Montag, 30. Dezember 2013

Best-Blog-Award

Ok, jetzt wurde ich also  heute von Bene, Sonja, Tina und Jutta von http://derkochloeffelgehtrum.wordpress.com/  zum Best Blog-Award nominiert :-) Vielen Dank auf jeden Fall! Ich bin ja in der Bloggerei noch nicht so richtig angekommen und kenn mich auch nicht sonderlich gut aus und kenne auch wenige andere Blogger. Aber das kann sich ja noch ändern :-)


Hier eine kurze Erklärung, was hinter dem Award steht: Ziel ist es neue und noch unbekannte Blogs zu entdecken. Hierzu bekommt man 11 Fragen gestellt. Diese beantwortet man und überlegt sich 11 neue Fragen die man an 10 andere, neue und interessante Blogs stellt. Diese Fragen wurden an mich gestellt:

1. Was ist dein Lieblingsrezept?
Mmmh, das ist schwierig. Vielleicht der Pizzateig .Weil er sich toll vorbereiten lässt
und die Pizza wirklich genial wird :-)

2. Welche Vorsätze hast du für 2014?
Puh,Vorsätze sind so eine Sache. Anfang Januar ist man noch total motiviert und Ende Januar sind die
Vorsätze fast schon wieder Geschichte :-) Wie (vermutlich viele Frauen) würde ich dieses Jahr gerne ein
paar Kilo loswerden. Schwierig wenn man so gern kocht :-) Außerdem würde ich mir dieses Jahr gerne weniger
Sorgen machen und mich mehr an dem freuen was gut und schön ist. Allen voran an meiner Familie.

3. Wie kamst du auf die Idee zu bloggen?
Ich habe schon lange gerne Blogs angeschaut und mich inspirieren lassen. Mein Bruder hat mich spaßeshalber
immer wieder mal gefragt, wann ich denn endlich zu bloggen anfange. Irgendwann habe ich mich dann einfach
mal getraut :-)

4. Welcher ist dein Lieblings-Blog?Eigentlich habe ich keinen Lieblingsblog. Ich schaue gerne bei Fräulein Klein
 vorbei und auch bei Dani von flowers on my plate

5. Auf welches deiner Blog-Fotos bist du besonders stolz?
Auf dieses. Ich bin deswegen stolz drauf, weil ich nur ein paar Sekunden Zeit hatte noch schnell
ein Bild von den Cakes zu machen, bevor wir los mussten. Dafür ist es ganz gut geworden :-)

6. Welcher ist der schönste Kommentar den du bekommen hast?
"Einfach mal so. Du bist echt der Hammer" ;-) Danke!

7. Planst du einen Silvester-Post?
Bis jetzt ist nichts geplant.

8. Was macht dir beim Bloggen am meisten Spaß?
Am meisten Spaß macht mir das fotografieren :-)

9. Wie viele Sorten Plätzchen hast du in der Weihnachtszeit gebacken?
Ich denke es waren sieben Sorten. Plus Stollen.

10. Auf welches Saisonobst oder -Gemüse freust du dich am meisten?
Egal in welcher Saison? Am meisten freue ich mich nämlich auf die Erdbeeren ;-) Aber das dauert ja noch
eine Zeit.

11. Wie ist dein Blog Name entstanden?
Ich wollte gerne einen Namen der gleich ausdrückt dass es nicht nur ums Essen geht.Nudelholz und
Nadelkissen klang irgendwie rund. Ich habe auch schon die Abkürzung N&N gehört :-) Find ich auch nett.

Und hier sind meine Fragen an die nominierten Blogs:

1. Was ist dein Lieblingsgewürz?
2. Welches Rezept wolltest du schon immer mal ausprobieren?
3. Wie kamst du auf die Idee zu bloggen?
4. Welcher ist dein Lieblings-Blog?
5. Gibt es ein Familienrezept das du immer wieder kochst?
6. süß oder deftig?
7. Was ist dein liebstes Küchengerät/Utensil?
8. Was macht dir beim Bloggen am meisten Spaß?
9. Kochst du lieber alleine oder in einer kleinen Gruppe?
10. Auf welches Saisonobst oder -Gemüse freust du dich am meisten?
11. Wie ist dein Blog Name entstanden?

Nominiert habe ich die folgenden Blogs:

http://wirsindherzhaft.blogspot.de/

http://food-art-bento.blogspot.de/

http://gutentag.info/blog/

http://www.frollein-leni.com/

http://elkesklitzekleinewelt.blogspot.de/

http://dassuesseundderbittererest.com/

http://eatbakelove.de/blog/?

http://barafras-kochloeffel.blogspot.de/

http://www.karinsbackzauber.blogspot.de/

http://www.akimbackwahn.de/

 


Zwiebelbrot mit Speck

Als ich angefangen habe zu bloggen, habe ich mal geschrieben dass ich versuche jede Woche Brot selber zu backen. Seit unser Großer im Kindergarten ist, bekomm ich das aber zeitlich leider nicht mehr hin. Jetzt ist es eher alle 3-4 Wochen mal...Vorsatz fürs neue Jahr: Wieder regelmäßig Brot backen! :-)
Naja, ich dachte mein Sauerteig hat sich schon verabschiedet und ich wollte mal schaun wie es um ihn steht. Es stand sowieso ein Essen an, da habe ich mich mal wieder an ein Zwiebelbrot gemacht. Wer jetzt denkt "Sauerteig? Ich kauf mir lieber ne Brotbackmischung" darf trotzdem gerne weiterlesen :-) Ich denke mit einer Backmischung für Bauernbrot müsste es genauso lecker werden.




