Montag, 22. Mai 2017

Weltraumgeburtstag!


Hallo zusammen!
So wie es aussieht hat es der Sommer ja jetzt endlich geschafft :-) Dieses auf und ab ist ja doch ganz schön anstrengend. An einem Tag holt man sich nen Sonnenbrand und drei Tage später schneit es. Verrückt. Wir waren froh und dankbar dass es letzte Woche auch ein paar Tage richtig schön war. Unser Mittlerer hat nämlich seinen ersten richtigen Kindergeburtstag gefeiert und zur Weltraumparty eingeladen :-) Das Wetter war wirklich perfekt, nicht zu heiß sondern richtig schön sonnig und warm genug um auch ein bisschen mit Wasser zu panschen. Ich hab ganz viele Bilder gemacht und trotzdem nicht geschafft alles zu fotografieren. Die tollen Raketen die mein Mann mit den Kinder gebaut hat sind z.b. leider auch nicht dabei. Aber vielleicht reich ich die noch nach wenn wir sie nochmal abschießen. Liam durfte 6 Kinder einladen, mit ihm und Finn waren es dann 8 und das war eine richtig schöne Gruppe. Vielleicht lag das aber auch daran, dass 3 Mädels dabei waren :-) Die sind doch nicht so wild. Wir haben alle Kinder vom Kindergarten geholt und gleich mit dem Mittagessen gestartet. Ich hab lange überlegt was ich kochen kann, was allen schmeckt und letztlich gab es dann einfach Brotzeit. Die Kinder waren alle nicht sehr hungrig weil ja auch schon morgens im Kindergarten gefeiert wurde. Da gab es übrigens Zitronenkuchen, eine Box mit Gemüse, eine mit Obst und ein paar Brezeln. Es soll ja auch Kinder geben die keinen Kuchen mögen :-) (könnte meinen nicht passieren). 
Mit Finn zusammen habe ich versucht ein paar Planeten zu malen und ein Ufo gab es auch noch. Als ich den Tisch gedeckt habe, fand ich es noch nicht weltraummäßig genug weil alles so hell war. Ich hab dann in meiner Stoffkiste noch ein Stück dunkelblauen Jersey  gefunden. Der wurde dann als Tischdecke benutzt und mit Sternchen von der Weihnachtsdeko bestreut. Passt :-)





Wir hatten Babybel in rot und gelb, also Mars und Mond :-) Am besten gingen aber die Raketen aus Wiener, Paprika und Karottenfeuer. Zum Nachtisch gab es Obstraketen und glibbrigen Wackelpudding den die Kinder mit den Fingern essen durften :-)



Nach dem Essen wurden dann erstmal die Geschenke ausgepackt und dann ging es nach draußen um die Ausbildung zum Astronauten zu absolvieren.

Bevor die Kinder kamen hatte ich im Garten zehn "Meteoritenstücke" versteckt. Das waren kleine Kartoffeln in Alufolie gewickelt. Die galt es jetzt zu suchen und sicher in den Metallboxen zu verwaren.
 


Danach mussten die Kinder Gesteinsproben bergen, die leider bei einem Shuttleunfall verloren gingen und in einem Nest voller Alieneier gelandet sind :-) Dafür habe ich eine Packung Gelkugeln gekauft, sie mit Wasser vollsaugen lassen und Trommelsteine darin versteckt. Diese glitschigen Kugeln waren auch später noch ganz beliebt bei den Kindern.



 Für das Gleichgewichtstraining mussten die Kinder mit einem Säckchen auf dem Kopf 5 Mal auf dem Trampolin hüpfen. Gar nicht so einfach.


Dann gab es noch den Meteoritenlauf. Die Meteoritenbrocken mussten wie beim Eierlauf auf Löffeln über eine bestimmte Strecke transportiert werden.
 

 Das Shuttle ist natürlich bei dem Unfall beschädigt worden und die Kinder mussten es wieder reparieren. Hier haben sie mit viel zu großen Gummihandschuhen erst die Unterlegscheibe auf die Schraube gefädelt und dann noch eine Mutter drangeschraubt. Nachdem sie das geschafft hatten waren sie zum Astronauten ausgebildet und haben ihren Ausweis bekommen.






