Pizzastufe an, also Heißluft und Unterhitze 250°C). Meine Nichten waren so begeistert, dass sie meinten ich sollte das nächste Mal statt Pizza nur die Brötchen backen :-) Sie sind super aufgegangen und haben wirklich lecker geschmeckt. Wir hatten sie als Beilage zu einem Steak und Maissalat. Also ruhig mehr Teig machen und einfach ne Woche später nochmal backen :-)


 Liebe Grüße,
Sandra






Mittwoch, 24. Juli 2013

Auflauf!

Ich bin diese Woche noch nicht dazu gekommen einen großen Einkauf zu machen. Unter anderem weil unser Auto grad muckt. Jetzt wird halt einfach der Kühlschrank leergemacht und hier und da was besorgt wenns fehlt. Heute gabs mal was mit viel Gemüse und unser Großer hat gegessen wie schon lange nicht mehr :-) Komisch, weil er eigentlich ein ganz Süßer ist. Aber mit Grießbrei, Milchreis, Buchteln und Co. braucht man ihm gar nicht kommen. Das wird nicht einmal probiert. Gemüse und klare Suppen...ja, da ist er dabei :-)







Für 3 Personen

500g Kartoffeln
100g Champignons
5 Karotten
1 Zucchini
1 kleiner Blumenkohl (Brokkoli geht auch)
400ml Milch
2Eier
1 EL Schmand
50g Speck/Schinken
2TL Gemüsebrühepulver (kommt aber auf die Sorte an)
etwas geriebener Pecorino

Kartoffeln und Karotten schälen und in kleine Stücke/Scheiben schneiden. Champignons putzen und in Scheiben schneiden und Zucchini und Blumenkohl auch in kleine Stücke schneiden. Einen ausreichend großen Topf mit Salzwasser zum kochen bringen und die Kartoffeln hineingeben. Nach 5 Minuten die Karotten und den Blumenkohl dazu und noch 10 Minuten weiterkochen. In der Zwischenzeit die Milch in eine Schüssel geben, Eier, Schmand, Speck und Brühe dazugeben und verrühren. Kartoffeln und Gemüse abschütten, mit den Zucchini und den Champignons vermischen und in eine Auflaufform geben. Milch-Ei-Mischung drüber geben und mit dem Pecorino bestreuen. Bei 200°C für 20 Minuten in den Backofen. Die Zucchinistückchen waren noch ein bisschen knackig. Wer dass nicht mag, kann sie ja auch noch kurz mitkochen.

Liebe Grüße,
Sandra

Gestern habe ich euch hier noch 2TL Schmand unterschlagen :-) Habs noch nachgetragen

Dienstag, 23. Juli 2013

Spaghetti mit Garnelen

Irgendwie komm ich grade nicht zu viel anderem als Kochen :-) Deswegen auch (schon) wieder ein Rezept. Wir hatten heute Mittag Spaghetti mit Garnelen und Tomatensoße. Und es hat auch mal wieder allen geschmeckt :-) 





Für 2-3 Portionen

1/2 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 gelbe Paprika
1 Dose gehackte Tomaten
20ml Rotwein
1TL Balsamico
1TL Zucker
1TL Oregano
2 TL Schmand
1-2 TL edelsüßes Paprikapulver
Salz und Pfeffer
250g TK Garnelen (roh, geschält und aufgetaut)
etwas Öl zum anbraten
200g-250g Spaghetti
 
Den Knoblauch und die Zwiebel klein hacken, die Paprika in kleine Stücke schneiden. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebel, Knoblauch und Paprika darin anbraten. Mit dem Balsamico und dem Wein ablöschen und kurz kochen lassen. Dann die Tomaten und den Schmand dazu und mit Paprika, Oregano, Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Die rohen Garnelen in die Soße geben und 3-4 Minuten garen. Parallel dazu werden die Nudeln gekocht. Wir hatten einen Blattsalat mit Balsamicodressing dazu.

Liebe Grüße,
Sandra

Montag, 22. Juli 2013

Buchteln mit Pflaumenmus

Zum Mittagessen gab es bei uns heute Buchteln mit Pflaumenmus. Bis ich meinen Mann kennengelernt habe, wusste ich nicht mal was das ist :-) 
Unsere beiden Jungs sind sich nicht einig ob es schmeckt. Der Große hat nicht mal probiert und der Kleine hat, als er mit seiner Portion fertig war, die vom Bruder auch noch gegessen :-) 
Ich habe auch noch Vanillesoße dazu gemacht, kann man aber auch gut weglassen.