Rezept-pdf

135g     Haferflocken, grob
135g heißes Wasser

500g     Teig (Roggensauerteig)
250g     Mehl (Weizenmehl Type 1050)
100g     Mehl (Roggenmehl)
50g     Haferflocken, fein
2TL     Salz
1TL      Brotgewürz
ungefähr 180g     Wasser

3 Zwiebeln, fein gewürfelt
125g Speck, gewürfelt


Am Abend vor dem Backen wird der Sauerteig angesetzt. Dazu ca. 260g Roggenmehl, 260g Wasser und das Anstellgut vermischen und über Nacht gären lassen.
Der Speck wird in einer Pfanne ausgelassen, dann kommen die Zwiebeln dazu und werden angebraten. Abkühlen lassen.
Die 135g Haferflocken werden mit dem heißen Wasser verrührt und mindestens eine Stunde stehen gelassen.  Alle Zutaten jetzt in eine große Rührschüssel (am besten eine Küchenmaschine) geben und zu einem Teig verarbeiten. Dazu 3 Minuten langsam und anschließen 3 Minuten schnell kneten. Dann muss der Teig eine halbe Stunde ruhen. Anschließend das Brot formen und in einem Gärkörbchen 1,5-2 h gehen lassen. Den Backofen mit einem Brotbackstein auf 240°C vorheizen (nicht zu spät) und das Brot auf den Stein stürzen. Gut mit Wasser  besprühen (mit einer Sprühflasche) und evtl. noch ein paar Mal in den Backofen sprühen. Nach 20 Minuten die Temperatur auf 180°C reduzieren und ca. 40 Minuten weiterbacken. Wenn man von unten auf das Brot klopft und es hohl klingt, ist es fertig. Schmeckt lecker mit Butter zu Salat oder einfach pur :-)


Liebe Grüße,
Sandra

Montag, 23. Dezember 2013

Geschenke für die vorletzte Minute

Falls ihr auf die Schnelle noch ein kleines Geschenk für Omas, Opas, Onkel und Tanten braucht habe ich noch zwei Ideen für euch.
Im Adventskalender von unserem Großen war eine schöne Idee zum basteln. Eine Girlande/Spirale aus Karton die mit Herzen, Tannenbäumen und Sternen geschmückt wird. Finn hat alles alleine ausgeschnitten und ich durfte das Ganze noch zusammenbasteln :-) Mir gefällt sie sehr gut und ich hoffe den Beschenkten auch.




Die zweite Idee erfordert etwas mehr Material, ist aber ähnlich einfach umzusetzen :-) Wie wärs mit Eierlikör für die Verwandtschaft? Eier, Sahne, Korn und Zucker bekommt man heute und morgen noch.



Rezept-pdf

6 Eigelb
250g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
200g süße Sahne
250ml Doppelkorn


Die Eigelbe werden in einer Schüssel mit dem Puderzucker und dem Vanillezucker gut verrührt. Über einem Wasserbad wird das Ganze unter rühren ca. 5 Minuten erhitzt. Darauf achten das es nicht kocht. Dann werden die Sahne und der Korn hinzugefügt. Wiederum über dem Wasserbad 5 Minuten unter rühren erhitzen. Gegen Ende dieses Vorgangs merkt man wie der Likör dicker wird. Falls man das Gefühl hat der Likör ist nicht ganz cremig bzw. dass sich kleine Klümpchen gebildet haben, einfach einmal mit dem Zauberstab verquirlen. Noch heiß in Flaschen füllen.

Ich habe übrigens Puderzucker benutzt. Wird aber wohl beides funktionieren :-)

Ich wünsche euch allen eine gesegnetes Weihnachtsfest und eine schöne Zeit mit euren Lieben!

Ich werde mich wohl die nächsten Tage nicht so oft hier blicken lassen :-)
 
Liebe Grüße,
Sandra

Freitag, 20. Dezember 2013

Cranberry-Schokocookies

Gestern habe ich so nebenbei erfahren dass unser Großer heute ein Weihnachtsfrühstück im Kindergarten hat und er Plätzchen oder so was mitbringen soll. Unsere Plätzchenvorräte gehen aber schon schwer dem Ende zu und die noch übrig sind, sind auch nicht mehr so ansehlich (das kommt davon wenn man die Keksdose fallen lässt....).
Ich habe dann beschlossen schnell ein paar Cookies mit Finn zu backen. Da war er auch eine Weile beschäftigt und wir hatten was Vernünftiges zum mitnehmen :-) 
Geworden sind es dann Schokocookies mit zweierlei Schokolade und Cranberries. Die Cranberries musste ich dann gegen unseren Kleinen verteidigen. Hätte ich nicht aufgepasst, hätte der die ganze Packung gegessen! Vielleicht ist das mal eine gute Alternative zu Gummibärchen....




Rezept-pdf

für ca. 40 Stück

150g Margarine
100g Zucker
80g brauner Zucker
2 Pck. Vanillezucker
1 Ei
160g Mehl
20g Kakaopulver
¼ TL Salz
½ TL Backpulver
100g Cranberries
100g weiße Schokolade
50g Zartbitterschokolade


Die Schokolade hacken. Die Margarine mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig rühren. Dann das Ei unter schlagen. Mehl, Backpulver, Kakaopulver und Salz mischen und unterrühren. Zum Schluss die Cranberries und die Schokolade unterheben. Mit Hilfe von 2 Teelöffeln den Teig in kleinen Häufchen auf ein Backblech setzen (genügend Abstand lassen). Im vorgeheizten Backofen ca. 12-14 Minuten backen.