Während David mit ein paar Kindern große Raketen gebaut hat, haben die anderen Seifenblasen gemacht, sind Trampolin gesprungen usw. Wer Lust hatte konnte mit mir eine kleine Strohhalmrakete bauen. Die fliegen auch toll :-) Danach gabs dann noch Kuchen. Ich hatte einen Marmorkuchen gebacken und Zitronensterne. Der Marmorkuchen wurde mit Buttercreme und ein bisschen Fondant zum Mond. Ein paar Tage vor der Feier hatte ich noch Grissini gebacken und mit Schokolade und verschiedenen Zuckerstreuseln verziert. Ich hatte auch Brause-Ufos und Milkyways. Leider habe ich aber ganz vergessen die auf den Tisch zu stellen... 
  






So, und das wars dann auch schon :-) Ich hoffe ihr seid nicht erschlagen von der Bilderflut.
Es war ein richtig toller Geburtstag mit ganz tollen Kindern! Und ich war so froh dass David frei hatte :-) Alleine hätte ich es sicher nicht hinbekommen. Jetzt schauen wir mal wie der nächste Geburtstag vom Großen wird :-) Das soll wohl ein Legogeburtstag werden...

Ganz liebe Grüße!




Donnerstag, 23. März 2017

Chocky Rocks


Hi ihr Lieben!
Grade sitz ich hier mit Emma auf dem Schoß und drei wilde Jungs stürmen durchs Haus. Nachdem unser Großer jetzt fast 2 Wochen nicht in der Schule war, hat er etwas Nachholbedarf was Besuche von Freunden angeht :-) Damit es hier dann wenigstens halbwegs passabel aussieht, wirbel ich dann vorher nochmal schnell durchs Haus. Wer weiß was die Kinder sonst zu Hause erzählen... Hier sieht es leider nicht immer so ordentlich aus, aber irgendwie kommt man mit den 3 Krümeln doch auch schnell an seine Grenzen. Und die kleine Maus hält mich auch schon ganz schön auf Trab. Noch keine neun Monate alt, aber wirbelt hier schon rum wie ein Tornado :-) Mit ihrem feuerroten Lauflernwagen flitzt sie durchs Wohnzimmer, zieht an sämtlichen Kabeln, kaut an allem was erreichbar ist und macht uns so viel Spaß :-) Wenn sie jetzt noch lernt sich abends ihr Bäuchlein richtig voll zu essen, damit die Mama mal wieder ein paar Stunden am Stück schlafen kann... Aber das bekommen wir auch noch hin, ganz sicher.
Meine letzten Backaktionen waren zwar lecker, aber ich hab einfach keine schönen Fotos hinbekommen. Muss ich wohl nochmal machen:-)
Im Kindergarten werden wieder Ostereier verziert und da musste ich dringend 2 Eier auspusten. Zum verwerten der Eier hab ich dann auch gebacken. Chocky Rocks. Das sind wohl Kekse aus Australien. Aber egal woher sie stammen, sie schmecken total lecker und sind ganz einfach zu machen.
Und weil das Wetter ja wieder etwas freundlicher ist, konnte ich draußen fotografieren. Da hab ich die Blümchen gleich mitgeknipst. Wir haben grade den ganzen Garten voller Primelchen, leider weniger als letztes Jahr. Da sind ein paar dem Vertikutierer zum Opfer gefallen...






 Rezept-pdf

für ca. 50 Kekse
2 Eier
300g Cornflakes
350g Mehl
250g Butter/Margarine
180g  Zucker
100g Rosinen
100g geraspelte Zartbitterschokolade
½ Packung Backpulver
3TL Vanillezucker
1 Prise Salz


Aus Margarine/Butter, Eiern, Zucker, Vanillezucker, Salz, Backpulver  und Mehl stellt ihr einen Rührteig her. Dazu gebt ihr dann die geraspelte Schokolade und die Rosinen und rührt sie gut unter. Zum Schluss müssen noch die Cornflakes untergehoben werden. Das ist ein bisschen schwierig, weil der Teig recht zäh ist. Aber mit etwas Geduld und einer ausreichend großen Schüssel klappt das schon :-)
Dann setzt ihr mit Hilfe eines Löffels Häufchen auf ein (insgesamt 3) Backblech. Die hatten bei mir einen Durchmesser von ungefähr 4cm und waren etwa 3cm hoch. Diese backt ihr dann 15-20 Minuten bei 180° (Umluft) goldbraun. Abkühlen lassen und genießen :-)



Hoffentlich bis bald! 