Rezept-pdf

Für ungefähr 18 Stck.

500g Mehl
1/2 Würfel frische Hefe
60g     Zucker
1 Prise Salz
75g    weiche Butter
250ml  lauwarme Milch
1 Ei

200g Pflaumenmus
40g     zerlassene Butter

Puderzucker

Aus Mehl, Hefe, Milch, Zucker, Ei, Salz und Butter kneten ihr einen weichen Hefeteig und lasst in eine Stunde gehen (er sollte sein Volumen verdoppeln).
Dann rollt ihr den Teig auf einer bemehlten Arbeitsplatte ca. 1 cm dick aus . Ich hab ihn dann mit dem Pizzaroller in ungefähr 7 cm große Quadrate geschnitten. Auf jedes Teigstück kommt jetzt ein Teelöffel von dem Pflaumenmus. Dann müsst ihr den Teig so zusammenfalten (am besten die Ecken zusammennehmen und den Teig dazwischen hochziehen und zusammen drücken ) dass das Mus nicht mehr rauslaufen kann. Anschließend fettet ihr eine große Auflauf- oder Springform und setzt die Teigbällchen, mit der Naht nach unten, dicht an dich hinein. Jetzt nochmal 30 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit könnt ihr ja noch eine Vanillesoße machen.


400ml Milch
1 Vanilleschote
2El Zucker
1 gehäufter TL Speisestärke
1 Ei

Die Milch mit der ausgekratzen Vanilleschote (Mark und Schote) und den Zucker aufkochen. Das Ei gut aufschlagen oder kurz mit dem Pürierstab verquirlen. Die Speisestärke in etwas Milch auflösen und mit dem Ei vermischen. Die Mischung gebt ihr dann in die Milch, kurz aufkochen, Vanilleschote raus, fertig.

Nach den 30 Minuten gehen gebt ihr die zerlassene Butter über die Bällchen und backt sie im vorgeheizten Backofen (200°C) ca. 20 Minuten. Etwas abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.
Für uns hätte die Hälfte locker gereicht. Jetzt werden die übrigen Buchteln eben kalt zum Kaffee gegessen :-)

Liebe Grüße,
Sandra


Sonntag, 21. Juli 2013

Bauernbrot

Heute gibts noch mal ein Brotrezept. Ich habe diese Woche ein Bauernbrot gebacken. Das schmeckt uns auch sehr gut, ist aber nicht so locker wie das Körnerbrot. Mann muss halt die Scheiben ein bißchen dünner schneiden :-)









Für den Sauerteig
200g Roggenmehl, Type 1150
200g Wasser
50g Anstellgut

      

Für den Teig:
400g Roggenmehl, Type 1150
200g Dinkelmehl, Type 630
(ich habe stattdessen Weizenmehl 812 genommen)
320g Wasser, oder Buttermilch
20g Salz
2 TL Brotgewürzmischung, nach Geschmack
5g frische Hefe


Aus den Zutaten für den Sauerteig stellt ihr einen Teig her, den ihr bei Zimmertemperatur (abgedeckt) ungefähr 16 Stunden stehen lasst. Die Schüssel sollte nicht zu klein sein, sonst blubbert der Gute euch auf den Boden :-)

Am nächsten Tag nehmt ihr dann 50g von dem Teig ab und verwahrt ihn bis zum nächsten Backen in einem Marmeladenglas im Kühlschrank. Wenn ihr mal ne Woche nicht backt, füttert ihr ihn einfach mit einem Löffel Mehl und einem Löffel Wasser (höchstens lauwarm).

Aus dem übrigen Sauerteig (jetzt noch ca. 400g)  und den anderen Zutaten macht ihr jetzt euren Brotteig. Alles in eine Schüssel und 3 Minuten langsam, dann 3 Minuten schnell kneten. Jetzt lasst ihr ihn eine halbe Stunde abgedeckt ruhen. Anschließen wirkt ihr den Teig und lasst ihn in einem Gärkörbchen ungefähr eine Stunde gehen (Ohne Hefe dauert es mindestens doppelt so lange). Dann kommt euer Brot in den vorgeheizten (Ober-Unterhitze) Backofen. Bei mir sind es 20 Minuten bei 240°C und 40 Minuten bei 180°C. Ich sprühe das Brot, sobald es aus dem Körbchen aufs Blech (oder den Stein) kommt, ordentlich mit der Blumenspritze nass. Ein paar Mal spritze ich auch noch in den Backofen. Durch den Dampf geht es schön auf (Denke ich zumindest :-) bin ja auch kein Profi).
Dann müsst ihr nur noch warten bis es genug abgekühlt ist um es endlich zu probieren :-)