Liebe Grüße,
Sandra

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Quarkstollen

Wie versprochen gibt es heute das Rezept für die Stollenmuffins :-) Ich habe nur 4 Muffins gemacht (und gleich verschenkt) und den Rest zu einem großen Stollen geformt. Gestern konnte ich mich dann nicht mehr beherrschen und habe den großen angeschnitten. Dafür dass ich Stollen gar nicht mag, schmeckt mir der aber sehr gut :-)
Das Schöne daran ist, dass der jetzt nicht 4 Wochen im Keller liegen muss, sonder gleich gegessen werden kann.
Für die Muffins habe ich Papierchen von Ikea benutzt. Die waren eher breit und flach. Ich habe die Muffins aber auch schon in normalen Förmchen gebacken. Sieht auch sehr hübsch aus.



Rezept-pdf



500g Mehl
1 Pck. Backpulver
1 Ei
20g Speisestärke
1 Pck. Vanillezucker
4 EL Milch
200g Zucker
Saft und abgeriebene Schale einer halben Zitrone
einen Schuss Rum
Bittermandelaroma
125g gehackte Mandeln
30g fein gehacktes Zitronat
250g Quark
250g weiche Butter
250g Sultaninen
200-250g Marzipanrohmasse

150g Butter, geschmolzen
Zucker
Puderzucker


Das Mehl mit dem Backpulver in eine große Schüssel geben. Das Ei wird mit der Milch, der Speisestärke und dem Vanillezucker verquirlt. Die Mischung zum Mehl gießen. Zucker, Zitronensaft- und Schale, Rum, einige Spritzer Bittermandelaroma und die Mandeln dazu geben und etwas mit dem Mehl vermischen. Quark und Butter zugeben und zu einem klebrigen Teig vermengen. Zum Schluss werden die Sultaninen untergearbeitet. Jetzt kann man entweder einen großen Stollen formen, wobei das Marzipan zu einer Rolle geformt in der Mitte eingearbeitet wird, oder man formt Kugeln aus dem Teig in die jeweils eine kleine Marzipankugel eingearbeitet wird und bäckt sie in Muffinpapierchen. Der große Stollen braucht ca. 70-80 Minuten und die Muffins ca.  eine halbe Stunde bei 160°C (Umluft). Der Stollen läuft ziemlich breit beim Backen, also lieber hoch formen (oder versuchen ihn mit Alufolie in Form zu halten). Den fertigen Stollen (oder die Muffins) mit geschmolzener Butter einpinseln (ruhig zwei Mal) und mit Zucker bestreuen. Etwas einziehen lassen und nochmal buttern. Dann mit reichlich Puderzucker bestreuen und abkühlen lassen. Der Stollen schmeckt auch frisch schon sehr lecker, kann aber auch noch 1-2 Wochen im Kühlen durchziehen. Dazu einfach in Alufolie einwickeln, bzw. die Muffin in Zellophantütchen einpacken.

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Geschenkanhänger :-)

Puh, da versucht man sich keinen Stress zu machen, aber irgendwie kommt der von ganz allein. Da versucht man was schönes zu backen- und vergisst die Eier im Teig (das Ergebnis ist trotzdem lecker, aber natürlich ausbaufähig), versucht schöne Fotos zu machen- und bekommt es einfach nicht hin, bestellt Geschenke- und bekommt immer das Falsche geliefert. Kocht was- und alle sind der Meinung, das hast du schon mal besser hinbekommen.... Und zu allem Überfluss klopft schon die nächste Erkältung an die Tür! :-) Aber ansonsten gehts uns gut und ich habe gestern bis in den Abend die Weihnachtsgeschenkchen für die Erzieherinnen von unserem Großen fertig gemacht. In der Hoffnung dass niemand auf Nüsse allergisch ist, habe ich mal gebrannte Mandeln und kleine Stollenmuffins gemacht (das Rezept dazu bekommt ihr morgen). Für den Notfall gab es auch noch eine Tüte gebrannte Sonnenblumenkerne. Die sind fast genauso lecker :-) 
Letztes Jahr habe ich für meine Familie kleine Geschenke aus der Küche gehabt: Ketchup, Knäckebrot, Schokolade und andere Sachen. Dafür habe ich mir Geschenkanhänger gebastelt/gezeichnet die gestern wieder zum Einsatz gekommen sind. Ich dachte dass vielleicht der eine oder andere von euch auch Verwendung dafür hat und lade sie mal als pdf hoch. Anmalen müsstet ihr sie selbst, aber dann könnt ihr sie auch farblich an euer Geschenkband anpassen :-) Und Spaß machen tuts auch :-)








Hier zum downloaden:
die Wichtel in klein
die Wichtel in groß
der verschlafene Weihnachtsmann in klein
der verschlafene Weihnachtsmann in groß


Viel Spaß damit :-)
Liebe Grüße,
Sandra

Sonntag, 15. Dezember 2013

Donauwellen-Cupcakes

Gestern hatte ich mal wieder einen Anlass etwas zu backen. Die letzte Zeit gab es zum Kaffee einfach ein paar Plätzchen und fertig :-) Ich habe mich für Donauwellen-Cupcakes entschieden. Damit konnte ich vor Jahren schon bei meinem Mann punkten ;-) Damit es wenigstens ein bisschen weihnachtlich wird, habe ich mit weißer Kuvertüre ein paar Sternchen gespritzt. 
Meine Jungs haben die Cupcakes heute quasi als Mittagessen verputzt :-) Gehaltvoll genug sind sie ja...