Donnerstag, 19. Januar 2017

Amarettini


Hallo zusammen!
Lange ist es her seit ich mich hier hab blicken lassen. Schön dass du trotzdem noch vorbeischaust :-) Mittlerweile ist unsere Prinzessin fast 7 Monate alt und wir lieben sie heiß und innig :-) Unseren kleinen Sonnenschein. Sie ist wirklich ein extrem liebes, pflegeleichtes Kind und trotzdem kostet sie viel Kraft, Nerven und Zeit. Aber dass ist ja auch richtig so. Und die großen Brüder wollen eben auch nicht zu kurz kommen, da muss man Prioritäten setzen. Leider bleibt da fürs bloggen, fotografieren, nähen usw. nicht soviel Zeit bzw. Kraft übrig und das wird weit nach hinten gestellt. Der Große hatte zischendurch auch das Gefühl zu kurz zu kommen und so versuchen wir alles auszubalancieren und jedem die Aufmerksamkeit zu schenken die er verdient hat. Aber die Mama braucht zwischendurch auch mal wieder etwas woran sie sich freuen kann :-) Und deshalb bin ich wieder hier. Großartig Backen und Kochen tu ich im Moment nicht. Zumindest nicht so wie sonst. Ich versuche grade die letzten überflüssigen Pfunde loszuwerden und bis jetzt klappt es ganz gut und ich bin noch motiviert. Der Sommer gehört mir! :-) Nebenbei hab ich noch das 30 Day Shred Programm angefangen. Ich bin heute zwar erst bei Tag 4 aber ich habe fest vor das durchzuziehen. Mal sehen was der innere Schweinehund dazu sagt :-) Sooo, jetzt gibts aber doch noch ein kleines Rezept für euch. Denn was Süßes zwischendurch muss auf jeden Fall mal sein. Ich liebe diese kleinen Kekschen, vor allem zum Espresso! Mmmh!





Rezept-pdf

für ca. 100-120 Kekse
 
2  Eiweiß
100g Zucker
ein paar Tropfen Bittermandelaroma
200g gemahlene Mandeln
100g Puderzucker 


Zuerst schlagt ihr das Eiweiß steif und lasst dabei nach und nach den Zucker einrieseln. Dann rührt ihr das Aroma unter und vermischt gründlich den Puderzucker mit den gemahlenen Mandeln. Diese Mischung hebt ihr dann vorsichtig unter den Eischnee. Jetzt könnt ihr mit einem Spritzbeutel und einer Lochtülle ca. haselnussgroße Häufchen auf das Backblech spritzen. Oder ihr füllt die Masse einfach in einen Gefrierbeutel, schneidet eine Ecke ab und spritzt damit die Häufchen. Funktioniert auch gut :-)
Der Backofen wird auf 160° (Umluft) vorgeheizt. Die Kekse brauchen ca. 20 Minuten bis sie eine schöne Farbe haben. Je nach Größe und Backofen auch länger oder kürzer.
Abkühlen lassen und in einer Dose aufbewahren (die halten bei uns aber nie lange :-)) 


die allerliebsten Grüße!
 



Dienstag, 13. September 2016

Laugenkonfekt

Hallo ihr Lieben!

Ja, wir leben noch! :-) Mit Baby, Feriengelangweilten Kindern, einem Fotoprogramm das zwischenzeitlich den Geist aufgegeben hat und dem üblichen Schlafmangel kommt das bloggen leider zu kurz. Dabei bin ich grad ständig neue Sachen am ausprobieren. Durch Pinterest und eine backbegeisterte Schwägerin bin mittlerweile sogar ich auf Slavas Blog gelandet. Die Frau macht wahnsinnig leckere und einfache Sachen. Ich hab mich mal an ihre Laugenbrötchen gewagt und beim nächsten Mal einfach Laugenkonfekt draus gemacht. Funktioniert wunderbar und die kleinen Teilchen sind total lecker und ganz schnell verputzt :-)
Das Originalrezept findet ihr hier