Liebe Grüße und einen guten Start in die neue Woche!
Sandra




Samstag, 20. Juli 2013

Kirschtörtchen

Mein Mann hat von unterwegs eine Tüte frische Kirschen mitgebracht. Die ersten haben wir gleich in der Sonne sitzend vor unserer Haustüre verspeist. Ein paar davon habe ich in diesen kleinen Schokoladenkuchen versteckt.







 Für 12 Stück (in einem normalen Muffinblech gebacken)

100 g     Zartbitter Schokolade
100 g     Butter
1 Prise Salz
80 g     frische Kirschen
3      Eier
130 g     Zucker
2 EL     Likör (am besten natürlich Kirschlikör, bei mir war es Pfirsich)
100 g     Mehl





Die Kirschen waschen, entsteinen und halbieren. Mit dem Likör mischen und ungefähr eine Stunde ziehen lassen.
Schokolade klein hacken und mit der Butter in einem kleinen Topf schmelzen lassen. Die Kirschen abtropfen lassen und den Likör auffangen.
Eier mit Zucker, Salz, dem Likör und einer Prise Salz schaumig schlagen. Schokoladen-Butter unter die Eimischung rühren. Mehl darüber sieben und unterheben. Den Teig in gefettete Muffinförmchen geben und die Kirschen gleichmäßig auf dem Teig verteilen und ein bißchen reindrücken.
Im vorgeheizten Backofen bei 175°C ungefähr 15 Minuten backen. Wenn sie abgekühlt sind mit Puderzucker bestäuben. 


Liebe Grüße,
Sandra

Freitag, 19. Juli 2013

Minestrone

Auf dass unser Gefrierfach bald wieder leer ist :-) Die Minestrone ist noch so ein Überbleibsel von meiner Geburtstagsfeier. Es war nicht mehr viel übrig, aber zum wegschütten war sie mir einfach zu schade. Und für uns hat sie, mit einem Baguette zusammen, noch mal für ein Abendessen gereicht. Ich fand sie gestern sogar fast besser als frisch.




für 4 Portionen

2 Knoblauchzehen
1 1/2 große Zwiebeln

1 Stange Staudensellerie
1 große Karotte

1 große Kartoffel
50g     Bohnen, grüne
50g     Zucchini
(ein bisschen mehr schadet auch nicht)
30g     Butter
25ml     Olivenöl
30g     Speck, klein gewürfelt
3/4 Liter     Gemüsebrühe oder Hühnerbrühe
50 g     gehackte Tomaten
(ich hab wieder Dosentomaten benutzt)
1 EL     Tomatenmark
1/2 Bund     frischer Basilikum, fein gehackt
50g     Parmesan - Rinde
 Salz und Pfeffer


Den Knoblauch, die Zwiebeln, Sellerie, Karotte, Kartoffel, Bohnen und Zucchini klein schneiden.
Die Butter und das Öl erhitzt ihr in einem großen Topf und bratet den Speck darin an. Knoblauch und Zwiebeln zugeben, 2 Minuten braten, dann rührt ihr Sellerie, Karotten und Kartoffeln unter und bratet alles weitere 2 Minuten an.
Jetzt kommen die Bohnen in den Topf und werden wiederum 2 Minuten angebraten. Die Zucchini einrühren und (erraten!)  weitere 2 Minuten braten. Nun kommt der Deckel drauf und das Gemüse gart unter gelegentlichem Rühren 15 Minuten.
Brühe, Tomaten, Tomatenmark, Basilikum und Käserinde dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kurz aufkochen, die Temperatur reduzieren und 1Stunde leise köcheln. Die Käserinde fischt ihr am Ende raus und werft sie weg. Vor dem Servieren kommt noch mal ordentlich geriebener Parmesan drauf.



Liebe Grüße und ein schönes Wochende!
Sandra

Donnerstag, 18. Juli 2013

Mmmmhhh, Pizza!