Rezept-pdf

für 18 Stück

für den Teig:
300g Mehl
200g Zucker
3 Eier
3 TL Backpulver
225ml Milch
130ml neutrales Öl
2EL Kakaopulver
1 Glas Kirschen


für die Buttercreme:
400ml Milch
1 Pck. Vanillepuddingpulver
80g Puderzucker
250g Butter, (Zimmertemperatur)

für die Deko:
100g Zartbitterkuvertüre



Der Zucker wird mit den Eiern schaumig gerührt. Dann kommt das Öl dazu. Das mit Backpulver vermischte Mehl wird abwechselnd mit der Milch untergerührt.
Die Hälfte des Teiges wird in Papierförmchen verteilt, die andere Hälfte wird mit dem Kakaopulver gemischt. Jeweils 3-4 Kirschen auf dem hellen Teig verteilen und darauf den dunklen Teig geben. Im vorgeheizten Backofen (180°C) 15-20 Minuten backen. Für die Creme wird mit der Milch und dem Puddingpulver ein Pudding gekocht (evtl. schon am Vortag). Auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Damit sich keine Haut bildet, einfach ein Stück Frischhaltefolie direkt auf die Oberfläche legen. Die Butter (selbe Temperatur wie der Pudding) wird mit dem Puderzucker schaumig gerührt. Dann wird nach und nach der Pudding untergearbeitet. Die Creme wird auf die abgekühlten Cupcakes gespritzt. Die dunkle Kuvertüre schmelzen und nach belieben über der Creme verteilen und evtl. noch verzieren :-)


Liebe Grüße,
Sandra




Freitag, 13. Dezember 2013

Holzkerzen

Vor ein paar Tagen haben meine Mutter und ich in einem Schaufenster einen riesigen  Haufen dieser "Kerzen" gesehen. Die haben uns so gut gefallen, dass wir zu Hause gleich den Holzvorrat nach geeigneten Stücken durchsucht haben. Mama hatte ihre Kerzen schon lange fertig, da waren in meinen gerade mal die Löcher reingebohrt. Heute habe ich sie endlich fertig gemacht und jetzt stehen sie vor der Haustür und mir gefallen sie richtig gut :-) Sie sind so einfach zu machen, aber machen richtig was her. Alles was man dazu braucht, sind ein paar Scheite Holz, Schaschlikspieße und Karton in Orange. Vielleicht noch einen gelben und schwarzen Stift und eine Heißklebepistole.Ich habe ein paar Stoffreste darum gebunden, wer hat kann natürlich auch schönes Band nehmen :-)




Liebe Grüße,
Sandra

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Hackbällchen mit Tomatensauce

Gestern gab es bei uns mal wieder Spaghetti. Meistens mach ich die mit Hackfleisch- oder Tomatensauce. Gestern hatte ich aber Lust was anderes auszuprobieren (und die Hoffnung dass die Jungs hier mal wieder mehr Appetit entwickeln) und habe das Hackfleisch getrennt von der Sauce zubereitet. Leider hatte ich vergessen die Sauce anzudicken, aber geschmeckt hat es trotzdem sehr gut :-)




Rezept-pdf

für 4 Personen

Hackbällchen:

400g gemischtes Hackfleisch
1 Knoblauchzehe, gehackt
½ Zwiebel, fein gewürfelt
1 Ei
3 EL Semmelbrösel
Salz
Pfeffer
Paprikapulver


Sauce:
2 Dosen Tomaten in Stücken
½ Zwiebel, fein gewürfelt
2 TL Oregano
2 TL Basilikum
100ml Apfelsaft
Salz
Pfeffer
Zucker
Speisestärke zum andicken

125g Mozarella
etwa 50g Parmesan



Aus den Zutaten für die Hackbällchen eine Masse zubereiten und kleine Bällchen daraus Formen. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Bällchen rundum anbraten. Am besten die Pfanne einfach schwenken, dann bleiben die Bällchen schön rund. Anschließen kommen sie in eine ausreichend große Auflaufform. In der Pfanne wird dann die Zwiebel angedünstet. Die Kräuter dazugeben und etwas anrösten lassen. Mit dem Apfelsaft und den Tomaten aufgießen, erhitzen und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Die Speisestärke in Wasser auflösen und die Sauce damit andicken. Diese wird dann zu den Hackbällchen in die Auflaufform gegeben. Den Mozarella in dünne Scheiben schneiden und den Parmesan reiben. Beides über die Hackbällchen geben und bei 200-220°C backen bis der Käse knusprig ist.
Am besten passen dazu Nudeln, aber auch Reis ist sicher keine schlechte Wahl :-)


Liebe Grüße,
Sandra

Dienstag, 10. Dezember 2013

Ravioli mit Frischkäse und Spinat

Irgendwann vor kurzem hatte ich plötzlich das Bild von Ravioli mit Spinat im Kopf. Und das ging nicht mehr weg :-) Als ich unseren Großen zum Kindergarten gebracht habe, hab ich noch schnell in den kleinen Supermarkt geschaut der auf dem Weg liegt. Ich hatte gehofft dass ich da Ricotta finde. War nix, war ja klar. Ich habe dann ein Päckchen TK-Spinat mitgenommen (nach dem mir der frische schon öfter umgekippt ist weil ich ihn nicht schnell genug verarbeitet habe) und nach einer Alternative für den Ricotta gesucht. Letztlich habe ich einfach Frischkäse mitgenommen. Kann so schlecht auch nicht sein :-) Vor ein paar Tagen habe ich dann kurzerhand einen Nudelteig gemacht und angefangen eine Füllung zusammenzurühren. Da die im ungekochten Zustand schon ganz lecker war, hatte ich Hoffnung dass sie auch gekocht  noch genießbar sein wird. Ravioli gemacht, Sauce zusammengeschustert und Salat zubereitet. Und dann kam der Geschmackstest :-) 
Ich bin ja eine von denen die ständig nachfragt obs denn auch schmeckt. Zumindest bei meinem Mann :-) Aber dieses Mal musste ich mich vorher schon selber loben.Ich fand es totaaaaal lecker! Echt, ich war einfach begeistert was man aus so ein paar unscheinbaren Zutaten zaubern kann :-) Falls es jemand von euch ausprobiert, hoffe ich dass ihr es wenigstens halb so lecker findet :-) Sonst muss mit meinen Geschmacksnerven was nicht stimmen ;-) Nee, Geschmäcker sind verschieden, ich weiß.
 Achso, und man kann ja auch einfach fertigen Nudelteig nehmen. Dann spart man sich schon einiges an Arbeit :-)