Rezept-pdf

520g Mehl 405
200ml Wasser, warm
110ml Milch, warm
1/2Würfel frische Hefe
1EL zimmerwarme Butter
2TL Zucker
2TL Salz

Für die Lauge:
1l Wasser
50g Kaisernatron

verschiedene Körner (Mohn, Sesam, Kürbis, Sonnenblume...)
Meersalz


Zuerst  löst ihr die Hefe zusammen mit dem Zucker im warmen Wasser auf. Dann kommt die Milch dazu. Mit Mehl, Salz und Butter vermischen und alles 4-5 Minuten verkneten. Aus dem Teig formt ihr ca. 12cm lange und 3cm dicke Stangen. Diese lasst ihr eine halbe Stunde gehen. In der Zwischenzeit kocht ihr das Wasser, nehmt es vom Herd und rührt das Natron ein. Vorsicht, schäumt! Auf kleiner Flamme wieder auf den Herd. Es soll heiß sein, aber nicht mehr kochen.
Die Stangen werden kurz in die Lauge gegeben und ein paar Mal gedreht. Rausnehmen und in 4 Stücke schneiden. Die drückt ihr dann in die gewünschten Körner und legt sie auf ein Backblech. Das Salz wird nur drüber gestreut. Die Teilchen werden dann bei 190° (Ober-Unterhitze, vorgeheizt) ca. 15-20Minuten gebacken. Die braune Färbung zeigt sich erst gegen Ende der Backzeit. Das Konfekt schmeckt auch noch am nächsten Tag sehr gut.
 

Allerliebste Grüße,





Freitag, 8. Juli 2016

Einfaches Mobile


Hallo ihr Lieben!

Hier melde ich mich mal wieder zurück :-) Mit 8 Tagen Verspätung und einer extrem langen und anstrengenden Geburt (keine Details :-) , dass könnte die Lust aufs Kinder kriegen schmälern) konnten wir am 28. Juni gegen 14:00 Uhr unsere kleine Tochter Emma Fee endlich in den Armen halten. Und sie war absolut jede Anstrengung wert! :-) Bisher ist sie ein zufriedener kleiner Engel und lässt ihrer Mama viel Zeit zum ausruhen. 
Als Gegenleistung habe ich ihr dafür ein Mobilé gebastelt :-)




 
 Viel hatte ich nicht da und die Motivation mich an die Nähmschine zu setzen und Herzchen, Wölkchen oder Sternchen zu zaubern, war verschwindend gering. Im Baumarkt (mein erster Ausflug) hab ich eine Päckchen Faltpapier mitgenommen und mich gleich ganz fleißig ans Falten gemacht. Schmetterlinge solltens werden. Die wurden auch wunderschön, nur mit dem Aufhängen wollte es nicht so klappen, wie ich es mir vorgestellt hab. Dann eben Schiffchen. Die kommen zumindest bei den großen Brüdern gut an. Zum Aufhängen habe ich einfach aus dickem Draht einen Ring geformt und mit Wolle umwickelt. An drei Stellen Nähgarn angeknotet und versucht den Ring möglichst waagerecht aufzuhängen. Bei den Schiffchen habe ich mit der Nadel von unten durch die Spitze gestochen und den Faden mit einigen Knoten fixiert. Alle Schiffchen spiralförmig am Ring befestigen und schon habt ihr eure günstige, quietschbunte, geräuscharme Baby-Beschäftigungstherapie ;-) Mal schauen wann Emma sie entdeckt...



Ganz liebe Grüße,

Mittwoch, 4. Mai 2016

Rhabarberkuchen mit Baiser

So, ich dachte ich lasse euch mal nicht zu lange auf das nächste Rezept warten :-) Wenn ich schon eins hab und diesmal auch an Fotos gedacht hab... Bei meinem Ausflug zum Markt hab ich nämlich auch Rhabarber gekauft :-) Der war sonst überall gleich ausverkauft und ich hab mich sehr gefreut dass es da welchen gab. Ich liebe nämlich Rhabarber. Bis jetzt hab ich keinen im Garten weil ich gelesen hab, dass der erst im zweiten Jahr wirklich geerntet werden kann. Und dafür bin ich zu ungeduldig ;-) Aber jetzt hatte ich ja welchen und hab ihn fast sofort in einem leckeren Kuchen versteckt. 