Gestern Abend gabs bei uns Pizza. Den Teig hab ich schon am Tag vorher gemacht und im Kühlschrank gehen lassen. Das Schöne ist, dass man den Teig auch ruhig schon zwei oder drei Tage vorher machen kann. Je nachdem wann man eben Zeit dazu hat. Und er wird immer besser.


 





Zutaten für 6 Pizzen

1kg Mehl
625ml kaltes Wasser
40g Meersalz (oder ca. 30g normales)
1/4 Block frische Hefe

Ihr nehmt eine große Schüssel und gebt da ungefähr 600g vom Mehl rein. Dazu kommt das Wasser, die Hefe  und das Salz. Ihr rührt alles kurz mit einer Gaben oder einem Handrührgerät um und probiert ob es ordentlich nach Salz schmeckt. Wenn ihr noch Mehl oder Hefe schmeckt, ist es noch nicht genug Salz. Jetzt deckt ihr die Schüssel ab und wartet 20 Minuten. Anschließend wird der Teig für 3-4 Minuten gerührt. Nach und nach wird der Rest des Mehls eingearbeitet. Wenn sich der Teig in einem Ball vom Boden löst, ist es genug Mehl. Noch 2 Minuten weiter rühren. Dann wieder 20 Minuten ruhen lassen. Wenn die Zeit um ist, den Teig auf ein gemehltes Brett geben und mit Mehl bestäuben. Dann formt ihr eine schöne Kugel daraus, die ihr in 6 Stücke teilt. Die werden jetzt einzeln in kleine Schüsseln mit Deckel verpackt (nicht zu klein, der Teig geht ja noch) und müssen mindestens 24h im Kühlschrank gehen. Und wenn jetzt noch Fragen aufkommen, könnt ihr hier schauen, da hab ich das Rezept her und jeder Schritt ist wunderbar erklärt und bebildert.


Für die Tomatensoße (auch für 6 Stck.) braucht ihr

1 Zwiebel (geschält und halbiert)
2-3 Zehen Knoblauch
2 Dosen Pizzatomaten
2TL getrockneter Oregano
2TL getrockneter Basilikum
1 Lorbeerblatt
1 Prise Zucker
Salz und Pfeffer
2EL Olivenöl

Öl in einem Topf erhitzen und die Kräuter und den Knoblauch ein bisschen anbraten. Dann die Zwiebel, den Lorbeer und die  Tomaten dazu. Alles ein wenig einkochen lassen und mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss Zwiebel und Lorbeer raus und mit dem Pürierstab zerkleinern.


Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und nochmal mit Mehl bestäuben. Dann in Form ziehen (am Besten nicht ausrollen, dann drückt man die Luftblasen wieder raus) und mit der Soße bestreichen. Käse (nach Geschmack) drüber streuen und belegen. Wir hatten eine Pizza mit Salami, Schinken, Paprika und Oliven und eine mit Thunfisch, Zwiebel und dem Rest von Paprika und Oliven. Ich hab wieder auf dem Pizzastein gebacken. Ofen eine halbe Stunde auf 265°C aufheizen und die Pizza ca. 6-8 Minuten backen.

Puh, ich hoffe ich hab an alles gedacht :-)
Wenn nicht, einfach fragen!
Liebe Grüße,
Sandra











Mittwoch, 17. Juli 2013

knuspriges Knäckebrot

Zwischendurch backe ich ganz gerne Knäckebrot. Das geht ganz schnell und hält (luftdicht verpackt) ewig. Und es ist wirklich sehr lecker. 






Rezept-pdf


Für 2 Bleche braucht ihr

120g Mehl (ich hab dieses Mal für ein Blech normales 405 Weizenmehl genommen und für das andere Roggenvollkorn)
120g Haferflocken (egal ob zart oder kernig)
100g Sonnenblumenkerne (hab ich beim Vollkornknäcke mit Kürbiskernen gemischt)
50g Sesam
50g Leinsamen (oder z.B. Mohn)
1 TL Salz
2 EL Olivenöl
500ml Wasser