Rezept-pdf

für 2-3 Personen

Nudelteig:
250g Mehl
1 gestr. TL Salz
2 Eier
4 EL Wasser


Füllung:
100g TK Spinat
20g Parmesan, frisch gerieben
200g Doppelrahm Frischkäse
1 Knoblauchzehe
Salz und Pfeffer

1 Eiweiß


Sauce:
1 Zwiebel
etwas Olivenöl
1 Dose gehackte Tomaten
2 EL Tomatenmark
2 EL Sahne
Oregano
Basilikum
Salz und Pfeffer
Zucker


Aus den Zutaten für den Nudelteig einen geschmeidigen Teig kneten und in Frischhaltefolie einwickeln. Bei Zimmertemperatur ca. eine halbe Stunde ruhen lassen.
Den Spinat auftauen und das Wasser rausdrücken. Mit dem Frischkäse, dem Parmesan und dem Knoblauch vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Der Nudelteig wird dünn ausgerollt (Nudelmaschine Stufe 6). Mit einem Teelöffel kleine Häufchen auf die Nudelplatte setzen, die Zwischenräume mit Eiweiß bestreichen und eine zweite Nudelplatte darüber legen. Um die Häufchen den Nudelteig festdrücken und mit einem Teigrädchen auseinander schneiden. In siedendem Wasser ca. 6 Minuten garen.
Für die Sauce wird die Zwiebel geschält, in kleine Würfel geschnitten und in etwas Olivenöl angeschwitzt. Tomatenmark und Dosentomaten zugeben und erhitzen.
Sahne hinzufügen und mit Kräutern, Salz, Pfeffer und etwas Zucker abschmecken.
Zusammen mit den Ravioli servieren.


Liebe Grüße,
Sandra

Montag, 9. Dezember 2013

Kartoffelwaffeln

Nach dem letzte Woche die Vorräte mal wieder zur Neige gingen und ich absolut keine Lust hatte bei Aldi wieder verzweifelt nach einem Parkplatz zu suchen (Donnerstags natürlich, und gibts da vor Weihnachten eigentlich was umsonst? Hab ich da was verpasst? (-;) , habe ich die Reste zusammen gekratzt und Kartoffelwaffeln gebacken. Meine liebe Schwägerin Maria hat mir mal den Tipp gegeben. Mein Mann war nach der Gartenarbeit ganz ausgehungert und total begeistert vom Essen :-) Er mag auch gerne normale Reibekuchen und Kartoffelpuffer und konnte sich mit dieser Variante gut anfreunden. Man spritzt auch nicht die ganze Küche voll und die Waffeln sind auch lange nicht so fettig wie die klassischen Reibekuchen. Die wird es jetzt bestimmt öfter bei uns geben :-)


Rezept-pdf

für 3 Personen
750g Kartoffeln
3 Eier
100g Mehl
2 kleine Zwiebeln
2 Karotten
2EL Schinken
Salz und Pfeffer
Muskat
etwas Fett für das Waffeleisen


Die Kartoffeln und Karotten schälen und fein reiben. Die Zwiebeln und den Schinken möglichst fein schneiden. Mit dem Mehl, den Eiern und den Gewürzen gut verrühren. Das Waffeleisen vorheizen (nicht volle Hitze) und den Teig darin knusprig ausbacken. Das dauert so 3-4 Minuten. Die fertigen Waffeln zum warmhalten in den Backofen geben. Sie schmecken lecker mit Apfelmus, Kräuterquark oder einfach Ketchup :-) und einem Salat.
 

Liebe Grüße,
Sandra



Freitag, 6. Dezember 2013

Butter-Croissant

Ich hoffe meine Schwägerin hat nichts dagegen, dass ich ihre Idee aufgefriffen bzw. nachgemacht habe :-)
Aber selbstgemachte Croissant klang einfach zu gut um es nicht mal auszuprobieren. An der Optik muss ich noch arbeiten, aber geschmacklich sind sie einwandfrei.Sogar Finn fand sie gut und der ist bei selbstgemachten Sachen, die er gekauft super findet eher kritisch. Allerdings machen sie pappsatt. Ist wohl doch etwas mehr Butter drin als beim Bäcker :-) Aber vielleicht kann man da auch noch Abstriche machen. Ich habe mit dem Teig um 17:00 Uhr angefangen und gegen 22:00 Uhr habe ich die gerollten, ungebackenen Croissant in den Kühlschrank gesteckt. Morgens aus dem Kühlschrank genommen und den Backofen vorgeheizt. Bis der heiß war, hatten die Teiglinge sich schon ein bisschen aufgewärmt. Dann mit dem Ei bestrichen, gebacken und wir konnten frische Croissant zum Frühstück genießen. Meiner Meinung nach immer noch am leckersten mit selbtgemachter Erdbeermarmelade. Meine Männer tendieren alle 3 eher zu Nutella. Naja, die Geschmäcker sind verschieden :-)





Rezept-pdf

für ca. 6 Stck.
250g Mehl
50g weiche Butter
30g Zucker
1/2 TL Salz
12g frische Hefe
115g kaltes Wasser
5g Milch
125g kalte Butter