Rezept-pdf

für eine Springform 26-28cm
135g zerlassene Butter
135g Zucker
1Pck. Vanillezucker
2Eier
2Eigelb
165g Mehl
1 Prise Salz
65g Speisestärke
1TL Backpulver

1kg Rhabarber
135g Zucker
65g gemahlene Mandeln
2TL Zitronensaft
2 Eiweiß


Zuerst wascht ihr den Rhabarber und schneidet ihn anschließend in 1-2cm breite Stücke.  Für den Teig verrührt ihr die zerlassene Butter mit Vanillezucker und Zucker und gebt nacheinander die Eier und das Eigelb dazu. Mehl, Speisestärke, Salz und Backpulver mischen und ebenfalls unterrühren. Den Teig gebt ihr in eine gefettete Springform und verteilt ihn gleichmäßig darin. Darauf kommt jetzt der Rhabarber und dann stellt ihr den Kuchen für 25-30 Minuten in den vorgeheizten Backofen (180°C Umluft). In der Zwischenzeit schlagt ihr das Eiweiß mit dem Zitronensaft steif und gebt dabei nach und nach den Zucker dazu. Zum Schluss hebt ihr noch die gemahlenen Mandeln unter und verteilt den Guss auf dem gebackenen Kuchen. Den stellt ihr dann nochmal für ca. 20 Minuten in den Ofen bis das Baiser schön knusprig ist. Am selben Tag serviert habt ihr eine knackige Kruste, einen Tag später ist der Kuchen durchgezogen und das Baiser weich (aber fast noch leckerer).
 

Ganz liebe Grüße,

Montag, 2. Mai 2016

Spargeltarte

Hallo zusammen! Ich hoffe ihr seid alle fit und konntet euer Wochenende genießen. Mich hat leider wieder der nächste Infekt erwischt. Ich glaub das hört gar nicht mehr auf... Immerhin war ich am Freitag fit genug um zum Wochenmarkt zu laufen und den schönsten Kopfsalat der Welt zu kaufen :-) Der helle Wahnsinn :-) Aber um den gehts heute nicht. Die Spargelsaison ist ja im vollen Gange und ich konnte mich auch nicht dagegen wehren. Den weißen gab es ganz klassisch mit Kartoffeln und Sauce Hollandaise, da kann man nichts verkehrt machen. Beim grünen dachte ich erst an Suppe, dann an Salat. Letztlich wurde es dann eine Tarte und ich denk das war keine schlechte Entscheidung :-) Sehr einfach und sehr lecker.  
Meine Form ist übrigens ca. 18x26cm. Dürfte aber auch ein bißchen größer sein.



Rezept-pdf

für 4 Personen
für den Teig:
250g Mehl
1 Prise Salz
150g kalte Butter
1 Ei
Butter und Mehl für die Form


für den Belag:
500g grüner Spargel
50g Katenschinken (Würfel)
50g Kochschinken (Würfel)
3 Eier
100g Schlagsahne
100g Creme fraîche
80g geriebener Emmentaler
Salz
Pfeffer
Muskat





Zuerst hackt ihr die Butter in kleine Würfel und knetet sie mit den anderen Zutaten zu einem Teig. Diesen lasst ihr dann für eine Stunde im Kühlschrank ruhen (ich hab ihn schon einen Tag vorher gemacht, klappt auch super).
Für die Füllung müsst ihr zunächst den Spargel im unteren Drittel schälen und die holzigen Enden abschneiden/brechen. Dann in 3-4cm lange Stücke schneiden.
Für den Guss verquirlt ihr die Eier mit Creme fraîche, Sahne und Käse und würzt alles mit Salz, Pfeffer und Muskat.  Die Tarteform wird gebuttert und mit Mehl bestäubt. Den Teig rollt ihr passend aus und kleidet die Form damit aus.  Dann gebt ihr die Spargelstücke und die Schinkenwürfel hinein und gießt den Guss darüber. Die Tarte bäckt jetzt bei 200°C (vorgeheizt, Ober-Unterhitze) ca. 35 Minuten bis sie goldbraun ist. Am besten noch warm servieren. Die Tarte lässt sich auch gut nochmal im Backofen aufwärmen. Lecker mit einem Glas Wein und einem knackigen Salat!




Liebe Grüße,