Ihr nehmt euch eine Schüssel und gebt alle Zutaten rein. Ganz einfach mit einem Esslöffel rühren bis alles gut vermischt ist. Auf 2 Blechen (vorher Backpapier drauf) verteilen und bei 170°C für eine Stunde ab in den Ofen. Nach 10 Minuten in  Scheiben schneiden. Später geht das nicht mehr, dann habt ihr ein riesen Knäckebrot :-) Am einfachsten geht das Schneiden mit dem Pizzaroller. Ich bekomme so 10-12 Scheiben aus einem Blech. Wer es mag, kann auch noch geriebenen Käse drüber geben. Aber ich finde dann wird es schneller lätschig.
Der Teig muss auf dem kompletten Blech verteilt werden, sonst wird er zu dick und das Brot nicht so schön knusprig. Am Besten hat das mit dem Esslöffel geklappt. Man muss halt ein bisschen hierhin und dorthin schmieren bis überall was ist :-) Aber das kriegt ihr schon hin.
Ich teile das Rezept meistens durch zwei. Dann kann ich variieren und der Teig wird beide Male gleich dick :-)

Liebe Grüße,
Sandra

Dienstag, 16. Juli 2013

Café frappé

Weil gerade Kaffeezeit und es so schön heiss ist, hier noch was leckeres zum abkühlen.  



Zucker und Kaffeepulver mit etwas Wasser in einem Mixer (oder mit einem Milchaufschäumer) schaumig rühren. Das Ganze in ein hohes Glas geben, mit Wasser auffüllen, Eiswürfel und einen Schuss Milch dazu und genießen :-)

Liebe Grüße,
Sandra


Arrabiata!

Heute war ich faul und habe einfach eine fertige Soße aus dem Gefrierfach genommen. Die war von meiner Geburtstagsfeier übrig und hat darauf gewartet nochmal zum Einsatz zu kommen. Für die Kinder hab ich einfach Schinkennudeln gemacht, die Soße war für sie zu scharf.






 für 4 Portionen

100g Speck
2 Dosen Tomaten in Stücken (Pizzatomaten)
2 kleine rote Chilischoten oder eine rote Pfefferoni
eine gute handvoll schwarze Oliven
1 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
2 EL Butter
Salz und Pfeffer

400g Nudeln (am besten Penne, hatte ich grade nicht da)
50g Parmesan oder Pecorino

Zwiebeln und Knoblauch fein hacken, die Oliven evtl. entsteinen und Chilischote in kleine Stücke schneiden. In einer Pfanne die Butter erhitzen und Speck und Zwiebeln darin dünsten. Sie sollten kaum Farbe annehmen. Knoblauch, Tomaten, Chilischoten  und Oliven dazugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Auf kleiner Hitze weiterköcheln lassen. Nudeln kochen und mit der Soße und frisch geriebenem Käse servieren. Es gibt auch die Möglichkeit die Nudeln nicht ganz fertig zu kochen und sie die letzten 5 Minuten in der Soße zu garen. Evtl. muss man dann noch etwas von dem Nudelwasser dazu geben. Meistens koch ich aber beides separat.

Liebe Grüße und genießt den Sonnenschein!
Sandra



Montag, 15. Juli 2013

schokoladig und knackig

Wir haben letztes Jahr in unserem Garten ein paar Himbeeren gepflanzt. Der Ertrag war natürlich noch nicht so berauschend. Dieses Jahr kann ich jeden Tag ein kleines Schüsselchen ernten (wenn mein Großer nicht vorher alles abpflückt). Und die sind sooo gut :-) 
Weils aber doch nicht so viele sind, hab ich für die Füllung von meinem Kuchen eben noch ein paar tiefgekühlte dazu genommen.



Himbeerkuchen mit Schokosahne und Nußboden 

(ich hab einen kleinen Kuchen mit 16cm Durchmesser gebacken, das Rezept ist für eine normale Springform)

2 Eier
125g Zucker
65ml Öl
75ml Mineralwasser mit Kohlensäure
1 gehäufter TL Backpulver
75g Mehl
50g gemahlene Haselnüsse

Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen, Öl und Mineralwasser dazu geben und das mit dem Backpulver gemischte Mehl unterheben (sieben ist sicher kein Fehler). Nüsse unterheben und in eine gefette Springform geben und bei 180°C ca. 25 Minuten backen.

200g Zartbitterschokolade hacken und
2 Becher Sahne aufkochen. Vom Herd nehmen und die gehackte Schokolade einrühren bis sie vollständig geschmolzen ist (notfalls mal kurz den Zauberstab reinhalten). Das Ganze gut kühlen.