Das Mehl mit dem Zucker, der weichen Butter, dem Salz und der zerbröckelten Hefe vermengen. In die Küchenmaschine geben und kneten. Dabei langsam Wasser und Milch zugeben. Der Teig sollte elastisch homogen sein und nicht mehr am Schüsselrand kleben. Etwa 6 Minuten lang kneten. Dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen. Das Rechteck in Frischhaltefolie legen und für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank legen.
Die 125g Butter werden in Scheiben geschnitten und auf einer Folie angeordnet. Folie darüber klappen und zu einer Platte rollen, die halb so groß wie die Hefeteigplatte ist. Ebenfalls in den Kühlschrank legen.
Nach den 2 Stunden legt man die Butter auf die eine Hälfte des Teiges, klappt diesen um, drückt den Rand fest zusammen und rollte die Platte rechteckig auf ca. 6mm aus. Dann falten man ihn wie einen Geschäftsbrief (ein Drittel einschlagen, den restlichen Teig darüber schlagen) wickelt ihn wieder in Folie und legt ihn für eine Stunde zurück in den Kühlschrank. Raus holen, wieder rechteckig ausrollen, wie einen Geschäftsbrief zusammenfalten, in Folie wickeln und eine Stunde in den Kühlschrank. Noch einmal wiederholen. Nach der letzten Stunde Ruhezeit den Teig aus dem Kühlschrank legen und rechteckig (ca. 5-6mm) ausrollen.
Dann werden lange Dreiecke daraus geschnitten und an der breiten Seite eingekerbt
Etwas auseinanderziehen und aufrollen. Jetzt gibt man die Croissant entweder zum gehen über Nacht in den Kühlschrank oder lässt sie 2 Stunden bei Zimmertemperatur gehen. Dann werden sie mit einer Mischung aus einem Eigelb, 7EL Wasser, einer Prise Salz und einer Prise Zucker bestrichen und im vorgeheizten Backofen 20-25 Minuten knusprig braun gebacken. Die Temperatur wird nach und nach auf 200°C reduziert.

Liebe Grüße,
Sandra

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Husarenkrapferl und Kokosmakronen

Nachdem ich hier grade zwei hustende und spuckende Zwerge zu Hause habe,ist meine Motivation zum Kochen nicht besonders hoch. Isst ja eh keiner :-) Plätzchen habe ich aber schon vor einer Weile gebacken und die Rezepte will ich euch natürlich nicht vorenthalten.
So oft hat man Rezepte in denen man nur das Eigelb braucht. Das sind auch meistens die besten und leckersten :-) Das Eiweiß will aber auch verarbeitet werden und ich habe mir jetzt zwei Rezepte zusammen gelegt bzw. umgerechnet  wo beides verbraucht wird. Es gibt natürlich noch viel mehr Rezepte ohne Eigelb, aber irgendwo muss man ja anfangen :-)




für die Husarenkrapferl
200g weiche Butter/Margarine
100g Zucker
2 Eigelb
Mark von einer Vanilleschote
1 Prise Salz
300g Mehl
80g gemahlene Haselnüsse

½ Tasse Puderzucker
150g Johannisbeergelee


Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren und die Eigelbe und das Vanillemark  zufügen.
Mehl, Salz und Haselnüsse mischen und nach und nach einarbeiten. Den Teig in einen Gefrierbeutel geben und einige Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank legen. Kleine Kugeln formen und mit einem Kochlöffelstiel Löcher reindrücken. Am besten klappt es wenn die Kugeln frisch gerollt sind und man den Kochlöffel beim drücken dreht. Bei 175°C auf der mittleren Schiene ca. 15 Minuten goldgelb backen. Die Plätzchen abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben. Das Gelee erwärmen und mit einem Teelöffel in die Vertiefung träufeln.




für die Kokosmakronen
2 Eiweiß
80g Zucker
50g Puderzucker
1 Pck. Vanillezucker
130g Kokosraspeln


Das Eiweiß steif schlagen und den Zucker, Vanillezucker und Puderzucker unterrühren. Zum Schluss die Kokosraspeln unterheben und kleine Häufchen auf ein Backblech setzen.
Bei 175°C ca. 15 Minuten backen.
Wer mag kann die Makronen jetzt noch mit dem Boden in geschmolzene Kuvertüre tauchen. Hat dann was von Bounty :-)

Ich hoffe hier sind bald alle wieder fit, dann kommt sicher auch die Motivation zurück :-)

Liebe Grüße,
Sandra


Montag, 2. Dezember 2013

Wirsing-Hähnchen-Pfanne

Vorgestern hieß es beim Kochen mal wieder improvisieren. Ich hatte am Vorabend ein Päckchen Hähnchenbrustfilet aus dem Gefrierfach genommen und gehofft, das mir dann was dazu einfällt :-) Ein bisschen Wirsing war noch da, ein Rest Lauch und 2 Karotten vom Suppengemüse, eine angefangene Paprikaschote. Klingt doch schon ein bisschen asiatisch, oder? Eine chinesische Gewürzmischung hatte ich auch mal bestellt, also war es schnell klar worauf das rausläuft (ich bin da leider noch nicht so kreativ). Den Jungs hats geschmeckt. Im Gegensatz zu gestern, da gabs Milchreis. Damit kann ich meine Kinder jagen, wirklich jagen. Komisch. :-)





Rezept-pdf

Für 3 Personen

400g ganze Hähnchenbrustfilet
¼ Kopf Wirsing
1 rote Paprikaschote
2 Karotten
¼ Stange Lauch
2 TL Chinagewürzmischung (z.B. hier)
7EL Sojasauce
100ml Wasser
Speisestärke zum binden
Evtl. Salz und Pfeffer
Sesamöl zum braten


Das Fielt wird in feine Streifen geschnitten. Das Gemüse putzen und ebenfalls in möglichst feine Streifen/Scheiben schneiden. Etwas Sesamöl in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch portionsweise knusprig anbraten. Rausnehmen und zur Seite stellen. In der Pfanne dann das Gemüse leicht anbraten, Fleisch und Chinagewürz dazu geben und mit Wasser und Sojasauce aufgießen. Köcheln lassen bis das Gemüse nur noch leicht knackig ist. Dann evtl. mit der in Wasser gelösten Speisestärke andicken und abschmecken. Dazu passen z.B. Reis, Glasnudeln oder Mienudeln.

Liebe Grüße,
Sandra

Samstag, 30. November 2013

Advents"kranz" und doch noch ein Kalender :-)

Als mein Mann die Tüten von Finns Kalender gesehen hat, meinte er "die sind ja so groß, da kannst du für mich ja auch noch was rein tun ;-)". Damit mir aber nicht die Lampe von der Decke fällt, weil der Kalender zu schwer wird, habe ich einfach noch einen gebastelt. Einen ähnlichen gab es letztes Jahr auch schon :-)


 



 Dann habe ich auch endlich unseren diesjährigen Adventskranz fertig gemacht. Naja, eigentlich nicht Kranz. Aber auch nicht Gesteck. Unseren Advents-Weinstock" vielleicht. Meine Eltern haben mir von einem Ausflug ein Stückchen von einem Weinstock mitgebracht. Mein Mann hat mir 4 kleine Löcher reingebohrt (er hatte Angst ich brech seinen Bohrer ab. tststs, würd ich nie machen :-)) und ich habe ganz einfache Kerzenhalter dran befestigt. Ein bisschen Deko, 4 Kerzen und fertig. 



Und beim Bilder durchsehen habe ich die Kränze von den letzten beiden Jahren gefunden :-) Letztes Jahr war ganz ok. Aber was mich 2011 geritten hat? Keine Ahnung... Aber schön bunt ist er doch, oder? ;-)




Liebe Grüße und einen schönen ersten Advent!
Sandra



Freitag, 29. November 2013

gebrannte Mandeln

Dass mich Schupfnudeln mit Sauerkraut immer an Weihnachtsmarkt erinnern, habe ich ja schon geschrieben :-) Der zweite Duft der unbedingt zum Weihnachtsmarkt gehört, ist der von frischen gebrannten Mandeln. Die kann man, wie die Schupfnudeln, auch ganz einfach zu Hause selber machen. Und dann sind sie wirklich absolut frisch und super lecker :-) Es ist nur schwierig nicht alle auf einmal zu essen. Am besten in großer Runde verteilen, das macht es leichter :-)





Rezept-pdf

200g ganze Mandeln mit Haut
150g Zucker
120ml Wasser
1 Päckchen Vanillezucker
etwas Zimt


In einer Pfanne das Wasser mit dem Zucker, dem Vanillezucker und dem Zimt aufkochen lassen. Dann werden die Mandeln dazugegeben und das Wasser bei hoher Hitze verkocht. Ab und zu umrühren. Wenn der Dampf weniger wird öfter  rühren. Sobald der Zucker anfängt zu karamellisieren (das riecht man), wird die Temperatur runtergedreht. Unbedingt die ganze Zeit weiterrühren. Nach und nach werden die Mandeln immer trockener und der Zucker haftet daran. Er ist aber immer noch hell und nicht karamellisiert. Wenn die Mandeln trocken und bröselig sind, wird die Temperatur wieder erhöht. Immer weiterrühren. Jetzt karamellisiert der Zucker und bildet eine dünne, glänzende Zuckerschicht um die Mandeln. Wenn es soweit ist, die Mandeln aus der Pfanne auf ein Backpapier schütten und mit einem Löffel auseinander brechen. Das wichtigste ist das rühren. Lieber zu früh anfangen und zu viel rühren. Sonst kann es passieren dass man einen Klumpen zu stark karamellisierten Zucker mit verbrannten Mandeln hat :-)

Liebe Grüße,
Sandra

*edit* was mir noch eingefallen ist, um die Pfanne wieder sauber zu bekommen: Einfach mit Wasser füllen und stehen lassen bis der Zucker sich aufgelöst hat. Bloß nicht anfangen zu schrubben :-)

Mittwoch, 27. November 2013

Adventskalender

Gestern Abend habe ich es endlich geschafft, den Adventskalender für unseren Großen fertig zu machen. Naja, fast fertig. 5 Tütchen warten noch auf ihre Füllung (das hat Finn natürlich innerhalb der ersten 30 Sekunden bemerkt).
Trotzdem kam er ganz gut an und ich habe ja auch noch ein paar Tage Zeit zum befüllen :-)
Gesamtkosten ohne Füllung ungefähr 2,50 Euro. Damit kann ich leben :-)









Nach den Tütchen musste ich etwas suchen. Irgendwie gibt es fast nur noch Plastik-Butterbrottüten. Schade eigentlich. Die Klammern habe ich bei tedi gefunden. 20 Stck. für einen Euro. 
Die Schnur nennt sich Wurstgarn und ist auch super zum Geschenke einpacken oder für Geschenkanhänger, oder, oder, oder :-) Gibt es z.B. hier. Kann man natürlich auch zum Rouladen wickeln nehmen oder so :-)
Die Sterne habe ich mit einem Papierstanzer gemacht. Meiner wurde mal aus Amerika mitgebracht. Einen ähnlichen gibt es z.B. hier 
Die Zahlen habe ich einfach mit Edding aufgemalt :-) 
Mehr Kalender wird es bei uns dieses Jahr wohl nicht geben. Außer es überkommt mich noch beim Einkaufen :-)