300g TK-Himbeeren in einen Topf geben und aufkochen.
25g Speisestärke in etwas Wasser auflösen und mit
2EL Zucker zu den Himbeeren geben. Aufkochen lassen und immer weiterrühren bis es schön eingedickt ist.
Auf den abgekühlten Kuchen geben.

Wenn die Himbeermasse abgekühlt ist, die Schokosahne aus dem Kühlschrank nehmen und kurz mit dem Handrührgerät aufschlagen und dabei ein Päckchen Sahnesteif einrieseln lassen. Auf dem Kuchen verteilen und mit frischen Himbeeren verzieren. Ich habe noch ein bisschen weiße Schokolade drüber geraspelt und weil ich noch ein paar Stachelbeeren hatte, kamen die auch noch drauf, ist aber nicht nötig :-)

Zum Mittagessen waren wir bei meinen Eltern, aber Abends hatte ich irgendwie noch Lust auf was frisches und hab uns einen Salat gemacht.






für 2 Personen

1/2 Kopf Eisbergsalat
2 Frühlingszwiebeln
8 Minirispentomaten
1/2 Salatgurke
1 rote Paprika
1/2 Packung Feta (man hätte aber gut die ganze nehmen können, mein Mann hat sich noch mehr Käse reingeschnitten)
eine paar schwarze Oliven ohne Stein


für das Dressing

3EL Olivenöl
1EL Balsamico
1/2 TL Senf (mittelscharf)
1TL Zuckerrübensirup
1TL getrockneter Oregano
Salz und Pfeffer

Salatzutaten waschen, putzen und in mundgerechte Stücke schneiden, Zutaten für das Dressing gut vermischen und darüber geben. Fertig :-) (Ich weiß, Salat machen könnt ihr alle). Ich mag den Zuckerrübensirup grade ganz gerne im Dressing. Ist mal was anderes und schmeckt sehr fein.

Liebe Grüße,
Sandra



Sonntag, 14. Juli 2013

Schwedisch für Anfänger

Gestern Abend gabs bei uns schwedische Hackbällen nach Jamie Oliver (schon wieder, ich weiß...). Ich hab sie jetzt schon das zweite Mal gemacht und wir finden sie richtig gut. Ich schau beim bügeln ganz gern youtube-Videos. Meistens irgendwelche Kochsendungen. Anthony Bourdain, Lichter oder eben Jamie Oliver. Bei dem Video über swedish meatballs bin ich auch hängen geblieben. Das sah einfach zu lecker aus. Die Zutaten sind auch nicht außergewöhnlich und es ist wirklich schnell gemacht. Ich bin gestern selbst kaum zum essen gekommen, weil mein kleiner (14 Monate) sein Schälchen so schnell leergeputzt hat, dass ich gar nicht schnell genug nachfüllen konnte :-)






Zutaten für 4 Portionen

250g gemischtes Hackfleich
1 Bund frischer Dill
Salz und Pfeffer
4EL Sahne (ich hab mit Schmand gemischt, dann wurde die Soße etwas fester)
2 EL Preiselbeeren (aus dem Glas)
1 Becher Reis
1 kleiner Knollensellerie
einige Zweige Thymian
200g Blattspinat (ich hab tiefgekühlten genommen und vorher aufgetaut)

Sellerie schälen und in kleine Würfel schneiden und mit Salz, Pfeffer und Thymian und etwas Wasser in einem Topf garen. Parallel dazu den Reis nach Packungsangabe zubereiten. Das Hackfleisch mit Salz und Pfeffer und einem guten Esslöffel gehacktem Dill würzen und zu kleinen Bällchen formen. In einer Pfanne runderherum anbraten. Wenn sie gar sind, die Preiselbeeren dazugeben und mit der Sahne ablöschen und kurz einkochen lassen. Falls es zu dick wird, einfach noch einen Schuss Wasser zugeben. In der Zwischenzeit den Spinat putzen (spart man sich beim TK-Spinat) und gemeinsam mit dem weichgekochten Sellerie zum gekochten Reis geben. Alles noch mal abschmecken und anrichten. Ich hab zum Schluss noch einen Klecks Naturjoghurt darüber gegeben. Schmeckt sehr lecker dazu. Wir haben auch noch Preiselbeeren dazu gegessen. Die in der Soße sind zu wenig :-)

Einen guten Start in die neue Woche!
Sandra

Samstag, 13. Juli 2013

überall Schmetterlinge....

Heute habe ich ein bisschen gebastelt. In einer Zeitschrift habe ich wunderschöne Papierschmetterlinge entdeckt. Aufgezeichnet und ausgeschnitten aus sehr, sehr schöner Tapete. Naja, schöne Tapete hatte ich nicht zur Hand. Ich hab einen Block mit bunten Papieren, aber die fand ich alle recht langweilig im Vergleich mit der Tapete. Alte Zeitungen hab ich dagegen sehr viele, also viel meine Wahl eben darauf. Und ich hatte noch schönes Geschenkpapier von unserer Hochzeit vor fünf Jahren. Dann hab ich mich auf die Suche nach Schmetterlingen gemacht. Wenn ihr bei Google die Bildersuche anschmeißt, werdet ihr schnell fündig. Die Größe kann man ja beim Drucken anpassen. Meine sind ungefähr 8cm  breit. Ich hab die Schmetterlinge grob ausgeschnitten und mit Klebestift auf eine Zeitung geklebt. Ich hab versucht immer Buchstaben zu erwischen. Ab und zu sind ja auch Lücken im Text oder eine Werbeanzeige dazwischen. Einen habe ich auf das Geschenkpapier geklebt. Dann alle etwas antrocknen lassen (dann hat man es beim Ausschneiden leichter). Ausschneiden und in der Mitte falten. Ich hab meine einfach mit Stecknadeln an die Wand gepinnt. Passend zum bunten Schmetterling hab ich dann noch ein Stück von dem Geschenkpapier in einen Rahmen gesteckt.










Hoffe das gefällt :-)
Liebe Grüße,
Sandra

Freitag, 12. Juli 2013

ein ganz normaler Apfelkuchen...

Eigentlich backe ich unheimlich gern Cupcakes. Ich finde diese kleinen Törtchen einfach niedlich und vor allem vielfältig. Aber hin und wieder mag ich einfach einen stinknormalen Rührkuchen. Ob Kirsch, Apfel oder Zitrone ist dann eigentlich egal. Weil ich beim Einkaufen leckere Äpfel mitgenommen hab und die alten noch nicht leer sind, hab ich sie eben in einem Kuchen versteckt. Nicht mehr ganz so schöne Äpfel esse ich im Kuchen viel lieber als roh :-)







100ml neutrales Öl
150g Zucker
3 Eier
210g Mehl
1/2 Pck. Backpulver
2-3 Äpfel

Äpfel schälen und in kleine Stücke schneiden. Eier mit Zucker schaumig rühren, Öl dazu geben. Backpulver mit Mehl mischen und unterheben. Zum Schluss die Äpfel unterrühren und in eine gefettete Springform geben. Bei 180° ca. 45 Minuten backen. Kommt aber auf den Backofen an, also Stäbchenprobe machen :-)

Liebe Grüße und schönes Wochenende,
Sandra

Donnerstag, 11. Juli 2013

Mahlzeit! Maultaschen!

Heute Mittag gabs gebratene Maultaschen mit gebratenen Zwiebeln und Salat. Meine Männer waren zufrieden mit meinen Kochkünsten und mir hat es auch wirklich gut geschmeckt :-)










Aus Mehl, Salz, Eiern und Wasser einen Nudelteig herstellen. Zwiebel und Speck klein schneiden. Den aufgetauten Spinat ausdrücken und klein hacken. Das Brät aus der Bratwurst, Hackfleisch,  Sahne, Ei, Paniermehl, Spinat, Speck und Zwiebel gut vermischen und mit den Gewürzen abschmecken.
Den Nudelteig in 4 Stücke teilen und dünn ausrollen (ich hab bei meiner Nudelmaschine bis Stufe 5 durchgedreht, würde aber nächstes mal bis Stufe 6 drehen). Mit 2 Teelöffeln Häufchen von der Füllung darauf setzen, die Zwischenräume mit verquirltem Ei bestreichen und mit einer weiteren Nudelplatte abdecken. Zwischen den Häufchen gut andrücken und mit einem Teigrädchen auseinander schneiden. Die Maultaschen in kochendes Wasser geben und ca. 10 Minuten garen lassen. Dann mit kaltem Wasser gut abspülen damit sie nicht zusammen kleben. Jetzt kann man sie entweder wie ich noch anbraten, oder in Brühe servieren. Oder man schneidet sie in Streifen und brät sie mit Ei an. Ist bestimmt alles lecker :-)

Liebe Grüße,
Sandra