Liebe Grüße,
Sandra

Dienstag, 26. November 2013

Wirsing-Hack-Rolle

Weder mein jüngerer Bruder noch ich können uns daran erinnern, ob es bei uns jemals Wirsing gab. Blumenkohl, Rosenkohl, Spinat...ja, aber Wirsing? Bei meinem Mann gab es das aber wohl öfter und so hat dieses Gemüse auch bei uns Einzug erhalten. Meistens kochen wir den Wirsing einfach in Salzwasser und essen ihn mit ein bisschen Butter. Zu Fisch oder Kotelett oder so. Mein Bruder hatte mir aber etwas von Hackfleisch und "füllen" erzählt und das hatte ich noch im Kopf. Rezept gesucht und gefunden. Etwas abgewandelt und fertig war ein sehr leckeres Abendessen. Deswegen wurden auch die Bilder nicht so toll. Abends ist es hier so schummrig, da muss man nach ein bisschen Licht suchen. Wird Zeit für neue Leuchtmittel (Glühbirnen sagt man scheinbar nicht mehr...) :-)




 Rezept-pdf

für 4 Personen
Wirsing, einige große Blätter
1 altbackenes Brötchen
oder etwas Paniermehl
500g Hackfleisch
1 Zwiebel
1  Ei
Salz und Pfeffer
6 Scheiben Schwarzwälder Schinken (ca. 70g)


Die Wirsingblätter waschen und anschließend einige Minuten in Salzwasser blanchieren. Aus Hackfleisch, Zwiebel, Ei und dem Brötchen (vorher einweichen) einen Teig zubereiten (wie für einen Hackbraten). Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ein Stück Alufolie mit Öl bepinseln, darauf den Hackfleischteig rechteckig "ausrollen" und den Schinken darauf verteilen. Darauf dann die Wirsingblätter legen. Mit Hilfe der Alufolie den Teig zusammen rollen (nicht mitbacken). Ein Backblech mit Backpapier auslegen, die Rolle darauf legen (offene Seite nach unten) und bei 200°C ca. 1 Stunde braten. In Scheiben schneiden und servieren.
Wenn Reste bleiben, die Scheiben am nächsten Tag in der Pfanne anbraten. Oder einfach kalt essen. Schmeckt auch sehr gut :-)


Liebe Grüße,
Sandra




Montag, 25. November 2013

flammende Herzen und Duftsterne

Letzte Woche habe ich noch mal ein paar Plätzchen gebacken. Damit auch was schokoladiges dabei ist, hab ich mal an "flammende Herzen" gewagt. Mal abgesehen davon, dass ich mir beim spritzen fast die Handgelenke gebrochen habe (ich übertreibe ein bisschen...) sind sie wirklich gut geworden und vor allem sehr lecker. Allerdings werde ich das nächste Mal einach kleine Taler aus dem Teig formen. Das schmeckt genauso gut,  sieht auch hübsch aus und ist weniger anstrengend :-) 

 

Rezept-pdf

für ca. 25 Stück
250g weiche Butter
150g Puderzucker
4 Eigelb
300g Mehl
1 Pck. Vanillezucker
100g Kuvertüre (Zartbitter oder Vollmilch)
50g Sahne
50g Nougat
100g Kuvertüre zum verzieren


Die Butter mit dem Zucker und dem Eigelb schaumig rühren. Das Mehl langsam zugeben und kurz aufschlagen. Den Teig in einen Spritzbeutel füllen und mit einer Sterntülle "Herzen" auf ein mit Backpapier belegtes Backblech spritzen.
Im vorgeheizten Backofen bei ca. 150°C goldgelb backen.
Die Sahne aufkochen. Die Kuvertüre klein hacken und in die kochende Sahne geben. Rühren bis die Kuvertüre sich aufgelöst hat. Sobald die Kuvertüre abgekühlt ist, Nougat dazugeben und gut verrühren. Mit dieser Creme die ausgekühlten Plätzchen bestreichen und zusammensetzen.
Die übrige Kuvertüre im Wasserbad schmelzen, die Flammenden Herzen eintauchen und auf einem Backpapier (damit sie nicht festkleben) auskühlen lassen. Bis zum Verzehr in einer Blechdose aufbewahren.


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Damit es, auch wenn der Backofen nicht gerade mit Plätzchen beladen ist, schön weihnachtlich riecht, habe ich Duftsterne "gebacken". Aus Zimt und Apfelmus. Die Idee habe ich bei chefkoch.de im Forum gefunden.





 Einfach 2 Gläser Zimt (je 40g) mit ungefähr 170g (lieber erst ein bisschen weniger)Apfelmus zu einem Teig verkneten. Ich habe noch einen Teelöffel Lebkuchengewürz untergemischt, aber davon riecht man nicht viel. Den Teig zwischen Frischhaltefolie ausrollen und Sterne ausstechen. Die kann man jetzt 2-3 Tage trocknen lassen. Ich habe meine immer beim vorheizen und abkühlen in den Backofen geschoben, da waren sie recht schnell trocken. Wer mag macht vorher noch ein Loch rein, dann hat man schöne Geschenkanhänger :-) Zum verzieren habe ich einen Rest Eiweißglasur genommen. Die war zum essen schon zu alt, aber als Deko gerade recht. Alternativ kann man auch einen Plusterstift nehmen, der hält auch besser.

Liebe Grüße und einen schönen, sonnigen Tag!
Sandra